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Formel 1: Die besten Nachwuchsfahrer 2017

Charles Leclerc
Charles Leclerc: Ein beeindruckendes Jahr des Monegassen: Als Rookie Formel-2-Meister zu werden, das schaffte zuletzt Nico Hülkenberg 2009. Dazu kommt: Nur zwei Mal fuhr der 20-Jährige nicht die schnellste Quali-Zeit. Selbst der Tod seines Vaters Herve Leclerc, ebenfalls ein früherer Formel-3-Fahrer, konnte ihn nicht bremsen. 2018 steigt er mit Alfa Romeo Sauber in die Formel 1 auf.
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Lando Norris
Lando Norris: Nicht nur McLaren-Rennleiter Eric Boullier ist sich sicher: „Das wird ein kommender Weltmeister.“ Lando Norris hat viel Geld, aber auch enormes Talent. In Zweikämpfen präsentiert sich der McLaren-Junior stark. Einzige Schwäche: Die Starts. Norris weiß: „Da muss es noch Klick machen im Kopf.“ Trotzdem reichte es zum Titel in der Formel-3-Europameisterschaft.
 
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Joel Eriksson
Joel Eriksson: Zwar stand der Schwede etwas im Schatten von Lando Norris, aber auch er überzeugte in der Formel 3 auf ganzer Linie, wurde Vizemeister. BMW hat Eriksson schon in den Nachwuchskader aufgenommen, 2018 könnte er sogar DTM fahren. Dafür soll er Gerüchten zu Folge ein Angebot der schwedischen Sauber-Besitzer abgelehnt haben, die ihm ein Formel-2-Cockpit finanziert hätten.
 
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George Russell
George Russell: Der nächste Mercedes-Junior. Der Brite wurde 2017 GP3-Meister. Doch er fuhr auch für das überlegene ART-Team, das in fünf von acht Jahren den Champion stellte. Und in der Formel 3 wurde der 19-Jährige zwar zwei Mal Dritter, fuhr aber mit drei Siegen in 63 Rennen eher unter ferner liefen.
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Sacha Fenestraz
Sacha Fenestraz: Der Franzose hat einen guten Lehrer: Sein Schwager ist Ex-Tourenwagen-Weltmeister José María López. Und das scheint zu fruchten: Im Team des deutschen Josef Kaufmann gewann er 2017 den Titel im Formel-Renault-Eurocup. Hier waren zahlreiche spätere F1-Stars erfolgreich: Felipe Massa 2000, Kamui Kobayashi 2005 oder Valtteri Bottas 2008.
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Nyck de Vries
Nyck de Vries: Im Kartsport galt der Niederländer als Supertalent. Doch im Formel-Sport ist er zwar stets vorn dabei, schafft aber nicht den ganz großen Durchbruch. Der 22-Jähriger ist als Siebter der Formel 2 aber zweitbester Rookie. 2018 geht er für das Prema-Power-Team an den Start und ist damit Favorit auf den Titel.
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Giuliano Alesi
Giuliano Alesi: In der zweiten GP3-Saison war der 18-Jährige siegreich: Der Sohn des ehemaligen Formel-1-Fahrers Jean Alesi gewann er drei Rennen. Allerdings waren das jeweils Sprintrennen, wo die ersten acht Fahrer des Hauptlaufs in umgekehrter Reihenfolge starten. 2018 müssen auch Hauptsiege her für den Ferrari-Junior.
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Ferdinand Habsburg
Ferdinand Habsburg: Der Kaiser-Urenkel aus dem Haus der Habsburger ist nicht nur Blaublüter, sondern auch ein richtiger Kämpfer: Hochprofessionell zog er nach England um, damit er nahe beim Team Carlin sein kann. In der Formel 3 steigerte er sich sukzessive. Mit einem spektakulären Manöver hätte er um ein Haar den Macau-GP gewonnen, krachte in der letzten Runde aber in die Begrenzung!
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Marcus Armstrong
Marcus Armstrong: Zwar hat der Neuseeländer den Titel in der ADAC Formel 4 knapp an Jüri Vips verloren, doch Armstrong ist anders als Prema-Kollege Vips Neuling in der Serie gewesen. Ferrari hat ihn bereits unter seine Fittiche genommen.
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Lirim Zendeli
Lirim Zendeli: Als Vierter war er bester Deutscher in der ADAC Formel 4. Dafür gewann er auch den Förderwettbewerb der Deutschen Post Speed Academy. Rein vom Talent her ist Zendeli, dessen Familie aus dem Kosovo kommt, der hoffnungsvollste deutsche Nachwuchsfahrer derzeit.
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