Kaum feirte er auf der IAA 2009 seine Premiere, hat AUTO BILD ihn schon gefahren, den neuen Polo Zweitürer.
735 Euro Unterschied liegen beim Polo zwischen zwei und vier Türen.
Der Rote hier ist ein 1.2 TSI mit DSG und 105 PS.
AUTO BILD-Mitarbeiter Georg Kacher hat den Wolfsburger genau unter die Lupe genommen.
Navi hatte der Testwagen an Bord, ...
... genau wie ein Siebengang-DSG. Das eignet sich sowohl zum ...
... Kurvenräubern sehr gut, wie auch ...
... zum entspannten Gleiten nach der wilden Hatz.
Kofferraumgröße und Beinfreiheit hinten sind durch das flachere Dach nicht eingeschränkt. Die Dame sollte hinten aber auf Hochsteckfrisuren verzichten.
Der Zugang zum Fond ist nicht so lässig, ...
... auch wenn ab der Ausstattungslinie Comfortline die Sitze dank Easy-Entry-Funktion vorgleiten und den Eintieg erleichtern.
Der Dreitürer hat was. Ein schnelleres Heck mit schrägerer Scheibe, fetzigem Dachkantenspoiler und Hüftschwung über dem hinteren Radhaus.
Die Coupé-Silhouette wirkt jungendlicher, sportlicher als der viertürige Bruder.
Sie ist aber nicht weniger praktisch. Und vor allem für Singles und kinderlose Paare geeignet.
Der GTI mit 170 PS soll noch kommen, so wie der R14T mit 190 PS. Solche Maschinen passen gut zum dynamischen Auftritt des Zweitürers.
Wer dagegen gern etwas sparsamer Kurven räubert, kann bald zum 140 PS starken GTD greifen.
Ein großes Panorama-Glasdach soll Mitte 2010 lieferbar sein. Bezüge mit Kunstleder und Alcantara und Xenonscheinwerfer mit LED-Rücklichtern sind ebenfalls in Planung.
Pluspunkt am Polo-Zweitürer ist seine Top-Verarbeitung. Negativ fällt auf, dass die Rückbank nicht in der Länge verstellbar ist. Schade: Selbst die Sparversion erreicht nur Euro-5!
In der Basisversion ab 12.150 Euro zu haben, ist der Polo Zweitürer in seiner Klasse das richtige Auto für alle, die VW-Qualität wollen und keine vier Türen brauchen.
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