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Gebrauchter Opel Astra im Test

Opel Astra
Wie solide ist der aktuelle Opel Astra als Gebrauchter? AUTO BILD hat ein dreijähriges Modell getestet. Hier kommen die wichtigsten Tipps für den Kauf.

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Opel Astra
Das von AUTO BILD getestete Modell ist ein drei Jahre alter Astra 1.6 mit einer Laufleistung von 38.200 Kilometern. Neupreis im Dezember 2009: 22.080 Euro. Jetzt steht der Opel für 11.450 Euro zum Verkauf.
Opel Astra
Bei der Probefahrt sind keine technischen Mängel festzustellen – dieser Astra fährt wie ein Neuwagen.
Opel Astra
Auch der Innenraum ist in gutem Zustand. Typisch für den Astra sind die zahlreichen Schalter. Allein auf der Mittelkonsole und dem Lenkrad finden sich bis zu 50 Tasten und Regler.
Opel Astra
Vorn bietet der Astra auf gut geformten Sitzen ausreichend Platz. Im Fond mangelt es allerdings an Beinfreiheit.
Opel Astra
Der 1,6-Liter-Benziner mit 115 PS reißt keine Bäume aus, macht aber auch keinen Ärger. Ein Zahnriemenwechsel wird nur alle 150.000 Kilometer oder zehn Jahre fällig.
Opel Astra
Welche Dinge machen beim Astra häufig Ärger? Da wären zunächst die Fensterdichtungen, die mitunter nicht korrekt sitzen. Dadurch kann es bei Geschwindigkeiten ab etwa 100 km/h zu lauten Windgeräuschen kommen.
Opel Astra
Die Scheinwerfer beschlagen oft aufgrund eingedrungener Feuchtigkeit. Ein Software-Fehler sorgte zudem für einen Ausfall der automatischen Leuchtweitenregulierung.
Opel Astra
Bei der Schaltung kann es vorkommen, dass der Schalthebel beim schnellen Einlegen des ersten Gangs über die Rückwärtsgangsperre rutscht und unbeabsichtigt der Rückwärtsgang eingelegt wird. Abhilfe schafft eine Neujustierung der Schaltung oder eine neue Schaltkulisse.
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Die elektrische Parkbremse kann bei längeren Standzeiten und feuchter Witterung leicht festrosten.
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Pedalerie: Bei Astra aus den Modelljahren 2010 und 2011 kann die Rückholfeder des Kupplungspedals brechen. Opel rief betroffene Autos zurück.
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Elektronik: Eine fehlerhafte Software des Karosserie-Elektronikmoduls führt zu entladenen Akkus, wenn der Lichtschalter in Position Abblendlicht oder Standlicht geschaltet ist. Betroffene Fahrzeuge besserte Opel nach. Bei den 2.0-CDTI-Modellen (Motorcode A20DTH) ...
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... kann es außerdem wegen eines Softwarefehlers im Motorsteuergerät zu klemmenden Injektoren kommen. Ein Software-Update beseitigt das Problem.
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Die Abgasanlage neigt zu frühzeitigem Rostbefall. So auch beim Testwagen – ein typisches Opel-Leiden. Davon abgesehen ...
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... ist das getestete Modell kerngesund. Ein dreijähriger Kompaktwagen mit nicht einmal 40.000 Kilometern für rund die Hälfte des ehemaligen Neuwagenpreises – kein schlechter Deal. Ein vergleichbarer Golf 1.4 TSI wäre mindestens 1000 Euro teurer.
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Fazit: Der Astra bietet zwar nicht die Detail-Perfektion des Golf VI – dafür ist er günstiger und seine empfehlenswerten, zuverlässigen Turbo-Benziner machen keinen Ärger.