Der italienische Autodesigner Giugiaro präsentiert auf der LA Autoshow (1. bis 10. Dezember) einen grell-orangenen Hingucker: den ...
... Mustang by Giugiaro. Basierenden auf dem Mustang GT haben die Italiener ein schnittiges Unikat entwickelt. Durch ...
... kleine, aber feine Details setzt sich der rassige Italo-Amerikaner deutlich vom Serienmodell ab. Optisch ...
... kommt der Giugiaro viel kompakter daher. Die Haube wurde um 80 Millimeter verlängert, ...
... das Heck radikal gekürzt. Die Spur wurde vorne um 30 Millimeter verbreitert, hinten ...
... um 80 Millimeter. Durch diese Veränderung kommt der Italo-Hengst dem Mustang Fastback sehr nahe. Für noch mehr Sportlichkeit sorgen ...
...fette 20-Zöller der Dimension 275/40 (vorn) und 315/35 hinten. Zudem liegt der sexy Italiener ...
... 37 Millimeter tiefer als der Serien-GT. Neu auch: über das komplette Dach zieht sich eine Glasfläche. Die Frontscheibe ...
... geht nahtlos in die Heckscheibe über, ohne Querstrebe. Über eventuelle Bruchgefahr ...
... sollte man besser nicht nachdenken. An der Kofferaumkante erinnern klassische, vertikal dreigeteilte Heckleuchten an den alten Mustang.
Den optisch sehr markant-eleganten Gesamteindruck runden die vorne angebrachten Flügeltüren ab.
Nicht ganz so viele Neuerungen gibt es in Sachen Motorleistung zu berichten: Hier setzt ...
... Giugiaro auf den bekannten 4,6-Liter-V8 aus der Ford-Rennabteilung. Der leistet ...
... dank 0,75 bar Druck aus dem Kompressor, der Einspritzung vom Ford GT, größerem Lufteinlass und Sportauspuff rund 500 PS.
Das macht zusammen 18 Pferdchen mehr als im GT. Doch der US-Italiener will auch nicht mit Motor-Power, sondern mit optischer Sportlichkeit und Eleganz überzeugen. Das gelingt, und zwar ...
... auch im Innenraum. Hier erwartet die Messebesucher eine gelungene Mischung aus moderner Technik und klassischem Look. Das Cockpit ...
... wurde komplett neu gestaltet und erhielt moderne Bedienelemente. Alle Amaturen sind mit hellbraunem Leder überzogen. Typisch ...
... italienisch eben. Als Kontrapunkt hierzu sind die Sitze ganz im US-Stil gehalten. Die Bezüge ...
... sind aus echtem, naturbelassenem Pferdeleder. Eingestickte Mustang-Logos lassen keinen Zweifel daran, in was für einem heißen Muscle-Car man Platz genommen hat.
Die italienische Designschmiede hat in den vergangenen Jahren viele weitere interessanten Projekte realisiert. So ...
... feierte sich Unternehmensboss Giorgetto Giugiaro zum 50. Jubiläum ausnahmsweise mal selbst – mit dem Ferrari GG 50. Der begeisterte ...
... 2005 auf der Tokyo Motor Show die Messebesucher. Wofür die Kürzel "GG" und "50" in der Typenbezeichnung stehen, dürfte klar sein.
Im Fastback-Heck gibt es reichlich Stauraum: Dank umklappbarer Rücksitze passen bis zu 500 Liter in den exklusiven Ferrari. Das in einem Sportwagen!
An der Front hat der italienische Designer ganze Arbeit geleistet: Zwei Zentimeter Überhang sind verschwunden, der serienmäßige Scaglietti-Grill ...
... ist von zwei Kühlluftöffnungen für die Bremsen flankiert, die Xenon-Scheinwerfer stehen senkrecht und sind weit in die Kotflügel gezogen.
Einzig beim Antriebsstrang übte sich Giugiaro in Zurückhaltung. Bei dem Jubiläums-Modell setze er auf den serienmäßigen 5,7-Liter-V12 mit 540 PS. Da gab es scheinbar nichts zu verbessern.
Im Innenraum hat sich Giugiaro der Bedienelemente angenommen und viele kleine Rafinessen eingebaut.. Der Lichtschalter wanderte zum Beispiel in die Mittelkonsole.
Auch von Alfa Romeo konnte man bei Giugiaro nicht die Finger lassen: 2004 nahmen sich die Italiener als Basis den Alfa 159 vor. Herausgekommen ist ein schicker 3,2-Liter-V6-Biturbo-Sportler mit 405 PS.
Und der will gut gekühlt werden: Zahlreiche Lufteinlässe zieren die Visconti-Front.
Schön praktisch: Zu Gunsten der Funktionalität geht Giorgetto Giugiaro schon mal Kompromisse ein – der Kofferraum der langen Limousine fasst 458 Liter.
Die satte Leistung des Visconti wird über ein Sechsgang-Automatikgetriebe an den permanenten Allradantrieb geleitet.
Noch ein Giugiaro: zum fünfzigsten Geburtstag der Corvette hat Sohnemann Fabrizio Giugiaro den US-Sportwagen neu eingekleidet – als italienische Interpretation einer amerikanischen Ikone.
Typisch Corvette: Die Rückleuchten lassen eine eindeutige Identifikation zu.
Auch Rückspiegel brauchen was fürs Auge: Der Moray sieht so schnell aus, wie er fährt. Null auf hundert in vier Sekunden, Vmax circa 275 km/h. Hommage an die Corvette-Historie: schwungvoll gezeichnete Windschutzscheibe.
Alltagstaugliches Showcar: Der Moray fährt, die gewagte Dachkonstruktion funktioniert.
Die messerscharfe Scheinwerfer sind mitverantwortlich für den Namen "Moray" – "Muräne". An deren böses Gesicht soll die Front erinnern.
Ein Hingucker aus jedem Blickwinkel: Die scharfen Kanten der Karosserie harmonieren mit der weich geschwungenen, dreiteiligen Dach-Scheiben-Konstruktion.
Die Silhouette des Jubilars hat Giugiaro weitestgehend erhalten. Neu: Chromkiemen hinter den Vorderrädern, breite Aluleiste als Zierschweller zwischen den Achsen.
Kiemen-Atmer: Über die silbern eingefassten Lufteinlässe an beiden Seiten holt sich der V8-Motor seine Frischluft.
Mit viel Liebe zum Detail ist auch der Innenraum gefertigt: Die Sitze sind veränderte Originalsessel der Corvette C5, die Mittelkonsole ist mit massivem Aluminium beplankt.
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