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Sieben Fahrradträger im Vergleich

Sieben Heckträger fürs Rad im Test
AUTO BILD hat sieben Fahrradträger für die Anhängerkupplung getestet. Die Ergebnisse im Detail!
Bild: dpa
Sieben Heckträger fürs Rad im Test
Pro Plus: Der 39-Euro-Billigträger taugt nicht viel. Bei unseren Fahrversuchen hat sich die Klemmvorrichtung verbogen. Die Fahrräder sind samt Träger auf dem Kugelkopf verrutscht. Die Folge: Bei Ausweichmanövern und Vollbremsungen können die Räder unter dem Auto landen. Das ist ein echtes Sicherheitsrisiko. Außerdem fehlen Beleuchtung und Kennzeichenhalter. Dieser Fahrradträger ist ein echter Durchfaller. Gesamtwertung: 0 von 5 Sternen

Bild: Ralf Timm
Sieben Heckträger fürs Rad im Test
Eufab Poker-F: Mit rund 320 Euro Hersteller-Preisempfehlung gehört der Eufab-Träger zu den günstigeren Angeboten auf dem Markt. Online wird der Poker-F sogar noch rund 100 Euro billiger verkauft. Ist er sein Geld wert? Nein, zumindest nicht für Vielnutzer und anspruchsvolle Autofahrer. Für den gelegentlichen Trip mit den Rädern geht das Angebot in Ordnung. Die Bikes sitzen fest an ihrem Platz, der Träger ist faltbar und lässt sich dank Griff gut transportieren. Materialqualität und Verarbeitung sind aber eher mäßig; das Gewicht ist mit 18 Kilo hoch. Gesamtwertung: 3,5 von 5 Sternen

Bild: Ralf Timm
Sieben Heckträger fürs Rad im Test
Atera Strada Vario: Stabil, aber schwer und eher hochpreisig präsentiert sich der Atera. Das Abklappen des 17 Kilo schweren Trägers funktioniert tadellos. Dabei fahren Rinnen und Rahmenhalter elegant auf einer Schiene nach hinten, der entstehende Platz bis zum Heckdeckel dürfte allerdings größer sein. Die Entriegelung funktioniert bequem mit dem Fuß. Das Verschieben der Rahmenhalter ist leider etwas umständlich. Insgesamt ein gutes Trägersystem für Reisen aller Art. Tipp: Im Internet wird der Atera Strada Vario schon für rund 500 Euro statt 703 Euro offeriert. Gesamtwertung: 4 von 5 Sternen

Bild: Ralf Timm
Sieben Heckträger fürs Rad im Test
I-Racks Ufo 2+: Ob Ufo, also "unbekanntes Flugobjekt", ein cleverer Name für einen Fahrradträger ist, darf bezweifelt werden. Doch rein qualitativ und im Handling bietet der Träger viel Gegenwert fürs Geld. Vor allem das niedrige Gewicht von nur zwölf Kilo macht all jenen Freude, die den I-Racks oft montieren und wieder abnehmen - für Kurztrips am Wochenende zum Beispiel. Der Kupplungsmechanismus ist zwar ungewöhnlich konstruiert, klappt in der Praxis aber gut. Nicht ganz so toll funktionieren dagegen die Rahmenhalter für die Fahrräder. Gesamtwertung: 4,5 von 5 Sternen

Bild: Ralf Timm
Sieben Heckträger fürs Rad im Test
Westfalia Bikelander: Die Westfalia Automotive GmbH rühmt sich mit der Erfindung der Anhängerkupplung. Der Schritt zu hochwertigen Heckträgern liegt da natürlich nahe. Das Modell Bikelander ist ein durchdachtes Produkt - kompakt und einfach zu bedienen. Die Rückleuchten strahlen hell und modern mit LED-Technik. Beim Abklappen muss allerdings mit der Hand eine Verriegelung geöffnet werden; bei anderen Trägern reicht dafür der Fuß. Auch sonst erreicht der Westfalia nicht ganz die Güte der Konkurrenten von Uebler und Thule. Gesamtwertung: 4,5 von 5 Sternen

Bild: Ralf Timm
Sieben Heckträger fürs Rad im Test
Thule Easyfold XT: Die schwedische Firma Thule gilt als Premiumhersteller mit langer Tradition und gutem Ruf, wenn es um Transportsysteme fürs Auto geht. Zu den Kernkompetenzen gehören Fahrradträger. Der EasyFold XT ist der jüngste Deichselträger im Thule-Programm. Nomen est omen: Der Träger lässt sich zur platzsparenden Aufbewahrung einklappen, gehört mit knapp 18 Kilo aber zu den eher schweren Vertretern seiner Art. Beachtlich: Thule bietet den Träger offiziell für stolze 700 Euro an, im Internet gibt es ihn aber schon ab 507 Euro. Gesamtwertung: 4,5 von 5 Sternen

Bild: Ralf Timm
Sieben Heckträger fürs Rad im Test
Uebler i21: Uebler hat viel Erfahrung mit Heckträgern. Das spürt man an vielen Details. Die Montage des 13 Kilo leichten Trägers ist kinderleicht. Er sitzt bombenfest auf dem Kugelkopf und lässt sich gut abklappen, um den Heckdeckel zu öffnen. Zum Verstauen in der Garage oder am Urlaubsziel faltet er sich auf ein kompaktes Maß. Rückleuchten und Verkabelung machen einen soliden Eindruck. Ein echter Siegertyp, dieser Uebler. Mit knapp 600 Euro Neupreis ist er allerdings auch am oberen Ende der Preisskala. Gesamtwertung: 5 von 5 Sternen

Bild: Ralf Timm