Fünf auf einen Streich: Ist der neue GTI (links) wieder so sportlich wie der Erste (rechts)?
Porsche-Jäger: Der erste GTI in seiner letzten Sonderausführung mit Pirelli-Rädern und 112 PS (früher 110 PS). Sportliche 870 Kilo leicht und 187 km/h schnell.
Die zweite Auflage: Zum Modellstart gab es den 1,8-Liter aus der letzten Ier-Serie mit 112 PS. Es folgten eine 16V-Variante (129/139 PS) und eine G-Lader Version (160 PS).
Kapitel drei: Der Golf war kräftig gewachsen, auch unter der Haube: 150 PS aus zwei Liter Hubraum. Die Dynamik litt trotzdem unter dem höheren Gewicht.
Kaum noch als GTI zu erkennen: Nummer vier fällt eher durch Komfort als durch Sportlichkeit auf. Trotz 150 Turbo-PS.
Nummer fünf lebt: Trotz des höheren Gewichts ist der GTI wieder sportlicher geworden. Sein Leistungsgewicht liegt nun bei 6,64 Kilo pro PS.
Gut gemacht: Abgesenkter Schwerpunkt, steifere Stabilisatoren und die direkte Lenkung lassen schon in den ersten zügigen Kurven vergessen, daß man mit einem 1.3-Tonner unterwegs ist.
Saus und Braus: Die ESP-Eingriffsschwelle läßt genug Spielraum um die Qualitäten des Fahrwerks exzessiv zu erfahren.
Der Klassiker: Ein Auto mit Ecken und Kanten, mit Pep und Charakter. Hier wurde von Hand gekurbelt ...
... und gefühlvoll der Golfball durch die fünf Gänge geschaltet.
Das Tacho zeigt in voller Fahrt schon mal 190 km/h an. Diese überarbeitet Version war zwar nicht so schön wie die Rundinstrumente vorher, aber besser ablesbar.
Nackte Technik: Im Motorraum konnte man noch sehen wie und wo der GTI seine Kraft holt.
Schön rund: Die kunstvoll gestylten Pirelli-Räder gab es erst in einer Sonderserie zum Schluß.
Nomen est omen: Den GTI kennen laut Umfrage mehr Leute als den Bundespräsidenten. Doppelscheinwerfer gab es erst ganz am Ende.
Die ab 1984 angebotene zweite Ausgabe des GTI war im Innenraum geräumiger, aber auch noch schön kantig.
Der Golfball als Schaltknauf blieb dem Fahrer erhalten, sonst hätten die Fans protestiert.
Gewohnter Anblick: Auch beim Tacho hat sich nicht viel geändert, die Einfassung des Tacho wurde aber wieder rund.
Der Motor im Zweier stammte aus dem Einser, leistete 112 PS, mit Kat nur 107 PS. Nur der Luftfilterkasten wanderte auf die andere Seite.
Ab und zu was neues: Die BBS-Kreuzspeichen-Felge gab es erst zum Ende der 2er GTI-Baureihe.
Abzeichen: Das GTI-Logo prankte jetzt auch auf den seitlichen Zierleisten.
Leider ohne Ecken und Kanten: Das IIIer GTI-Cockpit sah aus wie bei jedem anderen Golf III.
Eile mit Meile: Die Leihgabe aus England hat natürlich einen Meilentacho.
Viele Ventile: Der hier verbaute 16V-Motor mobilisiert aus zwei Litern Hubraum 150 PS. Damit rannte der Dreier 215 km/h.
Die Alu-Felgen änderten sich immer bei kleinen Faceliftings.
Alles beim Alten: Am GTI-Schriftzug wurde 20 Jahre lang nichts geändert. Der 16V hatte noch die rote Zusatzkennzeichnung.
Holz in der Hütte: Der Vierer war eher Luxus- als Sportgolf. Das Material war toll, das Feeling eher mau.
Der Schalthebel war weit weg von dem damaligen Golf-Ball. Von GTI war nur noch wenig zu sehen. Und zu spüren.
Nur noch Standard: Das Tacho entsprach bis auf die Skalierung der normalen Serie.
