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Fahrbericht VW Jetta Hybrid

VW Jetta Hybrid
Mit dem Jetta Hybrid hat VW Großes vor. Die kompakte Limousine soll zum ersten Volkshybriden aus Wolfsburg werden und aller Welt beweisen, dass auch in dieser Klasse Sparen Spaß machen kann. Die ersten Testfahrten geben den Niedersachsen recht. Denn der Jetta gefällt nicht nur im Stadtverkehr, wenn er die meiste Zeit elektrisch dahin kriecht, sich bei freier Strecke sanft der Motor zuschaltet und sich beim Bremsen wieder die Batterie füllt.
VW Jetta Hybrid
Er ist der erste Hybrid in dieser Klasse, der einem auch jenseits der City Limits ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Denn mit einem Doppelkupplungsgetriebe statt einer stufenlosen Automatik und einem kräftigen TSI-Benziner statt eines asthmatischen Sparmotors beschleunigt er kräftig und klingt kernig. Den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigt er in rund neun Sekunden. Dafür geizt VW allerdings auch nicht mit der Leistung: Bis zu 170 PS sind abrufbar.
VW Jetta Hybrid
Die Arbeit teilen sich dabei ein 1,4 Liter kleiner TSI-Motor mit 150 PS und eine E-Maschine mit 27 PS, die aus einem Lithium-Ionen-Akku im Kofferraum gespeist wird.
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Im Stadtverkehr fährt der Jetta damit bei maximal 45 km/h bis zu zwei Kilometer alleine. Sobald man allerdings den Gasfuß ein wenig lupft, wird es auch auf der Landstraße an Bord wieder ganz leise. Denn bis 135 km/h öffnet sich dann eine Trennkupplung zum Benziner, die Elektronik schaltet den Vierzylinder im Handumdrehen ab und der Jetta segelt über die Straßen.
VW Jetta Hybrid
Ein Blick ins Cockpit: Das Kombiinstrument hält den Fahrer stets auf dem Laufenden darüber, was der Wagen gerade so treibt. So wird etwa  ...
VW Jetta Hybrid
... der "E-Mode" – die rein elektrische Fahrt – genauso angezeigt, ...
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... wie der Lade-Modus ...
VW Jetta Hybrid
... oder die Boost-Funktion.
VW Jetta Hybrid
Auch über die unterschiedlichen Fahrmodi – Verbrennungsmotor, Rekuperation, E-Motor – ist der Fahrer stets im Bilde.
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Obwohl der Jetta beim Ampelstart vorn dabei ist, auf der Landstraße kräftig ausschreitet und auf der Autobahn 210 km/h schafft, ist er an der Tankstelle tatsächlich eine echte Spaßbremse – zumindest für den Mann hinter der Kasse. Denn mit einem Normverbrauch von 4,1 Litern ist er sogar noch einen Tick sparsamer als der genügsamste Diesel in der Modellpalette.
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Und die Praxis hält zumindest halbwegs, was die Theorie verspricht:  Nach einem halben Tag zeigt der Bordcomputer einen Verbrauch von weniger als 5,5 Litern. Das ist für ein Auto dieser Größe und eine Strecke dieses Profils nicht schlecht. Allerdings hat die Sache einen Haken: VW lässt sich den Sparer teuer bezahlen.
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In Amerika haben de Niedersachsen die Ausstattung zwar so weit abgespeckt, dass sie auf 25.000 Dollar kommen und so beinahe auf einem Niveau mit dem Toyota Prius liegen. Doch auch dann ist der Teilzeit-Stromer ein Drittel teuer als das Einstiegsmodell. Und in Deutschland ...
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... wird es noch schlimmer kommen. So ganz entschieden ist der Preis zwar noch nicht. Aber weil VW den Jetta Hybrid bei uns als Auto für grüne Überzeugungstäter sieht und angesichts der Dominanz des Diesels ohnehin nicht mit den größten Stückzahlen rechnet, wird er komplett ausgestattet und entsprechend teuer. 30.000 Euro seien eine vernünftige Schätzung, sagt ein VW Sprecher. Damit liegt ...
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... er nicht nur zehn Prozent über dem Prius, sondern auch gute 2000 Euro über dem stärksten Diesel – und dafür kann man verdammt viel tanken.