Im November 2009 fährt der neue Opel Astra in die nächste Runde. Jetzt erfuhr AUTO BILD aus Unternehmenskreisen: Der kompakte Rüsselsheimer wird künftig ...
... auch im Werk des russischen Autobauers GAZ in Nischni Nowgorod hergestellt. Hintergrund ist die geplante 35-Prozent-Beteiligung der russischen Sberbank, deren Industriepartner GAZ ist, an der neuen Opel AG.
Die Basis für den neuen Astra liefert die Plattform namens "Delta II", die (Noch-)Mutter General Motors für den weltweiten Gebrauch konzipiert hat – unter anderem für das Elektro-Modell Opel Ampera (kommt 2011). Das bedeutet, dass der Kompakt-Opel ...
... künftig nicht mehr kompakt sein wird: Die Gesamtlänge wächst um 17 Zentimeter auf 4,42 Meter, der Radstand um sieben Zentimeter auf 2,69 Meter.
Ebenso neu wie die Basis sind die Achsen, nur das Konstruktionsprinzip blieb das alte: vorn Federbeine, ...
... hinten Verbundlenker. Dank der breiteren Spur verspricht Opel mehr Fahrdynamik. Noch deutlicher soll aber der Fortschritt im Komfort ausfallen.
"Mehr Wellness" hieß die Parole bei der Entwicklung, was sich auch auf die Qualitäten der Federung auswirkte. Zumal mit der aufpreispflichtigen "FlexRide"-Technik, einer elektronischen Regelung mit drei Stoßdämpferprogrammen.
Schöner Gruß vom großen Bruder: Die Charakterfalte an den Flanken kennen wir vom Insignia. Beim Astra verläuft sie jedoch umgekehrt.
Nur mal so zum Vergleich mit dem neuen Astra: Der optische Ideengeber Insignia in der Seitenansicht und ...
... von vorne. Das neue Familiengesicht hat seine Wurzeln eindeutig in der Mittelklasse.
Neue Form: Auch bei den Rücklichtern durften sich die Opel-Designer austoben, ...
... sie tragen als deutliches Erkennungszeichen jetzt leuchtende Winkel.
Bei den Motoren soll vor allem der neue 1,4-l-Turbobenziner mit Direkteinspritzung für eine vorzeigbare CO2-Bilanz sorgen. 136 und 180 PS stark, steht dieser moderne SIDI (Stratified Induction and Direct Injection) ...
... in direkter Konkurrenz zu den 1.4 TSI von VW. Die Basis geht wie gehabt bei 16.300 Euro los. Dafür gibt es 80 PS.
Ein elegant gestalteter Arbeitsplatz. Rundinstrumente und Cockpitschwung kennen wir bereits vom großen Bruder Opel Insignia.
Der Kritik am Vorgänger, der Astra habe zu wenig Ablagen, will Opel sich auf keinen Fall mehr aussetzen. Der Neue kommt mit unzähligen Fächern, Getränkehaltern und einer intelligenten Variabilität im Kofferraum.
Der Innenraum punktet mit ansehnlichen Materialien, hübschen Details und rundum guter Verarbeitung. Die Fondpassagiere sitzen auf zwei ausgeformten Plätzen. In der Mitte könnte es auf Dauer ein bisschen anstrengend werden, so ohne Seitenhalt (von den Schultern der Mitfahrer mal abgesehen).
Ab 2010 zu haben: der Astra als Kombi. Der Caravan-Nachfolger wird wie der Insignia-Lastesel Sports Tourer getauft. Wie beim Astra-Fünftürer: Dreiecksfenster vorn. Trotz des Plus an Attraktivität soll er nicht an Laderaum einbüßen.
Ab 2011: Der nächste Zafira setzt voll auf Sportlichkeit. Die aggressive Front mit Bumerangleuchten leiht er sich vom Ampera. Gleichzeitig wächst der Siebensitzer. Bei der Variabilität verspricht Opel noch mehr Feinschliff.
Anfang 2011: Dieser GTC sieht schwer nach Studien-Schwärmerei aus, ist aber nahezu Serienstand. Das Astra-Coupé zeigt scharfe Falten im Blech. Bis zu 270 PS sind angepeilt.
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