Es ist erstaunlich, was der rund 1100 Kilogramm leichte Allrad-Panda im Gelände zu leisten vermag. Auch dank des kurz übersetzten ersten Gangs kommt er an Steigungen ordentlich voran.
Mit der Taste neben dem Warnblinker aktiviert man die Schlupfregelung.
Die vorderen Bremsscheiben werden oft schon beim ersten TÜV bemängelt.
Der kleine 1.3-Turbodiesel mit vier Zylindern hat ein Turboloch, hält aber auf Dauer gut durch.
Schwachstelle: Bei 12 Prozent musste der Auspuff wegen Korrosion vorzeitig ersetzt werden.
Wegen mangelnder Bremswirkung an den Vorderrädern müssen oft schon nach 25.000 km die Bremsscheiben und -beläge gewechselt werden (23 Prozent).
Auf der Rücksitzbank nehmen Erwachsene Platz, ohne zu murren; der Gepäckraum fällt dann allerdings mit nur 200 Liter Fassungsvermögen klein aus.
Die geteilte Rückbank ist nur beim Cross aufpreisfrei. Im Fond sitzen auch Erwachsene ordentlich.
Im Gelände gibt vor allem beim Diesel die Kupplung vorzeitig auf, weil das Anfahren wegen des Turbolochs nicht einfach ist.
Panda 4x4 1.2: Den Unterschied zum Panda Cross machen die Reifen in 185/65 R 14 statt 175/65 R 15 aus, zudem die anderen Leuchten und Stoßfänger. Die Differenz bei der Geländetauglichkeit ist jedoch nicht groß, da die Bodenfreiheit nur minimal geringer ist. Der normale Panda 4x4 ist erheblich billiger, oft aber auch mit weniger Extras bestückt.
Die Konkurrenten: Ähnlich schmal wie der Fiat, aber länger und geräumiger ist der Daihatsu Terios I bis 2006. Er ist allerdings zehn Prozent teurer als der Fiat.
Wer einen Diesel will, hat kaum Alternativen zum Allrad-Panda. Beim Benziner schon: Ein Suzuki Ignis 1.3 (94 PS) wird immerhin zehn Prozent billiger gehandelt als ein entsprechender Panda 4x4 1.2 mit nur 60 PS.
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