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Gebrauchter Peugeot iOn im Test

Peugeot iOn
Seit gut drei Jahren gibt es vollelektrische Autos wie die Brüder Citroën C-Zero, Mitsubishi i-MiEV und Peugeot iOn. Das Trio ist technisch baugleich. Wir haben einen drei Jahre alten iOn getestet. Hier kommen die wichtigsten Ergebnisse.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
Peugeot iOn
Der schwarze Stromer hat 17.993 Kilometer auf der Uhr stehen und soll 13.990 Euro kosten.
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Peugeot iOn
Wir steigen ein und sehen Klavierlack in Hartplastik: Die Interieur-Materialien sind kratzempfindlich.

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Peugeot iOn
Muss man wissen: Der Sitzheizungsschalter ist unter dem Lenkrad versteckt.
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Peugeot iOn
Die drängendste Frage bei einem Stromer ist die nach der Reichweite. Peugeot gibt hier 150 Kilometer an. Der Blick auf die Anzeige des vollgeladenen iOn: 103 Kilometer. Verkäufer Happich erklärt: "Ist der Fahrer ...
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
Peugeot iOn
... zuvor sportlich gefahren, zeigt die Anzeige den Mittelwert der letzten Fahrt an. Wenn man jetzt also vorsichtig fährt, erhöht sich angezeigte Reichweite." Auf der Testfahrt bestätigt sich die Aussage. Nach 70 Kilometern meldet die Akkuanzeige: halb voll.
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Peugeot iOn
Und wie lange halten die Batterien? Chemiker berichten von 3000 bis 5000 Ladezyklen bei Lithium-Ionen-Akkus; bei täglicher Ladung wären das rund acht bis 14 Jahre.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
Peugeot iOn
Autohersteller sagen, die Batterie hält so lange wie das Auto. Na hoffentlich! Denn sind die Zellen hin, ruft der Peugeot-Teilemann 24.374 Euro auf. Ein nagelneuer, kompletter iOn kostet heute 200 Euro weniger.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
Peugeot iOn
Für wen lohnt sich nun ein gebrauchter Stromer? Antwort: Nur für denjenigen, der über eine Lademöglichkeit vor der Haustür verfügt und überwiegend im Kurz- und Mittelstreckenverkehr unterwegs ist.
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Peugeot iOn
Was ist beim gebrauchten iOn zu beachten? Zahnriemen, Auspuff, Zündkerzen? Fehlanzeige. Viel ist an einem E-Auto nicht zu machen. Dennoch will Peugeot den iOn alle 20.000 Kilometer durchchecken. Das dürfen allerdings nur Mechatroniker mit E-Zusatzausbildung.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
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Alle 60.000 Kilometer ist vorn am Hydraulikaggregat (für Servolenkung und Bremse) ein Ölwechsel fällig. Achtung: Gelegentlich tropft hier Schmierstoff heraus.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
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Bei Cityflitzern wie dem iOn ist oft Spiel in den Kugelgelenken – und zwar meist rechts. Grund: unsanfter Bordsteinkontakt.
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Wird gern vergessen bei E-Autos: Der Zwölf-Volt-Akku für Licht und Aggregate vorn ist nach längerer Standzeit oft entladen.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
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Nur ein optischer Makel: Ein Steinschlag hat bei unserem Kandidaten den Wischerarm beschädigt. Minimaler Rost blüht auf.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
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Fazit: Nach drei Jahren nur noch 14.000 Euro. So macht stromern Spaß. Der iOn und seine Brüder sind eher für Städter oder Eigenheimbesitzer mit eigener Steckdose vor der Haustür gedacht, die täglich pendeln. Der GAU wäre eine defekte Batterie.
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