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Chrysler 300 wird es auch als Hybrid geben. "2013 werden wir eine Hybrid-Variante des 300 mit Achtgang-Automatik anbieten", sagte jetzt Fiat-Chef Sergio Marchionne. Auf der
Detroit Auto Show 2011 ...
... war der neue Chrysler – respektive Lancia – 300 einer der großen Stars. Er kommt mit weniger Kanten als früher, aber immer noch ziemlich fett.
Chrysler, seit kurzem unter der Fittiche von Fiat, rollte in der Cobo Hall mit großem Tamtam die neue Limousine ins Rampenlicht. Das Interesse der US-Kollegen am Chrysler-Flaggschiff ist riesig.
Chrysler-Markenchef Olivier Francois höchstselbst legte bei der Enthüllung Hand an. Der 300 baut nicht mehr auf einer Mercedes-Plattform auf, sondern nutzt eine hauseigene Architektur von Dodge.
Unterm Blech: ein 3,6-Liter-V6 mit 292 PS und jede Menge fortschrittliche Assistenzsysteme. Mit Diesel soll der dicke Ami bald auch nach Europa kommen.
Hinter der neuen Strategie für Chrysler steckt Fiat-Chef Sergio Marchionne: Er will die Schaffung eines großen, weltweit agierenden Autokonzerns. Vielleicht schon 2011 will Fiat die Mehrheit an Chrysler übernehmen. Ein Stellvertreter für die gemeinsame Modellpolitik ...
... ist der Chrysler 300, der dann in Europa als Lancia an den Start gehen wird. Die Außenansicht des neuen
Chrysler/Lancia 300 hatte bereits polarisiert. Mit den ersten Bildern vom Innenraum des großen Amis sollte dann ...
... Boden gutgemacht werden. Und das Cockpit des 300 macht nun deutlich mehr her als früher.
Blau illuminiert präsentieren sich ...
... die neu designten Rundinstrumente und alle anderen Lichtquellen.
Uhr in der Mitte, Schalter und Displays – alles maritim und futuristisch.
Softtouch-Oberflächen, Echtholz-Applikationen und Nappaleder ...
... sorgen vorne wie hinten für ein gediegen-elegantes Ambiente. Im Innenraum soll die neue Schalldämmung Windgeräusche verringern und mehr Ruhe einziehen.
Ein 8,4 Zoll großer Touchscreen eröffnet den Passagieren die große, bunte Welt des Infotainments.
Auch die Navigation wird komfortabel über den Touchscreen bedient.
Nette Spielerei: Die klassische Analog-Uhr über dem Bildschirm.
Ein neues Dual-Schiebedach lässt die Sonne rein – oder auch den Mond.
Als Spross der transatlantischen Liaison zwischen Chrysler und Fiat musste der Chrysler 300C einige tiefgreifende Veränderungen durchmachen. Kernstück ...
... der neuen Identität: Während der 300C in seiner Heimat seinen alten Namen behalten darf, steht in Europa nun Lancia auf dem Absender.
Übrigens: Die Gerüchteküche hat jüngst noch einen anderen möglichen Namen für den neuen EU-Bürger ausgespuckt. Demnach könnte er auch den Namen des 1994 eingestellten Lancia Thema übernehmen.
Anders als sein Vorgänger nutzt der neue 300C nicht die Plattform der alten E-Klasse, des W210.
Stattdessen teilt sich die Limousine die Basis mit dem Dodge Charger. Äußerlich kommt der Ex-Chrysler nun etwas zahmer und eleganter daher. Die Hauklotz- und Batmobil-Attitüden sind nahezu verschwunden.
Weichere Linien bestimmen den Charakter des 300, die Ausgucke in Form von Schießscharten wurden zu Fenstern in annähernd normaler Größe gestreckt. Dazu ist ...
... der Neue zwecks passender Ausstrahlung jetzt mit mehr Chrom bestückt.
Mit etwas Phantasie schimmern im Antlitz nun tatsächlich die neuen Lancia-Gene durch.
Die kräftigen Radhäuser allerdings sind dem 300 erhalten geblieben.
Für den Antrieb sorgen ein 3,6 Liter großer V6-Benziner aus dem Jeep Grand Cherokee oder ein neu entwickelter Dreiliter-Dieselmotor vom italienischen Zulieferer VM Motori.
Wie der Vorgänger ist der 300 mit Heck- oder Allradantrieb zu haben.
Der Chrysler-Lancia wird im kanadischen Brampton produziert.
Bislang kamen die für Europa vorgesehenen 300C von Magna Steyr in Österreich.
Im zweiten Halbjahr 2011 kommt der Lancia 300 nach Deutschland.
Ist das neue Design nun ein Fort- oder ein Rückschritt?
Die Liebe liegt auch hier im Auge des Betrachters.
Der Chrysler/Lancia 300 ist der Hoffnungträger gleich zweier Traditionsmarken. Dennoch scheint er bislang die Fans beider Lager gleichermaßen zu erschrecken.
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