Frisches Blech vom Subkontinent: Der indische Autobauer
Tata zeigt auf dem
Genfer Autosalon 2011 drei seiner Modelle für den europäischen Markt.
Der Kleinwagen Indica versucht mit modernem Look auf Kundenfang zu gehen. Die schlitzartig gezogenen Scheinwerfer erinnern allerdings deutlich an den aktuellen
Ford Fiesta.
Der Indica wird wahlweise mit einem 1,4-Liter-Benzin- ...
... oder 1,3-Liter-Dieselmotor angeboten. Das Leistungsspektrum reicht von 75 bis 90 PS.
An Bord sind ABS, Fahrer- und Beifahrerairbag, Klimaanlage, ...
... elektrische Fensterheber und ein Audiosystem, auf Wunsch sind sogar Ledersitze möglich. Einen Preis nennt Tata nicht, unter 10.000 Euro dürften aber realistisch sein. Auf deutschen Straßen werden wir den Indica vorerst wohl ohnehin nicht sehen: Tata-Modelle werden in Europa derzeit nur in Polen, Spanien, Italien und der Türkei angeboten.
Manza, Manza! Ob Tata sich bei der Namensgebung der Limousine am beliebten Opel-Coupé der Siebziger orientiert hat? Zumindest optisch ...
... ist kaum Ähnlichkeit mit einem Manta vorhanden: Der Manza ist ein recht biederes Stufenheck und macht ...
... ein wenig auf edel, glänzt mit Chrom-Accessoires und Alufelgen. Die Scheinwerfer ähneln denen des Kleinwagens Indica.
Zwei Airbags, ABS und Seitenaufprallschutz sind Serie. Die Farbgebung der Innenausstattung trifft vielleicht den Geschmack der indischen Käuferschaft, ...
... ob sich auch europäische Kunden mit einer violetten Armaturentafel anfreunden können?
Aus einer ganz anderen Ecke kommt der Allradler
Aria, der eher die Fans einer rustikaleren Optik ansprechen soll.
Der Aria ist 4,78 Meter lang, 1,90 Meter breit und 1,78 Meter hoch, der Radstand streckt sich auf 2,85 Meter. Unter der Haube arbeitet ein 2,2-Liter-Turbodiesel mit 140 PS, der sein maximales Drehmoment von 320 Newtonmetern an alle vier Räder verteilt.
Für Großfamilien: Das SUV hat sieben Sitze, wobei die hinteren Reihen wie im Kino gen Heck leicht ansteigen. Innen geht es wohnlich zu, Ledersitze sind ebenso zu haben wie Bedienungstasten am Lenkrad, Navigationssystem oder eine Klimaautomatik.
Dazu hat der Aria (in der Topversion "Pride") sogar ESP an Bord, ebenso sechs Airbags, ABS und Bremsassistent. Und was kostet der Spaß? In Indien umgerechnet rund 21.000 Euro, wobei die Preise je nach indischem Bundesstaat unterschiedlich ausfallen. Preise für den europäischen Markt nennt Tata auch hier noch nicht.
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