Italien feiert: Fiat präsentiert den neuen 500 der Weltöffentlichkeit. In Turin ...
... und 30 weiteren italienischen Städten stiegen rund um den Launch am 4. Juli gigantische Partys. Der 3,55 Meter ...
... lange, 1,63 Meter breite und 1,49 Meter hohe neue Fiat 500 sieht seinem Vorgänger von 1957 verdammt ähnlich. Die ...
... runde Form der Karosserie haben die Designer gekonnt adaptiert. Aber ...
... statt Heckmotor und -antrieb setzt der Neue auf Frontmotor und angetriebene Vorderräder. Synergie-Effekte nennt man das. Basis ist der Panda.
Zur Wahl stehen zwei Benziner (1,2 Liter und 1,4 Liter) mit 69 bzw. 100 PS Leistung. Damit ...
... ist der Italiener 160 bzw. 182 km/h schnell. Der Spurt von null auf 100 km/h gelingt ...
... in 12,9 bzw. 10,5 Sekunden. Die kombinierten Verbrauchswerte: 5,1 Liter (1.2) und 6,3 Liter (1.4) Ottokraftstoff. Außerdem ...
... gibt es einen 1,3-Liter-Selbstzünder, der 75 PS an die Räder schickt und sich mit 4,2 Litern Diesel begnügen soll.
Mit dem Diesel rennt der 500 165 km/h. Auch im Innenraum ...
... hat sich Fiat einiges einfallen lassen: Insgesamt stehen 15 Innenausstattungen zur Verfügung.
Auf dem Großteil der europäischen Märkte setzt sich die Angebotsreihe aus vier Ausstattungslinien zusammen – Naked, Pop, Sport und Lounge. Optional: Halbautomatik statt fünf (1.2) bzw. sechs manuellen Gängen (1.4, 1.3 Diesel).
Anschlussfreudig: Die Mittelkonsole hat nicht nur eine 12-Volt-Buchse, sondern auch einen USB-Zugang.
Spezielle Kleiderhaken an den Kopfstützen schaffen Ordnung.
Beim Kofferraum muss ein wenig gequetscht werden. Die Rücksitzlehnen lassen sich umlegen, Stauboxen sorgen zusätzlich für Ordnung.
Auch das Cockpit können die Kunden unterschiedlich ordern: Elfenbein oder schwarz stehen zur Wahl, das Lenkrad gibt es zusätzlich in braun.
Schlüssel-Schalen: Ähnlich wie bei einem Handy kann das Cover des 500er-Schlüssels gewechselt werden.
Reif für die Serie: Der neue Fiat 500 hat 1.600.000 Testkilometer hinter sich.
Darauf ist fiat stolz: Alle Motoren halten schon jetzt die Grenzwerte der für 2009 geplanten Euro-5-Abgasnorm ein.
Der Schleuderschutz ESP ist leider nur bei der 100 PS-Variante serienmäßig an Bord.
Der Radstand beträgt 2,30 Meter. Optional: das Glasdach Skydome. Es lässt viel Licht und – geöffnet – Luft ins Auto.
Farbgeber: Fiat lässt die Kunden zwischen zwölf Pastell- und Metallic-Farben wählen. Grundsätzlich ...
... gibt es dabei zwei "Tongruppen": Der Vintage-Look ist an den Originalfarben des Ur-500 orientiert. Die andere Farbgruppe ...
... umfasst aktuelle neuzeitliche Töne. Highlight: das dreilagige Weiß als Ergebnis eines Lackierprozesses, der für gewöhnlich nur bei Supercars aufgewendet wird.
Zwei originelle Finanzierungen gibt es ebenfalls: "500 Cent pro Tag" lautet die eine, macht 150 Euro im Monat ohne Anzahlung.
"50 to 500" heißt die zweite: 50 Prozent anzahlen, zwei Jahre fahren, dann die restlichen 50 Prozent bezahlen. Bei ...
... Preisen ab 10.500 Euro (1.2, 69 PS) durchaus interessant.
Der Clou: Wer sich für eines der beiden Finanzierungsmodelle entscheidet, bekommt üppig Garantie. Fünf Jahre oder 500.000 Kilometer.
Abgerollt: Die charakteristische Wölbung des Wagendachs im hinteren Bereich hat einen kuriosen Hintergrund. Die Form ...
... strebten die Techniker in den 1950er Jahren absichtlich an, um das Platzangebot im Fond zu verringern. Was das soll? Der 500 ...
... sollte damals dem größeren und teureren Fiat 600 keine Konkurrenz machen.
Beim neuen 500 mussten die Innenraum-Entwickler ganz schön rumtüfteln (u.a. senkten sie die Rückbank ab), um trotz der übernommenen Dachform genug Kopffreiheit zu schaffen.
Juke-Box für unterwegs: An den USB-Port in der Mittelkonsole können beliebige Digitalgeräte (z.B. Speicherstick, MP3-Player, Handy) angeschlossen werden. Findet das Audio-System Musikdateien ...
... der Formate MP3, WMA oder WAV, können diese direkt wiedergeben werden.
Der Fiat 500 ist nicht nur von außen schick. Es gibt ...
... 15 verschiedene Polsterstoffbezüge aus Gewebe und Leder. Hier die Kombinationen Türkis-Elfenbein, ...
... Schwarz-Hellbraun sowie ...
... Grau-Elfenbein.
Schick sind auch die knallroten Ledersitze der Marke Frau.
Die Farbe des Ambientes, also des übrigen Innenraums, ist jeweils Elfenbein ...
... oder schlichtes Schwarz. Diese Farbgebung setzt sich ...
... auf allen Details, wie dem Schalthebel, fort.
Das Blue&Me-Navigationssystem MAP 500 ist ein tragbares Multifunktionsgerät: Musik, Filme und Bilder können wiedergegeben werden; Telefon, Spracherkennung und SMS-Lesegerät verwaltet es zentral.
Schön blank: Optional bekommt der Fiat 500 Pedalaufsätze und eine Fußstütze aus Aluminium.
Praktisch: Unter der Sitzfläche auf der Beifahrerseite gibt es ein zusätzliches Staufach.
Gegen Aufpreis bekommen Kunden einen Heckklappen-Träger. Dieser kann zusätzlich mit einem Ski- oder Snowboardhalter aufgerüstet werden.
Mit Stickern und Badges lässt sich der Fiat 500 individuell gestalten. Kombiniert man diese Möglichkeit mit allen Ausstattungsvarianten, allem Zubehör, allen ...
... zwölf Farben sowie den ...
... sechs unterschiedlichen Felgen-Designs, lässt sich ein 500 in 549.936 Kombinationsmöglichkeiten gestalten.
Linientreu: Der Neue ist zwar größer, hat Frontmotor und Vorderradantrieb – aber trotzdem interpretiert er seinen Vorgänger perfekt. Richtig nostalgisch ...
... wird der Neue mit dem Chrom-Kit: Über der Seitenscheiben-Dichtung funkelt die Einfassung, Seitenspiegel ...
... sowie vordere und hintere Stoßfänger sind natürlich Pflicht. Echt abgefahren ist die ...
... "Laternen-Garage" – ein Überwurf im Retro-Antlitz. Aber nicht nur die Spielereien sind vielfältig. Die Sicherheitsausstattung bietet ...
... bis zu sieben Airbags: Frontairbags, Seitenairbags sowie ...
... Windowairbags und Knieairbag stehen für die ...
... gesamte Baureihe zur Verfügung. Bei der abgespeckten Ausstattungsversion Naked (primär für Osteuropa bestimmt) dürften einige der Luftkissen fehlen.
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