Vom brasilianischen Urwald direkt in die Messehalle gehüpft: Die Studie Fiat Bugster sieht aus wie ein giftgrüner Laubrosch und steht auf der São Paulo Motor Show.
Der Bugster fährt elektrisch und ist komplett aus recyceltem Material gefertigt. Durch Nanotechnologie bleibt die Karosserie extrem leicht und gleichzeitig robust.
Etwas bodenständiger ist der Fiat Strada Adventure Locker, der ebenfalls in São Paulo vorgestellt wird.
Der robuste Pick-up fährt zwar mit Frontantrieb, ist aber mit einer Differenzialsperre ausgerüstet, um in der brasilianischen Wildnis nicht steckenzubleiben.
Als Antrieb dient – typisch Brasilien – ein Flex-Motor, der Ethanol oder Benzin verbrennen kann. Erhältlich ist ein 1,4- oder 1,8-Liter Aggregat mit 85 bzw. 112 PS.
Und so sieht der Brasilien-Pick-up von innen aus: Graues Plastik dominiert das Cockpit. Immerhin: Die Rundinstrumente auf der Mittelkonsole verbreiten einen Hauch Sportlichkeit.
Für den kleineren Geldbeutel hat Fiat do Brasil den neuen Mille Fire Economy parat.
Der Kleinwagen ähnelt dem in Europa zwischen 1983 und 1993 gebauten Fiat Uno – das hat bestimmt auch seinen Grund.
Unter der Haube arbeitet ein kleiner Einliter-Vierzylinder mit 65 PS.
Die Achtzigerjahre lassen grüßen: Ansprechendes Cockpitdesign ist in Brasilien von eher untergeordneter Bedeutung. Hier zählen andere Werte: Hauptsache, man kommt von A nach B.
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