Am 23. März 2013 rollt die vierte Generation des Subaru Forester zu den Händlern. Der frisch überarbeitete Geländewagen hat sich zu einem modernen SUV gemausert, das ohne weiteres gegen Toyota RAV-4 oder Honda CR-V anfahren kann.
Der Subaru hat in jeder Dimension ein paar Zentimeter zugelegt und ist in der Länge um 35 Millimeter auf 4,59 Meter und in der Breite um 15 Millimeter auf 1,59 Meter gewachsen. Er bietet nun ...
... reichlich Platz für Fahrer, Beifahrer und auch die Fondpassiere. Bemerkenswert ist auch ...
... sein Schluckvermögen: Bei voller Bestuhlung passen 575 Liter in den Kofferraum. Mit einem einzigen Hebelzug lassen sich die Rücklehnen umklappen. Man bekommt so eine weitgehend ebene Ladefläche, über der sich bis zu 1577 Liter Stauraum auftun.
Premium-Klappe: Ab der Version "Premium" öffnet der Kofferraum auf Wunsch auf Knopfdruck. Das dauert allerdings so lange, dass man lieber selbst Hand anlegt.
Was darf's sein? Für das Japan-SUV stehen fünf Ausstattungsvarianten (Active, Comfort, Exclusive, Platinum und Sport) sowie drei Boxer-Motorisierungen zur Wahl. Serienmäßig ...
... ist der Allradantrieb "Symmetrical AWD" an Bord. Außerdem ...
... sind künftig eine Bergabfahrhilfe und eine Berganfahrhilfe inklusive.
Was kostet der Spaß? Los geht's laut Preisliste bei 28.900 Euro. Dafür gibt es das Basismodell, den 2.0X Active mit Sechsgang-Schaltung. Der bringt nicht nur ESP, Bremsassistent und Start-Stopp-System mit, sondern auch ...
... einen Zweiliter-Benzindirekteinspritzer, der es dank eines Turboladers auf stolze 240 PS bringt. Die gleich große Diesel-Variante (ab 31.200 Euro) leistet 147 PS. Topmodell ...
... ist der Forester 2.0XT, der mit einem Twin-Scroll-Turbo-Direkteinspritzer (240 PS, 350 Nm) ausgestattet ist. Mit stufenlosem Automatikgetriebe (Lineartronic) in der Ausstattungsvariante Comfort ...
... bietet Subaru den neuen Sportler ab 39.900 Euro an.
Das flutscht: Das neue, stufenlose Automatikgetriebe Lineartronic kann bei den Benzinern für alle Ausstattungsvarianten zu einem Aufpreis von 2000 Euro geordert werden. Zur Lineatronic ...
... gehört das Fahrassistenzsystem "X-Drive", das die Traktion per Knopfdruck variabel auf alle vier Räder verteilt.
Los geht's! Der Forester startet auf Knopfdruck.
Außen hui, innen pfui: Pixelige Grafiken zwischen den Instrumenten, viel dunkles Hartplastik und zu kurze Sitze mit zu wenig Seitenhalt erinnern gefährlich an die Asien-Importe aus den Achtzigern. Das reißt auch ...
... der kunterbunte Monitor in der Mittelkonsole nicht heraus. Schalter für moderne Fahrassistenzsysteme wie Hilfen für Spurwechsel, Abstandskontrolle und andere Finessen sucht man im Forester aber vergebens.
Durstig? Kein Problem – der Japaner bietet viel Platz für Flaschen. Leider schlucken auch die (Benzin-)Motoren ordentlich: Wo dem Diesel auf dem Prüfstand ...
... 5,7 Liter reichen, sind es beim Turbo im Normzyklus 8,5 und auf der Straße mindestens elf. Doch gierig am Gas und schnell über 4000, 5000 Touren macht der Vierzylinder mit seinen bis zu 350 Nm beste Laune und ...
... wird so zum Sportler unter den SUVs. Er schafft den Sprint von 0 auf 100 in 7,5 Sekunden und fährt der Konkurrenz mit 221 km/h davon.
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