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Gebrauchter Subaru Forester im Test

Subaru Forester 2.0 X
Wer wirkliche Offroad-Qualitäten sucht, liegt beim Forester (Typ SG) richtig. Neben permanentem Allradantrieb bietet der Subaru mit dem praktischen Kombi-Heck serienmäßig ein Sperrdifferenzial an der Hinterachse und – mit Ausnahme der Automatik-Modelle – ein Reduktionsgetriebe. Wir haben ein acht Jahre altes Modell getestet und werfen einen Blick auf drei Alternativen.
Subaru Forester 2.0 X
Unser Testwagen ist ein Automatik-Modell (2.0 X Active), das vor acht Jahren 24.610 Euro kostete. Viel gefahren ist der Erstbesitzer nicht – nur 55.600 Kilometer stehen auf dem Zähler. Für 8450 Euro steht der Japaner jetzt beim Händler zum Verkauf.
Subaru Forester 2.0 X
Während der Probefahrt macht unser Testauto einen guten Eindruck. Der Boxer-Motor läuft außergewöhnlich ruhig. Allerdings erstickt die Vierstufenautomatik jeden Ansatz von Fahrspaß im Keim.
Subaru Forester 2.0 X
Typisch für den Japaner: das funktionale Cockpit mit logischer Bedienung. Der wenig charmante, aber große Innenraum ...
Subaru Forester 2.0 X
... zeigt sich in gepflegtem Zustand. Wir finden lediglich ein paar Risse in der linken Wange des Fahrersitzes.
Subaru Forester 2.0 X
Der 125 PS starke Basis-Motor läuft leise und fast vibrationsfrei. Allerdings sind die Boxermotoren nicht unbedingt sparsam, unter zehn Liter geht wenig. Und: Alle 105.000 Kilometer oder alle fünf Jahre ist ein neuer Zahnriemen fällig.
Subaru Forester 2.0 X
Ansonsten ist der Forester ein Auto ohne typspezifische Mängel. Die Achsgelenke etwa sind solide. Allerdings sollte man beim Forester grundsätzlich auf die Vorgeschichte achten. Fahrzeuge mit Geländevergangenheit wurden härter beansprucht.
Subaru Forester 2.0 X
Auf der Hebebühne finden wir zwar keine technischen Mängel, jedoch ersten Rostansatz. Dabei ist der Forester grundsätzlich gut gegen Korrosion geschützt. Auch beim Thema Rost gilt: Vorsicht bei Autos, die viel im Gelände unterwegs waren. Das betrifft auch ...
Subaru Forester 2.0 X
... die Abgasanlage, die im Gelände ebenfalls leidet. Bodenkontakt und Feuchtigkeit verkürzen ihre Lebensdauer.
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Fazit: Der Forester hat keine konstruktiven Schwachstellen. Nur stetiger Geländeeinsatz und schlechte Pflege können das Arbeitstier in die Knie zwingen. Welche Modelle sind die Alternativen zum Subaru Forester? Auf den folgenden Seiten zeigen wir weitere Allradkombis bis 10.000 Euro.
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Audi A6 Allroad 2.5 TDI: Halb Kombi, halb SUV – 2000 präsentierte Audi den A6 Allroad mit serienmäßigem Allradantrieb, Luftfederung und Kunststoff-Anbauteilen. Die Niveauregulierung hebt den Allroad bis zu 20,8 Zentimeter an. Orderte der Erstbesitzer dann noch das aufpreispflichtige Reduktionsgetriebe, ist der Allroad erstaunlich geländetauglich. Was gegen den Kauf eines A6 2.5 TDI spricht, ...
http://i.auto-bild.de/ir_img/1/0/4/8/6/8/1/Audi-A6-Allroad-2-5-TDI-2003-729x486-ae564f50ea1a5935.jpg
... lauert unter der Motorhaube: Der V6-TDI ist nicht nur sehr wartungsintensiv, sondern auch wenig standhaft. Alle 120.000 Kilometer ist der Austausch beider Zahnriemen nötig. Inklusive Wechsel der Wasserpumpe sind dann rund 1000 Euro fällig. Der Zahnriemen-V6 mit 180 PS (ab 2003 auch 163 PS) ist zudem ...
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... nicht vollgasfest, eingelaufene Nockenwellen und Zylinderkopfschäden kommen häufig vor. Der V6-Benziner 2.7 T mit 250 PS verbraucht zwar mehr, ist aber problemloser.

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http://i.auto-bild.de/ir_img/1/0/4/8/6/8/1/Volvo-XC70-D5-AWD-Cross-Country-729x486-288b30cd305efd9e.jpg
Volvo XC70 D5 AWD Cross Country: Auch Volvo liefert einen Allrad-Kombi in rustikaler Optik – der höhergelegte XC70 (2000 bis 2007) auf Basis des V70 surft auf der SUV-Welle. Optisch suggerieren mattschwarze Anbauteile und ein höhergelegtes Fahrwerk Offroad-Kompetenz. Doch im Gegensatz zu Audi und Subaru ...
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... bot Volvo kein Reduktionsgetriebe an, somit sind der Geländegängigkeit Grenzen gesetzt. Dafür überzeugt der Volvo mit hoher Zuverlässigkeit. Den XC70 gab es ausschließlich mit Fünfzylinder-Turbomotoren. Die sparsamen und durchzugskräftigen Diesel mit 163 oder 185 PS passen bestens zu dem komfortablen Kombi. Der Zahnriemenwechsel ...
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... ist alle 160.000 Kilometer oder zehn Jahre fällig, er kostet rund 300 Euro. Beim TÜV fallen V70 und XC70 nur mit Lenkungsspiel auf. Das liegt an ausgeschlagenen Spurstangenköpfen. Der Austausch inklusive Achsvermessung kostet rund 300 Euro.

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VW Passat B5 Variant 4Motion: Der Passat B5 Variant 4Motion unterscheidet sich optisch nicht von den Versionen mit Vorderradantrieb. Ab 2001 bot VW den Allradantrieb 4Motion  im stark überarbeiteten Passat B5 an. Genau wie beim Audi A6 Allroad kommt es auf die Wahl des Motors an, ob Lust oder Frust den Autoalltag bestimmen. Wer auf ...
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... eingelaufene oder gebrochene Nockenwellen und auf Zylinderkopfschäden gut verzichten kann, lässt den V6-TDI lieber beim Verkäufer stehen. Die deutlich bessere Wahl ist der 1.9 TDI mit 130 PS. Er ist fast ebenso flott wie der 2.5 TDI mit 150 PS, verbraucht aber ein bis zwei Liter weniger und ist nicht so reparaturanfällig. Ganz problemlos ...
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... ist der Vierzylinder-TDI jedoch nicht, im Alter machen die Pumpe-Düse-Einspritzelemente schon mal Ärger. Sind neue Elemente fällig, wird es teuer: Ein einziges dieser Teile kostet rund 400 Euro – zuzüglich Einbau.

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