Fiat hat mit dem kleinen
500 Großes vor: Bereits 2011 soll eine viertürige Version mit verlängertem Radstand als Fiat 600 auf den Markt kommen. Unter der Haube arbeitet ein Zweizylinder-Turbo mit 65 bis 105 PS und einem Verbrauch von unter fünf Litern.
Vorbild ist der Seat 600 Sedan aus den 60er-Jahren. Auch die Spanier hatten aus dem Kleinwagen auf Fiat-Basis einen passablen Familientransporter gemacht.
Einer der wichtigsten Märkte für den großen kleinen Fiat soll Amerika werden. Deshalb wird er gemeinsam mit dem Zweitürer auch im mexikanischen Toluca vom Band rollen. Die Preise für den Familien-500er sollen bei rund 12.500 Euro beginnen.
In Übersee soll 2012 auch ein
500 mit Elektroantrieb über die Straßen düsen. Dafür wollen
Chrysler und
Fiat Kräfte bündeln. Ob der Stromer je den Sprung über den großen Teich schafft, ist noch unklar.
Limousine und Cabriolet-Version des Fiat 500 sind seit Ende 2009 auch mit einem neuen Turbodiesel erhältlich, der höhere Leistung mit niedrigerem Verbrauch kombiniert.
Der 1,3-Liter-Vierzylinder leistet bei identischem Hubraum 20 PS mehr als das bisher einzige Diesel-Triebwerk und verfügt über 95 PS.
Unter anderem mit Hilfe der serienmäßigen Start-Stopp-Automatik soll er im Durchschnitt nur 3,9 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen, der CO2-Ausstoß beträgt 104 Gramm pro Kilometer.
Außerdem erfüllt er die Euro 5-Norm. Der Preis für den kräftigeren Diesel: 1000 Euro mehr als die 75-PS-Version, los geht es bei 14.200 Euro für die Limousine, das Cabriolet kostet mindestens 17.000 Euro.
Der 95-PS-Diesel generiert ein maximales Drehmoment von 200 Newtonmetern und beschleunigt die Limousine in 10,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das Cabrio braucht dafür eine halbe Sekunde länger, die Höchstgeschwindigkeit erreichen beide bei 180 km/h.
Von vorne ähnelt der 500C seinem geschlossen Bruder sehr. Lediglich die Windschutzscheibe ist ein wenig höher als bei der Limousine. Das Cabrio ...
... greift weitgehend auf die gleiche Mechanik zurück.
Von hinten und oben werden die Unterschiede jedoch deutlich: Softtop und Karosserie sind durch eine Chrom-Zierleiste voneinander getrennt. Die Heckscheibe hat eine rundere Form als bei der Limousine. Außerdem hat der 500C eine dritte Bremsleuchte.
Das Softtop des Cabriolets kann entweder über Drucktasten am vorderen Dachholm ...
... oder über die Fernbedienung elektrisch betätigt werden.
Die Öffnung erfolgt in zwei Schritten: Bis zum kleinen Spoiler an der hinteren Abschlusskante des Dachs lässt sich das Dach während der Fahrt öffnen. Das vollständige Öffnen ist nur bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h möglich. Das Softtop ist in den Farben Elfenbein, Rot und Schwarz erhältlich.
Blick unters Blech auf die Technik des kleinen Sonnenanbeters.
Zum Vergleich: Links der historische Vorgänger von 1957, rechts der neue Fiat 500C.
Blick von oben: Die Abmessungen (Länge 3,55 Meter, Breite 1,65 Meter, Höhe 1,49 Meter, Radstand 2,30 Meter) sind mit der Limousine identisch.
Vier Personen sollen in dem kleinen Frischluftler ausreichen Platz finden. Der Kofferaum schluckt mit 182 Litern drei Liter weniger als bei der Limousine.
Im Innenraum wurde hochwertiges Material verbaut. Die körperbetont geformten Sitze sind serienmäßig mit einer Leder-Stoff-Kombination bezogen.
Das Cockpit kennen wir auch schon von der Limousine. Neu sind die Chromverzierungen und der 500C-Schriftzug am Armaturenbrett.
Stylisch wie das ganze Auto ist auch der Schriftzug am Heck.
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