Neue Nase beim Fiat Punto Evo 1.4 16V MultiAir: Der geteilte Grill erinnert nun ein wenig an Peugeot. Die Chromspange darüber kennen wir vom Fiat 500.
Ohne Ecken und Kanten: Rundungen dominieren das Cockpit. Fiat spendiert dem Punto Evo eine serienmäßige Start-Stopp-Automatik, die den Wagen bei Stillstand an Ampeln oder im Stau ausschaltet. Auch neu: das GSI-Infosystem mit Schaltpunkt-Anzeige. Ein auch im Evo ungelöstes Fiat-Problem bleibt die schwammige Lenkung.
Unter der Haube stecken die neuen MultiAir-Benziner mit 105 oder als Turbo mit 135 PS. Optimale Luftzufuhr durch variable Ventileinstellung soll mehr Leistung und weniger CO2 sichern. Doch bei der Testfahrt fühlen sich die 105 PS an wie 70. Bei einem Verbrauch von 7,5 Litern innerorts stellt sich die Frage: alles nur heiße Luft?
Und hinten? Zum Öffnen der Heckklappe gibt es noch immer keinen Griff. Hier also bleibt die Evolution aus. Den Fiat Punto EVO 1.4 16V Multiair bekommt man ab 14.800 Euro.
Fazit von AUTO BILD Redakteur Hauke Schrieber: "Die Evo-lution des Punto ist nicht in allen Punkten gelungen. Das Cockpit wirkt auf den ersten Blick hübscher, moderner. Materialien und Verarbeitung sind aber mittelprächtig. Ob die Wunder-Benziner MultiAir wirklich sparsamer und stärker sind? Spürbar ist das auf der Straße nicht."
Fiat präsentierte den Punto Evo auf dem Flugzeugträger im Marinehafen La Spezia. Man staunte über 120.000 PS, vier Gasturbinen und zwei Operationssäle. Der Punto Evo wurde da zu einem besseren Beiboot.
Fiat und der Flugzeugträger: Es roch noch nach Farbe auf der "Cavour". Das neue Prachtstück der italienischen Marine, 244 Meter lang, verdrängt 27.900 Tonnen Wasser – und das Auto, das auf ihm gezeigt wird, in den Hintergrund.
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