Papier ist geduldig: Die Karte der Nordschleife ist ein wichtiges Instrument im Fahrerlehrgang der Motorsport Akademie Nürburgring. Aber sie zeigt nicht annähernd, ...
... was man mit einem 255 PS starken Vectra OPC in der "Grünen Hölle" erleben kann. Bevor man den Wagen so fliegen lassen darf, ...
... ist Theorie angesagt. Instruktor Peter Bonk klärt anhand des Lehrgangsvideos über die Tücken der Strecke auf. Schnell wird klar, dass fast jede Kurve eine Mutkurve ist und zu forsche Fahrweise fast immer mit einer gehörigen Kaltverformung endet.
Sichtlich beeindruckt von den Ausführungen der Instruktoren ist Jessica Schüngel. Sie möchte nicht nur die nationale A-Lizenz, sondern auch bei der Nachwuchs-Sichtung überzeugen.
Wer schnell sein will, muss früh aus den Federn – der Sonnenaufgang über der Eifel entschädigt dafür. Die Ruhe wird aber ...
... schon um 7.30 Uhr von laut dröhnenden Sportwagen gestört, die ...
... an der Döttinger Höhe Aufstellung zum zweiten Teil des Fahrerlehrgangs nehmen.
Noch können die Helme auf den Motorhauben liegen bleiben, denn ...
... auch Tag zwei beginnt noch einmal mit ein wenig Theorie. Instruktor Ralf Kraus (dritter von links) erklärt der Gruppe den Ablauf des "guided driving".
Im Gänsemarsch: Die Profis fahren vorneweg, die Gruppe folgt in mehr oder weniger gleichmäßigem Abstand. Nach ein paar Runden geführter Tour heißt es ...
... "Ring frei zum Vollgasfest". Kleine leichte Sportler wie die Elise oder ...
... PS-Protze wie dieser GT3 RS lassen es auf den 33 Links- und 40 Rechtskurven der Nordschleife richtig krachen.
Unter den knapp 100 Teilnehmern des Lehrgangs sind auch Profis, die gerne mal Slicks auf ihre Sportgeräte aufziehen und damit das Limit Richtung Herzinfarkt verschieben.
Sieht auf dem Parkplatz ganz harmlos aus: Dieser Porsche zieht auf der Strecke noch ganz locker vorbei, wenn ...
... der Redakteur in seinem Vectra OPC schon längst am persönlichen Limit ist.
Ziel erreicht: Christopher Bartz bedankt sich beim "Debriefing" bei den Teilnehmern für die disziplinierte Fahrweise und teilt im Anschluss die Zertifikate für die nationale A-Lizenz aus.
Besonders freuen darf sich Robert Wittke. Er hat die Instruktoren von allen Nachwuchs-Fahrern am meisten überzeugt und darf die Nordschleife demnächst im Cup-Polo des "Fast-Lap-Racing"-Teams unter die Räder nehmen.
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