Flach, breit und schwarz: Der Geiger GT macht keinen Hehl aus den Tönen, die im Heck angeschlagen werden.
Unter der wunderschönen Heckverkleidung schlummern normalerweise 550 PS, aus einem 5,4-Liter-V8-Motor mit Kompressoraufladung.
Geiger Cars macht es ganz bayerisch: setzt zünftige 161 PS obendrauf.
Im Fahrzeugschein steht unter Leistung nun der sagenhafte Wert von 523 KW – 711 PS! Erreicht wird diese Zahl durch den Einsatz eines 3,3-Liter-Kompressors, der Anhebung des Ladedrucks von 0,8 bar auf 1,25 bar und einer auf 75mm vergrößerten Doppeldrosselklappe.
Immer hart am Limit: Der Fahrer sitzt im GT mit seinem Popöchen nur knapp über dem Asphalt.
Eng und spartanisch mutet die Cockpit-Ausführung des Supersportlers an – Seltenheitswert!
Die komplette Bauhreihe des Ford GT ist auf 4500 Fahrzeuge limitiert, davon sind 101 für den europäischen Markt bestimmt.
Den Rückblick dürfen nur Auserwählte genießen. Die Preise liegen mittlerweile deutlich über 200.000 Euro.
Zwangsbeatmung: Der große Kompressor fasst 3,3 Liter.
Durch heiße Abgase angelaufenes Hitzeblech.
Das spezielle Dämpfersystem stammt vom Fahrwerk-Spezialisten KW.
Wissen, was Sache ist: Ford-GT-Signet auf den Türen.
Mit einer brachialen Fahrmaschine Auge in Auge.
Die Details sind schick und sind Anlass zu Entdeckungsreisen entlang des schnellen Blechs.
Tricky: Der Tankdeckel wird mit Hilfe eines seitlichen Öffners betätigt.
Ein Heckdiffusor sorgt für saubere Abfuhr der Unterbodenströmung. Anpressdruck kann man bei 711 PS schließlich nie zuviel haben.
Rauchen und Röhren. Ein Biest wie der Geiger GT soll dementsprechend klingen. Nichts für Operettenfans.
Ähnelt seinem Bruder aus den Sechzigern wie ein Ei dem anderen. Die Optik des GT ist an die Le-Mans-Sieger Ford GT40 (64 bis 68) angelehnt.
Das Schuhwerk ist allerdings ultramodern und auf der Höhe der Zeit: Felgen in 9x20 Zoll und 245/35R-20-Bereifung an der Vorderachse. 11x21 Zoll und 325/30R-21-Bereifung an der Hinterachse.
Die Beschleunigung auf 100 km/h dauert beim Geiger GT lächerliche 3,5 Sekunden.
Wenige Augenblicke später zeigt das Tacho-Instrument satte 340 km/h; naürlich abgeregelt!
Man mag es kaum glauben, aber nach Erreichen der Höchstgeschwindigkeit zeigt der Drehzahlmesser noch etwas Luft bis in den roten Bereich.
Große Klappe, viel dahinter: Der Geiger GT strotzt nur so vor Selbstbewustsein.
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