Ford nimmt den Kampf mit Billigautos wie Dacia Logan oder Aygo & Co auf und unterbietet als erster deutscher Hersteller die 8000-Euro-Grenze. Der Student basiert auf dem Einstiegsmodell mit 1,3 Liter großem 60-PS-Benziner und kostet 7990 Euro.
Er macht Lärm wie ein Großer: 74 dB/A bei 130 km/h, so laut ist es in mancher Limousine nicht einmal bei Tempo 200.
Agiler Senior: Der Vierzylinder dreht munter und bemüht sich eifrig. Nur auf der Autobahn reichen die 60 PS und 99 Nm Drehmoment nicht zu Spitzennoten: 0–100 km/h in 15,8 Sekunden, Spitze 155 km/h.
Problemlos: Die dynamischen Fahrversuche meistert die betagte Ka-Konstruktion lässig. Auch ohne ESP.
Der Kofferraum des 3,62 Meter kleinen Flitzers ist schnell voll, dann muß die Tasche auf den Beifahrersitz. Hier ist das Platzangebot in Ordnung – ganz im Gegensatz zum Fond. Die süße Knubbelform hat eben auch ihre Nachteile.
Charmant, gut und günstig – so lautet das Fazit von AUTO BILD-Redakteur Jan Horn. Deshalb werden die 5000 Ka-Sondermodelle wohl nicht nur für Studenten interessant sein.
Verspielt: Das Cockpit-Design wurde über die Jahre nicht verändert. Die Sitze im Student sind blau – das Serienmodell trägt grauen Stoff.
Auch das Uni-Mobil läßt sich aufrüsten: Gegen Aufpreis gibt es eine beheizbare Frontscheibe (195 Euro), CD-Radio (710 Euro) oder das Komfortpaket mit E-Fenstern, Zentralverriegelung ...
... und Kofferraum-Fernentriegelung (415 Euro). Die Optionen ...
... sind beim Student aber beschränkt. Eine Klimaanlage gibt's beispielsweise nicht. Vier Airbags und ABS sind aber serienmäßig.
91 Zentimeter breit, 54 Zentimeter tief – der Ka schluckt 186 Liter Gepäck. Das reicht ...
... für eine eine Kiste Volvic, aber nicht für den Party-Biereinkauf. Hierfür muß die 50:50 teilbare Rücklehne umgeklappt werden, dann passen 724 Liter hinein.
Nicht nur, daß Fondpassagiere Kopf und Beine einziehen müssen – Frischluft gibt es hinten nur durch einen kleinen Schlitz.
Standardfarbe für den billigsten Ka ist Marineblau. Dieses Metallic-Bahama-blau kostet 365 Euro extra.
Ist dieser Hängehintern mit monströser Plastikschürze schön? Hm. Zumindest ist es ein gewohnter Anblick – seit dem Markstart Ende 1996 hat Ford praktisch nichts am Ka verändert. Für 16.750 Mark ...
... gab's damals 55 PS, Fahrer-Airbag, Kopfstützen vorn und einen Stereo-Kassettenplayer. ABS kam ein halbes Jahr später.
Viel bietet der deutsche Markt nicht unter 10.000 Euro. Eins der wenigen Fahrzeuge ist der Serien-Ka. Er kostet 9300 Euro und bietet eigentlich das Gleiche wie der Student. Lediglich die Liste der aufpreispflichtigen Sonderausstattungen ...
... wie in Wagenfarbe lackierte und beheizbare Außenspiegel ist länger. Allerdings ist die 10.000er-Grenze dann schnell überschritten.
Die deutsche Nummer zwei (preislich gesehen): der Fox, der Ende April für 8950 Euro startet. Dafür gibt's eine 1,2-Liter-Maschine mit 55 PS und 106 Nm Drehmoment.
Eigentlich ganz schön groß, der Kleine: Mit 3,83 Metern ist der Volkswagen gut 20 Zentimeter länger als der Ka. Auch hier sind ABS und Airbags an Bord; ESP kann gegen Aufpreis bestellt werden.
1016 Liter Kofferraumvolumen, dafür kann man dem Fox anerkennend auf den Kotflügel klopfen. Mit aufgestellter Rückenlehne sind es immerhin 260 Liter.
Auch für Studenten geeignet: Das graue Hartplastik sieht aus, als ob es einiges abkönnte.
Zwerg für 9160 Euro: Der Smart fortwo gehört ebenfalls in den erlesenen Kreis der günstigsten Deutschen. Er bietet 2,50 Meter Auto für zwei mit 50 PS, einem Durchschnittverbrauch von 4,7 Liter und einer Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h.
Auf der sicheren Seite: Serienmäßig verfügt der Smart über ein (nicht abschaltbares) ESP mit CBC, das den Zweisitzer auch beim Bremseinsatz in Kurven sicher in der Spur hält. Dazu gibt es einen Brems- und Anfahrassistenten.
Hier können sich auch Großgewachsene strecken: Der Kultflitzer überrascht im Innenraum mit reichlich Platz.
Klein, aber fein: Die 150 Liter Ladevolumen reichen für Einkaufskorb und Wasserkiste. Wer Größeres transportieren will, ...
... kann einfach den Beifahrersitz umklappen. Jetzt schluckt der Smart 363 Liter.
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