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Gebrauchter BMW Z4 im Test

BMW Z4
Wie zuverlässig ist ein gebrauchter BMW Z4 im Alltag? AUTO BILD hat ein elf Jahre altes Modell getestet. Hier kommen die Ergebnisse.
Bild: Thomas Ruddies
BMW Z4
12.990 Euro soll der Z4 mit 97.000 Kilometern kosten. Das Gestühl passt wie ein Handschuh, die E-Sitze sind beheizbar. Dazu gibt's Klimaautomatik, ...
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... Navigationssystem und CD-Radio – alles da, was beim neuen Modell 5000 Euro Aufpreis kosten würde. Schade nur, dass der silbergraue Softlack an der Mittelkonsole sich schon teilweise ablöst.
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Der Dreiliter-Motor summt leise. Sechszylinder können sie in Bayern. Schade, dass ihre Zeit abläuft. Beim Nachfolger E89 (Vierzylinder mit Turbo) heißt das Motto seit Herbst 2011 Downsizing.
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Der Z4 schiebt mit 231 PS mächtig nach vorn. Die Fünfstufenautomatik reicht die Gänge behutsam an die Hinterachse weiter. 
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Beim Lastwechsel kommen keine unnatürlichen Geräusche aus dem Antriebsstrang. Gut, dann ist die Hardyscheibe noch elastisch und nicht versprödet. Die Lenkung arbeitet direkt, allerdings läuft dieser Z4 jeder Spurrille hinterher. Das liegt an den fetten 18-Zoll-Walzen auf den originalen Alurädern.
Bild: Thomas Ruddies
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Außen-Check: Das Verdeck hat Gebrauchsspuren. Aber der Metalliclack an der langen Front ...
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... zeigt kaum Steinschlag. Rost ist sowieso kein Thema beim in South Carolina gebauten E85 (das Coupé heißt E86). Soweit also alles gut.
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Auch im AUTO BILD TÜV-Report zeigt sich "Zettie" überwiegend unauffällig. Dennoch haben die sonst so soliden Z4 auch Schwächen: Ölverlust an der Servolenkung, defekte Zündspulen, hakende Kraftstoffpumpenrelais, Wassereinbruch im Kofferraum, undichte Rückleuchten, kaputte Verdeckbetätigung.
Bild: Thomas Ruddies
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Rückrufe gab's ebenfalls: Ende 2013, weil die Unterdruckpumpe des Bremskraftverstärkers nicht geschmiert wurde, beim Reihensechser brachen die Halteschrauben der Ventilsteuerung (E89, Bj. Ende 2009 bis November 2011).
Bild: Thomas Ruddies
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Und was gibt es im konkreten Fall unseres Z4 3.0i zu beanstanden? Die Seitenpolster der vorderen Sitze sind durchgescheuert. Der Sattler erledigt die Reparatur für rund 250 Euro.
Bild: Thomas Ruddies
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Nach zehn Jahren auf und zu zeigen sich erste Falten im Verdeckstoff. Eine neue Kapuze kostet mit Montage 1850 Euro.
Bild: Thomas Ruddies
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Hier in Ordnung, aber ein häufiger Grund zur Klage ist das Fahrwerk: Die hinteren Federn früher Baujahre brechen öfter. Neue kosten mit Einbau rund 600 Euro.
Bild: Thomas Ruddies
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Automatikgetriebe: BMW sagt "Lifetime filling". Besser: Öl ab 130.000 Kilometer wechseln. Macht 330 Euro.
Bild: Thomas Ruddies
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Der flache Z4 liegt recht tief. An steilen Auffahrten setzt gelegentlich der vordere Schweller unsanft auf.
Bild: Thomas Ruddies
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Problemlieferant Achsaufhängung: Querlenker und Spurstangenköpfe leiern aus. Verstärkte Versionen gibt's von Meyle.
Bild: Thomas Ruddies
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Fazit: Der BMW Z4 ist ein bezahlbarer Spaß. Solide, wenig Probleme, viel Ausstattung. Und, ja, die Vierzylindermotoren sind auch okay. Doch am meisten Spaß kommt mit den Sechsendern auf. Manko: Die Werkstattpreise sind deftig.
Bild: Thomas Ruddies