Auf dem Autosalon Genf 2012 stellt Aston Martin die Serienversion des V12 Zagato vor. Wer eines von 150 Exemplaren ergattern will, sollte den Sparstrumpf schon mal aufhängen.
Bisher gab es den Überflieger nur als Rennversion und als Prototyp. Jetzt also die "endgültige" Fassung für Freunde des gehobenen Geschmacks.
Ob die Briten das V12-Aggregat für den Einsatz im Zagato noch weiter aufblasen, verraten sie immer noch nicht. Auch zur Höchstgeschwindigkeit hüllt man sich in Gaydon noch in Schweigen.
Die 300 km/h-Marke dürfte der Zagato aber locker knacken. Die Auslieferung der ersten V12 Zagato ist für den Herbst des Jahres 2012 geplant.
Blick zurück auf die Studie: Zum 50. Geburtstag des Aston Martin DB4 GT Zagato im Jahr 2010 hatten sich die beiden Autobauer extra zu einer Neuauflage entschlossen. Nicht nur in strahlendem Ferrari-Rot rollte der V12 Zagato ...
... auf die IAA 2011, sondern auch in Aston-Martin-typischem Blassgrün. Als Reaktion auf die extrem positive Kundenresonanz entschied sich Aston Martin dafür, eine limitierte Auflage von 150 Exemplaren von Hand zu fertigen.
Auf dem
Concorso d'Eleganza Villa d'Este am Comer See wurde das Ergebnis der Kooperation erstmals vorgestellt. Das 2011er Werk ...
... basiert auf dem
Aston Martin V12 Vantage. Der sechs Liter große V12-Motor mit 517 PS und 570 Newtonmetern sammelte inzwischen mehr als 3700 Kilometer Rennerfahrung auf dem Nürburgring. Beide Fahrzeuge ...
... sahen sowohl beim ADAC ACAS H&R-Cup im Rahmen der VLN als auch beim legendären
24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife die Zielflagge. Doch während der eine – Spitzname "Zig" – in Frankfurt noch im Renntrim mit Diffusor und Spoiler auflaufen wird, hat sich sein Kumpel "Zag" für Frankfurt wieder in Concorso-Montur geschmissen.
Schrammen und Dellen auf diesem schneidigen Italo-Kleid? Schrecklich. Schließlich spannt sich das in enger Zusammenarbeit der beiden Design-Abteilungen von Aston Martin und Zagato entworfene Aluminiumkleid doch so gekonnt über das Chassis mit Heckantrieb.
Die jetzt kräftiger ausgeformten Kotflügel und das ...
... nicht wiederzuerkennende Heck mit neuen, runden Rückleuchten und einem gewaltigen Diffusor wurden beim Eifel-Einsatz mächtig auf die Probe gestellt.
Unverkennbar: das Zagato-typische Dach mit den beiden stilistischen Wölbungen.
Am Heck des Italo-Briten sorgt ein gewaltiger Diffusor für optimalen Anpressdruck.
"Z" für Zagato: Schon das erste gemeinsame Modell von Aston Martin und Zagato gab sich durch ein Z an der vorderen Flanke zu erkennen. Diese Tradition führt das Modell 2011 fort.
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