Ein Neuer fürs Golf-Revier: Der Stilo war ein Flop, mit seinem Nachfolger Bravo schickt Fiat nach nur 18 Monaten Entwicklungszeit einen ...
... wahren Italo-Schönling auf die Jagd um Marktanteile. Das Karosseriedesign hat Beifall verdient.
Iim Heck steckt eine Prise Alfa Romeo, ...
... in der Seitenansicht erzeugt das sich nach hinten verjüngende Fensterband eine dynamische Keilform. Allerdings verlangt ...
... die hübsche Außenhülle auch ihren Tribut von den Passagieren. Obwohl der Bravo mit 4,34 Metern 13 Zentimeter länger ist als ein Golf, kann es im Innenraum schon einmal hier und da drücken.
Altes Logo in neuem Design: Das renovierte Firmenschild zitiert das Fiat-Emblem von 1931. Etwas weiter links ...
... im klassischen Gittergrill kündet der Schriftzug "Multijet" ...
... von der Dieselkraft der Italiener. Das 1,9 Liter große Aggregat schickt 120 PS und 255 Nm Drehmoment an die Vorderräder.
Mit dem Selbstzünder ist der Prestigesprint von 0 auf Tempo 100 in 11,6 Sekunden absolviert. Konsequenten Gaseinsatz vorausgesetzt, ...
... stürmt der 1450 Kilogramm schwere Bravo 1.9 Multijet 8V auf maximal 194 km/h.
Von 100 auf 0: Mit warmen Bremsen steht der Wagen nach 38 Metern.
Das neue Gesicht: Der Bravo verfolgt konsequent die aktuelle Designlinie der Italiener, ...
... die Form der Scheinwerfer erinnert an den Grande Punto.
Hübsches Rad: Der Bravo rollt auf filigranen 17-Zöllern.
Ansehnlich: Das bedienerfreundliche Cockpit ist ordentlich verarbeitet. Die Zwei-Zonen-Klimaanlage kostet 400 Euro Aufpreis.
Uneinsichtig: Die Instrumente stecken in tiefen Höhlen. Der Tacho lässt sich zwischen 50 und 100 km/h schlecht ablesen.
Orthopädisch freundlich: Die Sitze sind straff gepolstert, haben einen großen Verstellbereich und guten Komfort. Im Schultbereich fehlt bei forcierter Gangart aber Seitenhalt.
Das haben auch Panda und Punto: Die Servolenkung kann auf Tastendruck noch leichtgängiger gemacht werden. City-Modus nennt sich das. Und ist für Geschwindigkeiten unter 30 km/h gedacht.
Ausreichend präzise, wenn auch nicht übermäßig geschmeidig: die manuelle Fünfgang-Schaltung.
Gegen ungewolltes Überschwappen: Flaschen fahren im Bravo so sicher wie in Abrahams Schoß.
Fit für die Zukunft: Gegen Aufpreis kommt der kompakte Italiener mit einer USB-Schnittstelle.
Im Kofferraum verschwinden bis zu 400 Liter. Allerdings nur, wenn ...
... statt des Ersatzrads ein "Tirefit"-Set mitfährt. Geteilt klappbare Rücksitze vergrößern den Kofferraum ...
... auf bis zu 1175 Liter. Leider muss das Gepäck über die hohe Ladekante gewuchtet werden. 380 Kilogramm Zuladung sind nicht wirklich viel.
Spurtreu: Den Elchtest meistert der Bravo mit 74 km/h – ein exzellenter Wert.
Sicher und agil: Das straffe Fahrwerk macht den Fiat handlich. ESP ist serienmäßig mit an Bord.
Gutes Angebot: Der Fiat Bravo 1.9 Multijet 8V kostet glatte 19.000 Euro Grundpreis. 3000 Euro mehr ...
... werden fürs Selbstzünder-Topmodell fällig, das sich an einem feuerroten Multijet-Schriftzug zu erkennen gibt.
Dank Vierventil-Technik traben im stärkeren Diesel 150 Pferdchen von der Kurbelwelle, die ...
... den Bravo in neun Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 ziehen und für 209 km/h Spitze gut sein sollen....
Für 15.400 Euro steht seit dem 24. März das Basismodell 1.4 16V mit 90 PS bei den Händlern. Zum Vergleich: Ein viertüriger VW Golf mit 80 PS kostet 16.901 Euro.
Der kleinste Benziner ist 179 km/h schnell, bis 100 km/h vergehen 12,5 Sekunden. Durchschnittsverbrauch laut Fiat: 6,7 Liter Super.
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