La Bomba Bombastica: Italienisch nicht ganz korrekt, aber ein schöner Titel für die neue Granate von Ferrari. Der 599 GTB ...
... ist nicht nur atemberaubend gezeichnet, er fährt sich auch so. Der Grund liegt ...
... direkt vor dem Fahrer in Form des sechs Liter großen Zwölfzylinders. Der gute alte Bekannte aus dem Enzo ist hier auf 620 PS gedrosselt und wuchtet 608 Nm Drehmoment auf die Kurbelwelle.
Der Fiorano ist 100 PS stärker, 50 Kilogramm leichter und elf Zentimeter länger als der Maranello. Der Vorgänger wurde seit 1996 rund 5700 Mal gebaut.
Erstaunlich bequem: Die Recaro-Sportsitze passen unitalienisch gut.
Besser mit Gefühl anfahren: "Launch Control, der automatische Schnellstart, verbrennt nur unnötig Reifen", so Testfahrer Raffaele di Simone im Gespräch mit AUTO BILD-Redakteur Joachim Staat.
Im Cockpit sind Leder und Carbon serienmäßig. Im Lenkrad befindet sich der Starterknopf und ...
... der "Manettino" mit fünf Positionen: Dämpfung, Schaltzeiten, Schaltpunkte und ESP werden schrittweise schärfer.
Wahnsinn: In 3,7 Sekunden stürmt der Fiorano von 0 auf Tempo 100. In schnell gefahrenen Kurven klebt der Italiener förmlich am Asphalt.
Serie sind 19-Zoll-Räder vorn. Für den Renn-Einsatz sind 20-Zöller und Carbon-Keramikbremsen zu bekommen.
Für das Pininfarina-Kleid zeichnet Jason Castriota verantwortlich. Er schneiderte dem 599 GTB Fiorano eine Hülle, die ...
... den Wagen schon im Stand Rennen gewinnen läßt. Die Rückleuchten ragen wie beim Enzo aus dem Blech heraus. Auch ...
... die Spiegel zeigen sich in bester Form. So macht der Blick nach hinten Spaß. Aber wer soll da eigentlich kommen? Wer es drauf anlegt, ...
... kann mit dem 599 GTB über 330 km/h fahren. Muß man aber nicht, er macht auch im Stand eine ziemlich gute Figur. Ein automobiles Kunstwerk eben, ...
... bis in die hinteren Dachsäulen. Die beiden ...
... mächtigen Finnen leiten den Fahrtwind ...
... um das Fahrzeug herum und sorgen so ...
... für eine optimale Anströmung des Heckflügels. Bei Tempo 300 sollen 150 Kilogramm Abtrieb entstehen, und auch ...
... der Diffusor sorgt dafür, daß der Wagen auf der Straße bleibt statt abzuheben. Das tut allerdings der Preis: 213.500 Euro muß einem der Spaß wert sein.
Schon beim Genfer Salon im März 2006 zeigten die Italiener ihr neues Meisterwerk. Zwar waren da die ...
... technischen Daten des 4,66 Meter langen, ...
... 1,96 Meter breiten und 1,33 Meter hohen Coupés schon bekannt, aber welche ...
... Urgewalt der Zwölfzylinder entfesseln kann, ist auf einem Drehteller natürlich nicht zu spüren.
GTB steht übrigens für Gran Tourismo Berlinetta. Dahinter verbirgt sich ein extrem sportlicher Zweisitzer, der ...
... die Fahrfreude aus vier Endrohren in die Landschaft posaunt. Ein Fest für Sound-Fetischisten.
Italienisches Auto, italienisches Design: Am Ferrari toben sich die berühmten südländischen Formgeber eben gerne aus. Dieses Exemplar hört auf den Namen GG 50 und ist ein ...
... Geschenk zum 50 Berufsjubiläum von Giorgetto Giugiaro an sich selbst. Wofür bei dem Einzelstück ...
... auf Basis des 612 Scaglietti "GG" und "50" in der Typenbezeichnung stehen, dürfte klar sein.
Im Fastback-Heck gibt es reichlich Stauraum: Dank umklappbarer Rücksitze passen bis zu 500 Liter in den exklusiven Ferrari.
An der Front hat der italienische Designer ganze Arbeit geleistet: Zwei Zentimeter Überhang sind verschwunden, der serienmäßige Scaglietti-Grill ...
... ist von zwei Kühlluftöffnungen für die Bremsen flankiert, die Xenon-Scheinwerfer stehen senkrecht und sind weit in die Kotflügel gezogen.
Im Innenraum hat sich Giugiaro der Bedienelemente angenommen. Der Lichtschalter wanderte zum Beispiel in die Mittelkonsole.
Am Heck des GG 50 fehlen im Vergleich zur Serie ganze sieben Zentimeter Länge. Dominiert wird die Rückansicht von den vier LED-Leuchten und den beiden Doppelendrohren. Ein paar Meter weiter vorne macht der serienmäßige 5,7-Liter-V12 mit 540 PS die Musik.
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