Modern und trotzdem gleich wiedererkannt: Der Ford GT ...
... vebindet geschickt alte und neue Designelemente.
Hier wohnt das Biest: Aus 5,4 Litern Hubraum holt der V8 dank Kompressoraufladung 550 PS und 774 Nm Drehmoment.
Gut für den Einstieg: Die Tür schwenkt fast im Winkel von 90 Grad auf und ragt weit ins Dach hinein.
Das paßt: Belüftete Sportsitze am GT-Arbeitsplatz.
Beengt: Hinter den Sitzen bietet der GT ...
... einen winzigen Stauraum. Besser bedient ist man mit dem ...
... ebenfalls nicht üppigen Kofferraum, der zur Not aber Übernachtungsgepäck schluckt.
Flach, spektakulär, muskulös, unverwechselbar: Wer den Ford GT einmal live gesehen hat, wird ihn nicht vergessen.
Über diesen Anblick darf sich der GT-Pilot freuen. Besonders spektakulär ...
... sind die zahlreichen Rundinstrumente und ...
... die Armada von klassischen Kippschaltern – die leider nicht wirklich aus Aluminium sind.
Fahrer und Beifahrer sind im Ford GT durch einen breiten Mitteltunnel voneinander getrennt. Auf dem mächtigen Bauteil thronen ...
... die Bedienknöpfe für die Klimatisierung und ...
... der zum Fahrer geneigte Schaltknüppel des Sechsganggetriebes.
Schöne Symmetrie: Links ruht der Fuß, wenn nicht gekuppelt werden muß. Tritte aufs rechte Pedal werden unmittelbar in Vortrieb umgesetzt.
Gentlemen, start your engines: Im Ford GT wird der V8 stilecht per rotem Starterknopf zum Leben erweckt.
Auffällig: große Lufteinlässe an den Fahrzeugflanken. Vom Design her ...
... sind die Räder deutlich unspektakulärer ausgefallen. Vorne trägt der GT 18-, hinten 19-Zöller.
Trickreicher Tankverschluß: Der Deckel wird durch ein kleines, außensitzendes Schloß gesichert.
Beste Aussichten: Sowohl von außen als auch von innen kann man durch eine Glasscheibe ...
... dem wunderschönen Aggregat bei seiner Arbeit zusehen.
So alltagstauglich sich der GT auf der Straße gibt, so schnell ist er auf der Rennstrecke: In 1:42,84 Minuten umrundete er den Kurs in Oschersleben – Platz vier in der ewigen Bestenliste.
Glatte vier Sekunden vergehen, bis der Ford GT aus dem Stand auf Tempo 100 ist. 200 Sachen stehen bereits nach 11,8 Sekunden auf dem Tacho und ...
... erst bei 330 km/h stößt der rasante Ami an seine Vortriebsgrenze.
Wer "GT" mit "Großartiges Reisen" übersetzt, der sitzt im Ford GT im richtigen Auto.
Aus jeder Perspektive schön: Hier steht keine moderne Le-Mans-Interpretation, sondern ein rundum gelungener Retro-Sportler.
Unendlich gutmütiger als sein Vorgänger: Galt der GT 40 noch als nahezu unfahrbares Tier mit enormem Auftrieb, ist die moderne Variante ...
... dank eines großen Diffusors auch ohne mächtiges Flügelwerk sicher zu bewegen.
Alles andere als ein Volumenmodell: Insgesamt 4500 Ford GT sollen in lupenreiner Handarbeit bis Ende 2006 gebaut werden, ...
... bevor neue US-Crash-Vorschriften dem schönen Wagen die rote Karte zeigen.
Selten gab es bei AUTO BILD SPORTSCARS ein Auto, bei dem das Abschiednehmen so schwerfiel. Aber irgendwann ist auch die schönste Testfahrt zu Ende und ...
... der Redakteur muß aussteigen. Zurück bleibt das "Haben wollen"-Gefühl, dem der Ford GT neben seiner auf 101 europäische Exemplare begrenzten Stückzahl leider ...
... auch den hohen Anschaffungspreis von 177.000 Euro entgegensetzt.
Ein Sportler, geboren aus Ehrgeiz: Die Ferrari sind in Le Mans übermächtig. Henry Ford II. will ihnen Paroli bieten und beschließt 1962 zusammen mit Lee Iacocca, einen Zweisitzer zu entwickeln. Das Ergebnis: 1966, 67 und 68 gewinnt ein Ford GT 40.
Beschleunigung in den Sechzigern: Mit unwiderstehlichem Schub prescht der Oldie nach vorne, in knapp fünf Sekunden geht's auf Tempo 100, Schluß ist erst bei 262 km/h.
Lässig jagt der GT 40 ums Eck. Unfaßbar, welche Querbeschleunigung der Renner noch heute spielend auf sich nimmt. Selbst mit 140 Liter Kraftstoff in den beiden Seitentanks ...
... und zwei Personen in den Sportsitzen verhält sich die Flunder wie ein Gokart.
Der 4,2-Liter-V8 mit den offenen Ansaugtrichtern leistet 306 PS und läßt sich wie die Maschine des Ford GT ...
... durch eine Scheibe aus dem Inneraum heraus beobachten.
Wer meint, nach Schließen der Türen würde es im engen Cockpit leiser, täuscht sich. Das Bollern wird mächtiger – als säße man in der Basedrum des Schlagzeugers einer Hard-Rock-Band. Jeder Gasstoß produziert einen tiefen, dumpfen Knall.
Im Cockpit gibt es reichlich Rundinstrumente und Kippschalter, die mindestens genauso sehenswert sind ...
... wie die kunstvoll gefräste Schaltgasse.
Für einen Langstrecken-Rennwagen sind die Maße des GT 40 äußerst kompakt: 4,04 Meter Länge, 2,41 Meter Radstand und nur 1,02 Meter Höhe (entspricht 40 Zoll, daher die Bezeichnung).
Aus der Vogelperspektive gut zu sehen: Der Urahn ist deutlich kleiner als das aktuelle Modell.
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