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Fußgänger-Crashtest

Fußgänger-Crashtest
Im Fußgänger-Crashtest wurde von der DEKRA ermittelt, welche Verletzungen bei einem Unfall für Fußgänger zu erwarten sind. • Aufprall bei 30 km/h: Es drohen Schürfverletzungen, auch Knochenbrüche. Besonders gefährdet sind Hände, Arme, Beine, Oberschenkel und Schlüsselbein. Kinder trifft es schon bei 30 km/h deutlich härter – sie sind zu klein, um über die Haube abzugleiten.
Fußgänger-Crashtest
Allein der Reaktionsweg bei Tempo 50 ist über 13 Meter lang. Beim Crash mit Tempo 50 erleiden Fußgänger bereits Knochenbrüche an Hüfte und Beinen, Arm- und Schulterverletzungen. Kommt es wie in unserem Test zu einem Kontakt zwischen Kopf und Scheibe, droht ein Schädel-Hirn-Trauma. Damit wird es schon hier lebensgefährlich.
Fußgänger-Crashtest
Bei 65 km/h steigt das Aufprallgewicht aufs zehn- bis zwölffache an. Der 75-Kilo-Dummy prallt also mit über 900 kg auf. Traurig, aber realistisch: Die Verformungen am Auto lassen auf einen tödlichen Ausgang des Unfalls schließen. Zumindest drohen Knochenbrüche am ganzen Körper und schweres Schädel-Hirn-Trauma nach Aufschlag auf den Scheibenrahmen.
Fußgänger-Crashtest
Crashtestdummy Dieter ist ein echter Durchschnittstyp: 1,75 m groß, 78 kg schwer. Im Fußgänger-Crashtest zeigt die DEKRA, wie wichtig eine an die Verkehrssituation angepasste Geschwindigkeit ist. Verletzungsrisiko und -schwere steigen mit dem Tempo dramatisch. Für ein Kind wären die möglichen Verletzungen noch viel schlimmer ausgefallen.
Fußgänger-Crashtest
Die Testergebnisse sind sehr realistisch – anhand der Aufschlagspuren lässt sich ziemlich genau sagen, welche Körperteile betroffen sind. Ein Fußgängerunfall geht bei 30 km/h noch glimpflich aus, bei 65 ist er kaum zu überleben. Viele vergessen, dass zum Bremsweg auch noch der Reaktionsweg kommt, der ist bei Tempo 65 circa 18 Meter lang.
Fußgänger-Crashtest
Fehlende Knautschzonen unter der Motorhaube und harte A-Säulen zum Dach machen den Aufprall gefährlich. Neue Autos wie die Mercedes E-Klasse stellen bei einem Aufprall die Haube auf, so entsteht eine größere Knautschzone für den Fußgänger. Volvo hat einen Airbag entwickelt, der sich schützend über den Scheibenrahmen legt.
Fußgänger-Crashtest
Die aktive Motorhaube reagiert per Sensor. Steuer- und Leistungselektronik sind in das Airbagsteuergerät integriert. Beschleunigungssensoren erkennen den Unfall, elektromagnetisch gesteuerte Haubenöffner heben die Haube um 50 Millimeter an. Um die Haube nach dem Unfall wieder abzusenken, gibt es eine mechanische Rückstellmöglichkeit.