Im Big Apple dreht sich kurz vor Ostern alles um neue, meist leistungsstarke Autos. Wir zeigen Ihnen die Highlights der
New York Auto Show 2011. Los geht's allerdings nicht mit einem Amerikaner, sondern ...
.. mit
Subaru. Die Japaner haben sich die NYIAS als Bühne für den nagelneuen
Impreza ausgesucht. Der Impreza, der auf der
L.A. Auto Show noch als Studie rotierte, ist jetzt serienreif und rollt schon Ende 2011 los – als Limousine und als Fünftürer.
Der Allradler soll dank eines frischen Zweiliter-Benziners mit 150 PS und neuem Doppelkupplungsgetriebe deutlich sparsamer werden.
Optisch orientiert sich der neue Impreza an seinem Vorgänger – Subaru-Fahrer scheinen keine revolutionären Änderungen zu lieben.
Ein weiterer Asiate steht ganz weit vorne auf der Top-Liste der
NYIAS 2011: Das schicke Hybrid-Konzept
LF-Gh gibt einen interessanten Ausblick auf den kommenden
Lexus GS. Mit 4,89 Meter Länge ...
... überragt die Studie
den aktuellen GS um vier Zentimeter. Mit dem riesigen Kühlergrill, der aussieht wie ein Audi-Singleframe mit Korsett, und den ...
... akzentuierten Sicken und Kanten wird der neue GS deutlich sportlicher als sein Vorgänger.
Für die deutschen Hersteller zählt New York nach wie vor nicht zu den Top-Automessen. Die meisten Hersteller haben altbekanntes Blech an den Hudson River geschoben. Anders
Mercedes: Die Schwaben feiern mit dem C 63 AMG Coupé weltweite Messepremiere.
Der 457-PS-Zweitürer macht ab Juli 2011 Jagd auf das
BMW M3 Coupé.
Auch die E-Klasse bekommt einen neuen Topmotor: Neu im
Mercedes E 63 AMG ist der aus dem
CLS 63 AMG bekannte 5,5-Liter-V8-Biturbo mit bis zu 557 PS.
Optische Feinkosmetik am Power-E fand auch statt. Die zeigt sich an neuen Leichmetallrädern und "V8-Biturbo"-Schriftzug auf den Vorderkotflügeln.
Die zweite deutsche "Weltneuheit" steht mit dem neuen
Beetle am
VW-Stand. Der wurde jedoch bereits vor wenigen Tagen auf der
Auto Shanghai enthüllt und ist ergo nicht mehr ganz taufrisch.
Gleiches gilt für den
Chevrolet Malibu. Erst Shanghai, dann New York. Die neue Mittelklasse aus dem GM-Konzern soll sich weltweit etablieren.
Im Motorenregal für den Malibu sind – abhängig vom Markt – zehn Vier- und Sechszylinder-Motoren, erhältlich mit Schalt- und Automatikgetriebe als Benziner, Diesel oder mit Autogasantrieb.
Schon Ende 2011 kommt der Malibu zunächst in China auf den Markt, kurz danach in den USA. Sein Europa-Debüt soll der Chevy 2013 feiern.
Weitere nationale Highlights der der New York Auto Show sind der aufgefrischte
Ford Taurus ...
... und die SRT-Spaßbüchsen des
Jeep Grand Cherokee (Bild) ...
... und des neuen
Chrysler 300. Der SRT8 sieht nicht nur rattenscharf aus, sondern toppt den Vorgänger auch in Sachen Leistung. Musste der alte Chrysler 300 SRT8 mit 430 PS auskommen, wirft der neue 471 PS in die Waagschale. Der 6,1-Liter-Hemi-V8 wurde auf 6,4-Liter aufgeblasen, das Drehmoment wächst auf über 600 Nm.
Entsprechend fallen die Fahrleistungen aus: Auf Tempo 100 rast der SRT8 unter fünf Sekunden, die in den USA als Maßstab beliebte Viertelmeile zerbröselt er in weniger als 13 Sekunden.
Die Spitze beträgt laut Chrysler 282 km/h. In Deutschland könnte die Power-Limousine als Topmodell des neuen
Lancia Thema kommen.
Pure Balance und perfekten Fahrspaß verkörpert das heckgetriebene Sportcoupé
FR-S Concept von Toyota-Tochter Scion. Seine Serienversion soll in den USA 2012 folgen. Das Konzept ist eine Weiterentwicklung des Toyota FT-86 II concept aus Genf.
Ein kurzer Radstand sowie die tief und weit hinten untergebrachte Antriebseinheit kommen der Balance und Fahrdynamik zugute. Unterm Blech: Der Zweiliter-Boxer aus dem
Toyota FT-86. Dessen ursprüngliche 200 PS werden beim FR-S durch Toyotas D4-S-Einspritzung verstärkt, genaue Daten nennt Scion (noch) nicht.
Jaguar erneuert den
XF. Die Front der Limousine ähnelt jetzt dem größeren
XJ. Unter der Haube arbeitet jetzt erstmals ein Vierzylindermotor: Ein 190-PS-Diesel ersetzt den Sechszylinder mit 211 PS. Dank serienmäßigem Start-Stopp-System und einer Achtstufenautomatik soll der XF 2.2 Diesel nur 5,4 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrauchen.
Die übrigen
Motoren mit bis zu 510 PS bleiben unverändert. Die Preise für den aufgefrischten
Jaguar XF beginnen bei knapp 45.000 Euro.
... macht sich das Facelift des 2008 in Paris zur Welt gekommenen
Soul breit.
Neben ihm steht ein freches Stufenheck des kompakten
Rio, ...
... das jedoch vorerst nur für den US-Markt vorgesehen ist. Hier gibt es weitere
News von der New York Auto Show 2011.
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