Zur Homepage

Formel 1: Gewinner und Verlierer zur Halbzeit

Formel 1: Gewinner und Verlierer zur Halbzeit
Mit der Sommerpause hat die Formel 1 zwölf von 21 Rennen hinter sich gebracht. AUTO BILD Motorsport zieht Bilanz! Haas: Ferrari hat inzwischen den stärksten Motor. Davon profitieren auch die Kundenteams. Haas ist eigentlich die vierte Kraft im Feld, hat aber durch Un- und Zwischenfälle massenhaft Punkte verschenkt. Trotzdem: Haas ist bisher einer der großen Gewinner der Saison. 
Formel 1: Gewinner und Verlierer zur Halbzeit
Ferrari: Wieder nur Zweiter – in beiden WM-Wertung. Aber Ferrari hat den stärksten Motor und das beste Auto. Hätte Sebastian Vettel nicht durch Fahrfehler 53 Punkte verschenkt, würde die Scuderia beide WM-Wertungen anführen.
Formel 1: Gewinner und Verlierer zur Halbzeit
Charles Leclerc: Einer von zwei Neulingen – und der beste. Mit seinem Sauber-Ferrari weiß er immer wieder zu überzeugen, wird daher sogar ernsthaft für ein Ferrari-Cockpit 2019 in Betracht gezogen.
Formel 1: Gewinner und Verlierer zur Halbzeit
Sauber: Profitiert wie Haas vom starken Motor. Und so langsam macht sich auch bemerkbar, dass die schwedischen Investoren hinter Marcus Ericsson, die das Team vor etwas mehr als einem Jahr gekauft haben, Geld ins Team pumpen und Sauber endlich wieder entwickeln kann. 
Formel 1: Gewinner und Verlierer zur Halbzeit
Kevin Magnussen: Endlich hat der Däne mit dem Haas-Ferrari ein Auto, mit dem er zeigen kann, was er zu leisten imstande ist. Das macht ihn zu einem der Gewinner 2018.
Formel 1: Gewinner und Verlierer zur Halbzeit
Lewis Hamilton: Der Brite holte 2017 in den ersten zwölf Rennen 213 Punkte. Genauso viel wie dieses Jahr. Damit führt er zur Sommerpause sogar wieder die WM an, macht weniger Fehler als Kontrahent Vettel.
Formel 1: Gewinner und Verlierer zur Halbzeit
Sebastian Vettel: Auch wenn er durch vier Fahrfehler 53 Punkte verschenkt hat: Er ist der Titelfavorit 2018, kann endlich seinen großen Traum realisieren – mit Ferrari Weltmeister werden. Die vier Fehler waren: Verbremser in Baku, Startcrash in Frankreich, Behinderung im Qualifying zum Österreich-GP von Carlos Sainz (daraus folgend eine Strafversetzung) sowie der Unfall in Hockenheim.
Formel 1: Gewinner und Verlierer zur Halbzeit
Nico Hülkenberg: Er ist der beste Fahrer des Mittelfeldes, belegte vier Mal den Platz hinter den Top-Mannschaften. Aber: Ein Podestplatz fehlt dem Deutschen noch immer.
Formel 1: Gewinner und Verlierer zur Halbzeit
Pierre Gasly: Hat mit Rang vier beim Bahrain-GP erstmals aufhorchen lassen. Seine Leistung scheint so gut zu sein, dass er 2019 wahrscheinlich Daniel Ricciardo bei Red Bull ersetzen wird, der zu Renault wechseln wird.
Formel 1: Gewinner und Verlierer zur Halbzeit
Renault: Kein Team hat im Vergleich zu den ersten zwölf Rennen 2017 seine Punkteausbeute mehr verbessert als Renault (ein Plus von 48 Punkten). Aber die Franzosen profitieren dabei auch von den häufigen Patzern bei Haas. Und die Aufholjagd auf die Topteams geht so langsam vonstatten, dass Sportchef Cyril Abiteboul schon jetzt Siege für 2019 ausschließt!
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-824963cd4c964089.jpg
Kimi Räikkönen: Fast jährlich steht Kimi Räikkönen angeblich vor seiner letzten Saison mit Ferrari. Dieses Jahr profitiert er vom Ferrari-Aufschwung, ist trotz älteren Motors viel näher dran an Sebastian Vettel als in den Jahren zuvor. Jetzt könnte ihm sogar ein neuer Zweijahresvertrag winken ...
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-d52101aaad62071f.jpg
Fernando Alonso: Wieder ein Jahr, in dem der zweimalige Champion hinterherfährt. Und doch ist er einer der Gewinner 2018: Die Punkteausbeute gegenüber 2017 ist  sehenswert: ein Plus von 34 Zählern. Und nebenbei hat er sich den Traum vom Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans mit Toyota erfüllt. Fest steht aber: Der Spanier verlässt nach dieser Saison die Formel 1.
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-a23a0e1e21b2d2da.jpg
Esteban Ocon: Zwar liegt er in der WM-Wertung hinter seinem Teamkollegen Sergio Pérez, aber er führt sowohl im Qualiduell als auch bei der Anzahl der besseren Zielankünften, ist also schneller als Pérez. Das war 2017 noch nicht so deutlich der Fall.