Unter Druck: Der 1.8 Turbo hatte anfangs 150 PS, später 180 PS. Ein TDI-GTI mit 150 PS war auch erhältlich. Die reine Beliebigkeit.
Gut bereift: Die Alu-Felgen gab es in 16 und 17 Zoll ab Werk. Hier Sondermodell Santa Monica (7J x 17).
Nur der Name war geblieben, aber der GTI kaum noch zu erkennen. Das rote I steht für die 180 PS-Version, die es vorher nur im Jubi-Modell gab. Später erhielt auch der Serien-GTI die Leistungsspritze.
Sportliche Akzente: Das unten abgeflachte Lenkrad und die massive Stütze für den Kupplungsfuß verströmen sportives Flair. Die Sitze zählen zu den Besten in dieser Kategorie.
Alu-Zutaten im Cockpit: Der Schaltknauf ist jetzt wenigstens wieder rund und wird durch Alu-Einlagen auf sportlich getrimmt.
Ganz schön fix: Bei Vollgas zeigt das Tacho jetzt etwas über 240 km/h an. Das entspricht echten 235 km/h trotz 1328 Kilo Lebendgewicht.
Alles wird gut: Der neue Turbo-Direkteinspritzer (2.0 FSI) leistet glatte 200 PS und hat ab 1800 Touren ein Spitzendrehmoment von 280 Newtonmetern. Eine 235 PS Version von VW-Individual wird später folgen.
Spezial-Rad: Ein neu entwickeltes Hohlkammer-Gußverfahren (Flow Forming) sorgt für niedriges Gewicht und eine geringe ungefederte Masse.
Safety First: Auch ein Sport-Golf kann heute auf Spiegel-Blinker nicht mehr verzichten.
Die neue Größe: Außen rundlich, innen sportlich – so will der GTI zurück auf die Erfolgsspur.
Back to the roots: Der Schriftzug sieht wieder ähnlich aus wie früher – und endlich ist wieder drin was drauf steht.
Das GTI-Gesicht im Wandel der Zeit: Kantig und frech war der Urvater, aerodynamisch und glatt ist der Neue. Aggressiv sind beide.
Wachstum: Gerade am Heck wird deutlich welche Dimensionen der Kompaktsportler über die Zeit bekommen hat.
Der Anfang: Der Ur-GTI hatte weder Doppelscheinwerfer noch Alu-Felgen. Ein puristisches Auto.
Ausbaustufe: Der 2er GTI war erst mit 112 PS, dann mit 107 sauberen PS erhältlich. Die 16V-Version mit 139 und mit Kat gereinigten 129 PS. Der gezeigte GTI G60 hatte 160 PS und als Limited mit 16V-Kopf und Allrad sogar 210 PS. Das reichte für 230 km/h.
Begehrtes Sammlerobjekt: Der Rallye-Golf entstand aus dem GTI G60, hatte ebenfalls 160 PS, einen größeren Ladeluftkühler , deutliche Karosserieänderungen und Allradantrieb.
Novum: Ein 6-Zylinder im Golf. Eher luxuriös als sportlich verstand sich der Golf VR6. Und hieß deshalb wohl nicht GTI.
Schön eng: Die kompakte Bauweise machte es möglich – der VR6 passte gerade so unter die Haube. Die 2.8 Liter Maschine hatte 174 PS (2.8). Der spätere 2.9-Liter-Motor war nur mit Allrad erhältlich und warf 190 PS auf die Welle.
Turbo-Taktik: Die erst nur im Jubi-GTI erhältliche 1.8 T-Maschine mit 180 PS war später ganz "normale" Serie im GTI.
Kastenbauweise: Der Vier-Zylinder-Turbo war im Prinzip identisch mit der 210 PS Maschine die den Audi S3 befeuerte. Später gab es den S3 auch mit 225 PS.
Kein GTI, aber bislang der stärkste Werks-Golf: R32 mit Allrad (4Motion), wahlweise mit Sechsgang-Getriebe oder DSG.
Das Triebwerk: weiterentwickelter VR6 mit 3,2 Litern Hubraum und 241 PS. Der Nachfolger soll 3,6 Liter Hubraum haben und vermutlich 280 PS leisten.
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