Nein, das hier ist nicht "Ghostbusters" für Arme, sondern Hightech pur aus Germany! Das Forschungsfahrzeug "Leonie" ist eine Entwicklung der Technischen Universität (TU) Braunschweig. Der massiv technisch aufgerüstete
VW Passat Variant kann automatisch ...
... eine vorgegebene Strecke im regulären Verkehr zurücklegen.
Manch ein Passant wird sich verwundert die Augen gerieben haben: Ein Auto rollt durch die Stadt, doch der Fahrer hat seine Hände nicht am Lenkrad, sondern streckt sie demonstrativ in die Luft.
Laut Projektleiter Jörn Marten Wille konnte "Leonie" mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h auf der zweispurigen Fahrbahn des Braunschweiger Stadtrings die Spur halten, Kreuzungen berücksichtigen, Hindernisse beachten sowie Abstände und Geschwindigkeiten dem fließenden Verkehr anpassen.
Dabei berechnet "Leonie" via Satellitenortung ihre Position im Straßenverkehr. Verschiedene Laserscanner und Radarsensoren sorgen dafür, dass das Umfeld des Autos in jedem Moment wahrgenommen und dann im Rechner weiterverarbeiten werden kann.
"Leonie" muss nicht nur die Verkehrsregeln beherrschen, sondern auch all das, was ein Mensch zum Autofahren braucht. Sie muss ihre Umwelt sehen, sie muss Entscheidungen treffen und alleine Gaspedal, Bremse und Lenkrad bediene", so Projektleiter Wille.
Nachdem jetzt also eine Teilstrecke geschafft ist, soll "Leonie" in den kommenden Jahren den Braunschweiger Stadtring vollständig autonom umfahren können. Das Team der TU Braunschweig forscht deshalb weiter.
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