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Gebrauchtwagen-Test Ford Ranger

Gebrauchtwagen-Test Ford Ranger
Seit 2011 begeistert die aktuelle Generation des Ford Ranger die Autokäufer in Deutschland. Deshalb tummeln sich auch viele Ford Ranger auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Hier kommt der Gebrauchtwagen-Test!
Bild: Ronald Sassen
Gebrauchtwagen-Test Ford Ranger
Statt DoKa gibt es auch Extra Cab und Einzelkabine. Die Gesamtlänge bleibt trotz unterschiedlicher Kabinenlänge gleich. Erstaunlich: Viele Erstbesitzer haben die Topversionen bestellt, die 45.000 Euro und mehr kosteten.

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Bild: Ronald Sassen
Gebrauchtwagen-Test Ford Ranger
Sie heißen Wildtrak und Limited und wurden häufig mit der Topmotorisierung kombiniert, dem 3,2-Liter-Fünfzylinder-Turbodiesel mit 200 PS, gern auch mit der sechsstufigen Wandlerautomatik.
Bild: Ronald Sassen
Gebrauchtwagen-Test Ford Ranger
Dieses Getriebe stammt ursprünglich aus dem Ford Mustang, schaltet etwas rustikal, darf aber als haltbar gelten. Das gilt grundsätzlich auch für den Turbodieselmotor.

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Bild: Ronald Sassen
Gebrauchtwagen-Test Ford Ranger
Der 3.2-Fünfzylinder gibt sich drehfaul, zieht dafür aber ab Leerlaufdrehzahl wie ein Ochse. Und er hält. Schäden sind hier die absolute Ausnahme. Etwas größer ist die Schadenszahl bei seinem kleineren Bruder.

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Bild: Ronald Sassen
Gebrauchtwagen-Test Ford Ranger
Dieser 2,2-Liter-Vierzylinder mag offenbar zwei Betriebsarten nicht: wochenlange Standzeiten und arge Belastung durch schwere Anhänger oder ausdauernde Autobahnschnellfahrten.

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Bild: Ronald Sassen
Gebrauchtwagen-Test Ford Ranger
Durch lange Standzeiten verkoken offenbar die Einspritzdüsen durch abgelagerten und festgebackenen Ruß, was dann später zu Kolbenschäden durch unpräzise Verbrennung führen kann.
Bild: Ronald Sassen
Gebrauchtwagen-Test Ford Ranger
Der Kilometerstand scheint dabei kaum eine Rolle zu spielen. Unabhängig vom Kilometerstand sind auch Motorschäden durch höchste Belastung. Vorsorge? Insider sprechen davon, dass dieser Motor gutes Motoröl ...

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Bild: Ronald Sassen
Gebrauchtwagen-Test Ford Ranger
... schätzt und beim Nachfüllen zwischen den bitte nicht überzogenen Wartungen (nur alle 30.000 km) gern wieder das exakt gleiche Öl hätte. Ein sorgfältig geführtes Serviceheft ist also Pflicht beim Gebrauchtkauf.

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Bild: Ronald Sassen
Gebrauchtwagen-Test Ford Ranger
Im Innenraum dominiert schlichtes und leicht zu reinigendes Hartplastik. Überprüfen sollte man bei einer Probefahrt auch die Elektrik, vor allem Tempomat und Navigationssystem. Hier kommt es zu Ausfällen (acht Prozent).

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Bild: Ronald Sassen
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Die ausgeprägt hohe Sitzposition ist toll, aber langbeinige Fahrer wünschen sich einen größeren Einstellbereich. Das wirklich große Ranger-Thema ...

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Bild: Ronald Sassen
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... ist Rost (27 Prozent): Vor allem die früheren Baujahre sind unzureichend geschützt. Ford sah sich dazu gezwungen, eine Nachbesserungsaktion zu starten. Deren Wirkung ist aber von der Sorgfalt der jeweiligen Werkstatt abhängig.

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Bild: Ronald Sassen
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Mit den Vertragshändlern sind die Ranger-Fahrer zufrieden. 87 Prozent loben deren Arbeitsleistung. Eine große Inspektion kostet nach Leserangaben durchschnittlich 580 Euro. Welches Auto soll auf den Ranger folgen? 56 Prozent der Leser wollen ihn wieder kaufen – heutzutage ein Spitzenwert.

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Bild: Ronald Sassen
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Fazit von Redakteur Martin Braun: "Die allermeisten Ranger-Besitzer sind mehr als zufrieden mit ihrem Pick-up – auch weil er ihnen offenbar richtig gut gefällt. Bedenklich stimmen einige wenige, aber teure Motorschäden, meist bei hoch belasteten 2.2-Versionen."
Bild: Ronald Sassen
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Wer sich lieber nach einer Alternative umschaut, kommt bestimmt beim VW Amarok vorbei. Der seit 2010 gebaute Pick-up von VW hatte bis 2016 stets einen 2.0-Vierzylinder-Turbodiesel (122 bis 180 PS). Die VW-Gebrauchtpreise entsprechen denen des Ranger.

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Bild: Toni Bader
https://i.auto-bild.de/ir_img/2/2/0/1/5/4/3/Nissan-Navara-1200x800-cb4ee320896ada54.jpg
Vorschlag Nummer zwei: der Nissan Navara. Die abgebildete Generation des Navara wurde für Europa von 2005 bis 2015 gebaut. Seine Gebrauchtpreise liegen etwa fünf Prozent unter denen des Ford Ranger.

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Bild: sven Krieger