Kleine Laster sollte jeder haben. Zum Beispiel den Renault Kangoo, den es für 10.000 Euro fast neu gibt. Und seit dem Facelift im Mai 2003 ...
... sind Zuverlässigkeit und Verarbeitung gar nicht mal so übel. Ältere Modelle sind allerdings beim TÜV nicht sonderlich beliebt.
Knusprig: Die ersten Baujahre kommen langsam in ein Alter, in dem sich der Rost zeigt.
Selten so trocken: Motor und Getriebe sind an ihren Unterseiten meist leicht verölt.
Lader-Quader: Der Kofferraum des Kangoo ist riesig (500 Liter). Der Boden ist aber leider ziemlich rutschig.
Meß-Größe: Der Vectra C bietet viel umbauten Raum und ein komfortables Fahrwerk.
Top: der Rostschutz. Die Qualität des Vectra ist wie bei vielen Opel besser als sein Ruf.
Die Brotkastenform des Opel Vectra bringt vor allem Platz. Die Bewegungsfreiheit auf allen Sitzen steht der im einstigen Omega kaum nach, und das Fassungsvermögen des Gepäckabteils ...
... erreicht mit 500 Litern Oberklasseformat. Plus Durchreiche, Skisack und Halte-Netz.
Auch technisch ist der Vectra C solide. Allerdings verbrauchen die Zweiliter-DTI-Diesel ziemlich viel Öl. Die Benziner sind meist unauffällig, nur vereinzelt kommt es zu Problemen mit der Motorelektronik oder defekten Zentralverriegelungen.
Eine echte Überraschung: Der Xsara Picasso entpuppte sich als äußerst zuverlässiges Vehikel, Beschwerden gibt es praktisch nicht.
Mit etwas Glück gibt es den Citroën für 10.000 Euro schon fast neu. Günstige Inzahlungnahme-Angebote für den Altwagen rücken ihn in die Nähe dieser Preiskategorie.
Stromausfall: Wenn Pannen auftreten, dann wegen der Elektronik.
Variabel: Die drei Einzelsitze im Fond lassen sich unterschiedlich anordnen. Und auch das Ladevolumen ...
... ist mit 550 Litern äußerst ansehnlich.
Rund 1,4 Tonnen Leergewicht wollen erstmal angeschoben werden. Ein zugkräftiger HDi-Diesel ist daher die beste Wahl. Seit 2004 ist er auch mit optionalem Rußfilter im Angebot.
Japanisch zuverlässig: Einen Vergleichstest gegen Citroën C8 und VW Sharan beendete er zwar als Dritter, trotzdem ist der Mazda MPV als Gebrauchtwagen ein Siegertyp – er geht so gut wie nie kaputt.
Praktisch: Schiebetüren für bequemen Einstieg. Etwas Gelenkigkeit schadet aber nicht, um in die letzte Reihe zu gelangen. Die ist mehr als ein Notsitz, paßt auch Erwachsenen.
Ordentlich Gas geben: Der Diesel (2.0 TD) ist zwar recht kräftig, legt aber erst ab 2000 Touren los. Aber auch die Benziner werden mit den maximal sieben Personen im MPV gut fertig.
Keine Experimente: Die Instrumente sind traditionell sehr übersichtlich gestaltet.
Hier kommt der klassische Kombi – einst der Traum aller Familienväter, inzwischen aber vom Minivan an den Rand gedrängt. Ford hat mit dem Mondeo Turnier ein gutes Angebot mit günstigen Gebrauchtpreisen.
Vorsicht, Diesel: Die TCDI-Motren sind anfällig, vor allem wegen Turbo- und Zylinderkopfschäden.
Zupackend: Die Bremse ist standfest, die Scheiben verschleißen aber relativ zügig.
Geteilte Freude: Die im Verhältnis 60:40 klappbare Lehne ist Serie. Leider steigt der Ladeboden aber an.
Achtung: Es ist nicht zu übersehen, daß Ford am Rostschutz spart. Oft rosten die Türunterkanten, am Träger des Armaturenbretts ...
... fehlt der Lack komplett. Da muß der Käufer ein Auge drauf haben. Ansonsten schneidet der Mondeo beim TÜV gut ab, von kleinen Problemen mit Handbremse und den Buchsen der Hinterachse mal abgesehen.
Modernste VW-Technik, aber zu bezahlbaren Preisen – die gibt's im Skoda Fabia. Und – anders als beim Polo – auch einen Kombi. Der ist kein Laderiese, bringt aber ...
... das Mehrvolumen an Kofferraum mit, das den Fabia vom Klein- zum Familienwagen macht. Vollbesetzt bleiben noch 294 Liter Ladevolumen übrig.
Familienerbe: Das Gleichteileprinzip des Konzerns beschert auch Skoda versagende Fensterheber und Luftmassenmesser. Der TÜV beanstandet oft ...
... defekte Traggelenke an der Vorderachse und Buchsen an der Hinterachse. Auch läßt die Wirkung der Fußbremse gelegentlich Biß vermissen. Rost ist dagegen kein Problem.
Steuerfalle: Bis 2004 erfüllten die TDI bei Skoda nur die Euro-3-Norm. Insgesamt arbeiten die Antriebe weitgehend problemlos. Nur der Skoda-eigene 1,4-Liter mit 68 PS ist zickig, verliert oft Wasser.
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