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Gebrauchtwagen-Test BMW Z4

Gebrauchtwagen-Test BMW Z4
Als der BMW Z4 2003 bei uns die Nachfolge des Z3 antrat, waren die Kritiken nicht sehr nett. Größer, schwerer und teurer als der Vorgänger war er. Vor allem aber wurde er ein echter Bangle. Wobei die Handschrift des ehemaligen BMW-Chefdesigners unter Fans nicht als Gütesiegel gilt. Heute relativiert sich das, die Augen haben sich an ganz andere Design-Exzesse gewöhnt.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
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Unser Fotowagen ist ein Z4 2.5i und steht beim Autohaus Ulzburg in Henstedt Ulzburg. 8900 Euro soll er kosten.

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Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
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Heute wirkt der Z4 im Vergleich wie ein Überbringer der wahren BMW-Lehre. Wenig Spielerei, Hinterradantrieb und vor allem ...

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Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
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... ein klassischer Reihensechszylinder, der ohne Aufladung auskommt, versprechen höchsten Fahrgenuss.

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Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
Gebrauchtwagen-Test BMW Z4
Das seidenweiche, spielerische Ausdrehen, die Leichtigkeit, mit der sich die Gänge reinschnippen lassen, die präzise Lässigkeit, mit der Lenkung und Fahrwerk die Wünsche des Fahrers umsetzen: 100 Prozent BMW. Kein Wunder also, dass der erste Z4 auch nach vielen Jahren noch äußerst stabile Restwerte erzielt.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
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Besonders begehrt sind die großen Sechszylinder 3.0i mit 231 PS und der Nachfolger 3.0Si mit 265 PS. Kaum weniger reizvoll sind die kleineren Sechszylinder mit 2,2 bis 2,5 Liter Hubraum, die zwischen 170 und 218 PS leisten. Weniger gefragt und daher am günstigsten ist der 2.0i mit 150-PS-Vierzylinder, abgehoben die Alpina- und M-Versionen mit 300 bzw. 343 PS.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
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Im Innenraum geht es übersichtlich und einfach zu. Das gilt bei frühen Modellen auch für den Materialmix. BMW hatte ein Einsehen und besserte im Zuge der um fangreichen Modellpflege 2006 deutlich nach. Außen setzte die Beautykur vor allem bei Frontschürze und Heckleuchten an.

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Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
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Deutlich seltener als der Roadster ist das nur zwischen 2006 und 2008 angebotene Z4 Coupé zu finden, das nur mit den großen Motoren mit 265 und 343 PS angeboten wurde und längst eine eigene Fanbasis besitzt. Den größten Fahrspaß im Sommer liefert aber ohnehin der klassische Roadster.

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Das Schicksal sportlicher Autos ist es, dass sie entsprechend rangenommen werden. War der Vorbesitzer dann noch jung und investierte lieber in breite Puschen als in einen Ölwechsel, wird der Z4-Kauf zum Risiko. Wer aber etwas mehr investiert und ein durchgewartetes Exemplar aus reifem Vorbesitz kauft, macht nichts falsch und kann den Sommer genießen.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
Gebrauchtwagen-Test BMW Z4
Gerade bei zügig gerittenen Z4 sollte man auf den Verschleiß der Achsen achten: Lager und Buchsen geben früh auf. Bei Fahrzeugen, die das ganze Jahr bewegt werden, entsteht zudem Rost an den Türkanten.

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Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
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Ein weiteres Problem: Besonders die hinteren Federn sind schwach dimensioniert und brechen mitunter.

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Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
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Beim Testwagen fielen mehrere Klarlackabblätterungen auf.

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Auch der Innenraum altert. Hier zeigen sich die 15 Jahre in Gestalt abgearbeiteter Bezüge und unansehnlicher Knöpfe.

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Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
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Dringt Wasser in den Verdeckkasten, ist der E-Motor schnell hin.

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Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
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Fazit von Redakteur Malte Büttner: "Der Z4 zeigt, was BMW großgemacht hat: Fahrwerk, Lenkung und Antrieb verbinden sich zu einer Einheit und bieten Fahrspaß pur. Am liebsten gepflegt und mit einem Sechszylinder." Urteil: drei von fünf Punkten.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
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Werfen wir zum Abschluss einen Blick auf mögliche Alternativen zum Z4, wie zum Beispiel den Mazda MX-5. Als 2.0 MZR (2005) mit 160 PS ist er für 7000 Euro zu haben. Urteil: vier von fünf Punkten.

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Bild: Uli Sonntag
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/5/0/5/6/9/Mercedes-SLK-1152x768-f8a016a740d8e706.jpg
Ein 2004er Mercedes SLK 200 Kompressor (163 PS) könnte eine weitere Alternative sein. Etwa 7000 Euro werden hier fällig. Urteil: vier von fünf Punkten.

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Bild: Uli Sonntag
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/1/5/0/5/6/9/Porsche-Boxster-1200x800-59f7d01451963e7a.jpg
Unser dritter Vorschlag ist ein Porsche Boxster (228 PS) von 2003. 14.000 Euro müssen hier etwa investiert werden. Urteil: 3,5 von fünf Punkten.

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Bild: AUTO BILD - Bittmann