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-cb380be9afc4abbe.jpg
Marcus Ericsson: Er profitiert vom Sauber-Aufschwung und konnte sich erstmals seit 2015 wieder WM-Punkte sichern!
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-e19044547955928b.jpg
Mercedes: Halb Gewinner, halb Verlierer – in beiden WM-Wertungen führen die Silberpfeile, weil zuletzt beispielsweise auch das Wetter mitspielte. Doch Mercedes verlor gegenüber 2017 stolze 47 Punkte und muss die erste WM-Niederlage seit 2013 fürchten.
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-23c1cb5316e7e181.jpg
Daniel Ricciardo: Zwar liegt er in der WM mal wieder vor Max Verstappen, doch in der Regel ist er langsamer als der Niederländer. Mit seiner Entscheidung, 2019 zu Renault zu wechseln, könnte er sich außerdem seine Karriere zerstört haben.
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-77f257830a5daa81.jpg
Sergio Pérez: Er ist der einzige Fahrer aus dem Mittelfeld, der dieses Jahr schon einen Podestplatz ergattern konnte. Aber das Teamduell mit Esteban Ocon gleitet dem Mexikaner so langsam aus den Händen.
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-d9f1be75d2f11c65.jpg
Valtteri Bottas: Noch kein Sieg und 47 Punkte weniger als nach zwölf Rennen 2017 – Valtteri Bottas ist einer der Verlierer 2018.
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-d47c2d2b98894e40.jpg
Force India: 44 Punkte weniger, nicht mehr best of the rest, jetzt an Milliardär Lawrence Stroll und seinen Geschäftspartnern verkauft – damit steht Force India vor einer ungewisser Zukunft.
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-1b95a1134f52d075.jpg
Toro Rosso: Der Umstieg zu Honda verlief besser als erwartet. Mit Rang vier in Bahrain durch Pierre Gasly konnte keiner rechnen. Und der Franzose legte zuletzt in Ungarn mit Platz sechs nach. Aber Toro Rosso verbrauchte 2018 schon so viele Motoren wie kein anderes Team und hat nach zwölf Rennen im Vergleich zu 2017 zwölf Punkte weniger auf dem Konto.
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-dc1e4b04ccc8bbe9.jpg
Lance Stroll: Der Sohn von Milliardär Lawrence Stroll hat seinen Platz in der Formel 1 sicher. Fährt für Williams aber um die Goldene Ananas, kann sich sportlich damit kaum in Szene setzen.
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-ca21260f1d4062a7.jpg
Max Verstappen: Mit sechs Fehlern in den ersten sechs Rennen ist schon jetzt klar: Das war die schwächste Saison von Max Verstappen bisher. Und 2018 ist wieder ein Jahr ohne WM-Titel für den 20-Jährigen. Jetzt bleiben nur noch drei Jahre, um sich zum jüngsten Weltmeister aller Zeiten zu krönen (bisher Vettel).
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-4f8eb4ee1d4c9842.jpg
Brendon Hartley: Er ist der Crashfahrer des Jahres, hatte bisher die heftigsten Unfälle – obwohl er meistens gar nichts dafür konnte. Und der Abstand zu Teamkollege Pierre Gasly ist unter den aktuellen Fahrerpaarungen der größte. 
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-1cbee8830b938eb5.jpg
Carlos Sainz: Fährt endlich für ein Werksteam, muss sich da aber Nico Hülkenberg klar geschlagen geben. So ist seine Beförderung zu Red Bull gefährdet.
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-5844652c060c975f.jpg
Sergey Sirotkin: Hat als Rookie mit dem schlechtesten Auto 2018 hart zu kämpfen, kriegt wegen des Gurtes oft massive Schulterschmerzen. Doch sein Ruf ist schlechter als seine Leistungen. Die sind ordentlich. Keiner hat erwartet, dass der Russe ein Überflieger ist.
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-5610329958094e72.jpg
Red Bull: Wieder haben die Bullen keine Chance auf den WM-Titel, sind nur dritte Kraft hinter Ferrari und Mercedes. Und mit dem Wechsel zu Honda stehen sie vor einer ungewissen Zukunft.
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-e2d8d947968a7b14.jpg
Romain Grosjean: Neben Brendon Hartley der Crashfahrer 2018 schlechthin. Und anders als der Neuseeländer war er auch meistens schuld. Zuletzt konnte er wieder das eine oder andere Highlight setzen, aber der Franzose gefährdet mit der bisher miesen Darbietung 2018 seine F1-Zukunft.
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-44bc6c8d6e4f1f54.jpg
McLaren: Mit dem Wechsel des Motorpartners (von Honda zu Renault) waren Hoffnungen verbunden, die nicht erfüllt wurden.
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-21db3749f0460fdf.jpg
Williams: Das Traditionsteam ist am Tiefpunkt angekommen. Nur ein anderes Weltmeisterteam war in der Konstrukteurswertung jemals Letzter: Tyrrell, in den Jahren 1993 und 1998.
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/9/0/2/4/9/Formel-1-Gewinner-und-Verlierer-zur-Halbzeit-1200x800-fdeb10b908d6aff6.jpg
Stoffel Vandoorne: Der Belgier galt eigentlich als hoffnungsvolles Talent, aber konnte als einziger Fahrer 2018 noch nicht ein einziges Qualiduell gegen seinen Teamkollegen gewinnen.