G-Tech hat ein Herz für die Kleinen: Schon den
Fiat Seicento hat der Veredler nachträglich aufgeladen – den
Panda ebenfalls. Jetzt ist der
500 Abarth dran.
Der Motor fühlt sich nach mehr als 1,4 Litern an, 210 PS sind sehr ordentlich. Auch das Drehmoment von 310 Newtonmetern (Serie: 206+ Nm) lässt aufhorchen.
Liegt gut und lässt nicht locker: Ein Gewindefahrwerk erhöht die Kurvenlust.
Viel hilft viel: Dank größerem Lader kommt Leben in die Bude. Ein Blow-off-Ventil lässt den Turbo zwitschern wie eine Nachtigall.
Das Komfort wird durch die seltsame Sitzposition beeinträchtigt.
Carbonfolie peppt das pfiffige Cockpit des
Abarth auf.
Die Anzeige für die Abgastemperatur sieht spektakulär aus – tut aber nicht wirklich not.
0 bis 100 km/h dauern 6,9 anstelle von 7,9 Sekunden beim esseesse. Bis 200 km/h vergehen 26,9 anstatt 43,7 Sekunden. Auch die Höchstgeschwindigkeit ist nicht von schlechten Eltern: Der esseesse kapituliert bei 211 km/h, das Auto von G-Tech rennt bei 226 km/h in den Begrenzer.
Die per Gewindefahrwerk forcierte satte Straßenlage kann man aufgrund der ab Werk schwammigen Lenkung nicht voll auskosten. In Kurven kommen die angetriebenen Vorderräder regelmäßig ins Schwitzen.
Der Allgäuer Tuner installiert farblich passende 17-Zöller. Resultat: Das Auto sieht aus wie eine Knutschkugel mit Tollwut – ein echter Blickfang.
Fröhlich röhrend und heiser zischelnd marschiert der G-Tech-500 um die Ecke. Ein echtes Spaßmobil.
Da bleibt kein Auge trocken: G-Tech macht beim 500 Abarth alles richtig. Per Monsterturbo lebt der Winzling auf. Und ist trotz Extremleistung kein unfahrbarer Sonderling.
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