Dacia startet am 26. Juni 2011 mit einem komplett auf links gedrehten
Duster beim
Pikes Peak International Hill Climb in den Rocky Mountains – und zwar ...
... in der "Unlimited"-Klasse. Hier gibt es keine Beschränkungen, alles was Zunder macht, ist erlaubt. Folgerichtig lautet daher auch der Namenszusatz den Renn-Duster "No limit".
Bei der Umsetzung hat Dacia Experten ans Blech gelassen:
Renault Motorsport und die Rallye-Experten Tork und Sodemo haben sich den Duster zur Brust genommen und auf seinen großen Tag vorbereitet.
Danach war der brave Duster nicht mehr wiederzuerkennen: Unter seiner Glasfaser-Außenhaut versammelt der großzügig bespoilerte
Dacia Duster "No Limit" allerhand zielführende Features. Einen ...
... Doppelturbo mit 3,8 Litern Hubraum und 850 PS auf Basis eines 3,8 Liter-V6 aus dem
Nissan GT-R im Heck zum Beispiel.
Ein speziell auf den Motor abgestimmtes, sequentielles Sechsgang-Getriebe gibt die Kraft an die Räder weiter.
Im Windkanal wurde die Aerodynamik des Duster optimiert.
Zur Erinnerung: Von Haus aus bringt der Allradler maximal 110 PS mit, die ihm eine Höchstgeschwindigkeit von 168 km/h gestatten.
Auch so kann ein Duster von innen aussehen: Alles, was man zum Gewinnen braucht, mehr nicht.
Ein solcher Brocken braucht natürlich den passenden Piloten. Wenn am 26. Juni 2011 der Startschuss zur wilden Hatz auf den Gipfel fällt, wird der Franzosen Jean-Phillipe Dayraut hinter dem Steuer des Duster "No Limit" sitzen. Er dürfte das Rennen gespannt aber gelassen angehen. Immerhin ...
... gehen unter anderem drei Siege bei der Trophée Andros – einer französischen Eisrennserie – auf sein Konto.
Das Rennen startet in einer Höhe von 2860 Metern. Nach 20 Kilometern passieren die Teilnehmer das Ziel in 4300 Metern Höhe. Momentaner Rekordhalter ist der Japaner und Suzuki-Pilot Tajima Nobuhiro, der die Distanz 2007 in 10:01:408 Minuten zurücklegte. Aber wer weiß? Schließlich kennt der Duster kein Limit.
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