Ein Star am Hamburger Museumshafen: Der Wiesmann Roadster MF4.
Eleganz und Kraft, Schönheit und brachiale Fahrleistungen. Klingt italienisch – kommt aber aus dem beschaulichen Dülmen.
Da werden die Kraftprotze von Wiesmann nämlich gebaut. Die Basis stammt immer aus dem BMW-Regal.
Der hier zog 2009 beim Tennisturnier am Hamburger Rothenbaum ...
... alle Blicke auf sich.
Jan Kretzmann und Lars Hänsch von ...
... autobild.de nahmen den Wiesmann mit auf eine Spritztour durch Hamburg.
Der Wiesmann passt wie ein Maßanzug – und duftet nach handvernähtem Leder.
Schmutzfinken müssen leider draußen bleiben. Das helle Leder ist super-empfindlich.
So eng wie das Cockpit des Wiesmann auf den ersten Blick aussieht, ist es gar nicht. Auch mit knapp 1,90 Länge lässt es sich bequem sitzen.
Fest im Griff: Hinterm kleinen Sportlenkrad schuftet eine direkte Servolenkung.
Die Sportautomatik von BMW macht vor allem im manuellen Modus Laune. Dann prescht der Wiesmann los, wie aus der Pistole geschossen.
Die Türöffner sind ein Gedicht für Oldie-Fans: ganz alte Roadster-Schule.
Im Fußraum finden auch lange Beine bequem Platz. Schwer zu finden war eine kleine Schlaufe ganz links im Eck. Die öffnet die Motorhaube.
Anschlüsse für das notwendige Entertainment sind natürlich an Bord. Genauso ein Navi.
4,8-Liter-V8, 367 PS, 490 Newtonmeter, 290 km/h Spitze. Das Kraftwerk unter der Haube hat im wahrsten Sinne des Wortes leichtes Spiel mit dem knapp 1,3 Tonnen schweren MF4.
Das Fahrwerk schlägt sich auf dem Hamburger Kopfsteinpflaster erstaunlich komfortabel. Tiefe Löcher werden aber unverzüglich an die Bandscheiben weitergereicht.
Die Karosse ist übersichtlicher als gedacht. Die Angst, die handgearbeitete Schönheit anzustoßen, fährt trotzdem mit.
Vorne doppelte Scheinwerfer, übereinander angeordnet, ...
... hinten drei Lichter, ebenfalls übereinander. Der MF4 trägt das klassische Wiesmann-Gesicht.
Da darf der Salamander der Sportwagen-Manufaktur natürlich nicht fehlen.
Klassisch-runde Heckleuchten. Mehr Show braucht kein Mensch.
Im Heck gibt es ein kleines Gepäckabteil. Für ein Sacko, ...
... das kleine Schwarze und die Kreditkarte reicht es.
Lars Hänsch hatte seinen Spaß. Musste den Wiesmann aber nahc ein paar Stunden zurückgeben. 155.000 Euro vertragen sich nicht mit einem Volontärs-Gehalt.
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