Show-Car: Die wenigsten Geiger-H2-Kunden nutzen ihren Hummer im Gelände. Viel häufiger wird der chromblitzende Hochbeiner von der Dame des Hauses zum Brötchenholen verwendet.
Alles da: Das gigantische Cockpit ist reichhaltig ausgestattet, ...
... der Fahrer thront 1,7 Meter über dem Verkehrsgeschehen.
Vom Motor selbst ist nicht viel zu sehen. Optisch dominiert der große Kompressor. Er sorgt für brachiale 533 PS und 740 Nm Drehmoment.
4,81 Meter lang, 2,06 Meter breit, rund zwei Meter hoch – das sind die "normalen" Maße eines H2.
Automobile Architekturen: seitlicher Verschluss für die mächtige, nach vorn öffnende Motorhaube, ...
... ein Heck, das mit Anhängekupplung und Abschleppöse nach Arbeit aussieht und ...
... ein 20-Zoll-Chromrad, das nicht gerade nach Gelände schreit.
Mächtig, mächtig: Hinter dieser Heckklappe ist viel Platz – sollte man meinen.
Aber: großes Auto, kleiner Kofferraum. Das Ersatzrad ...
... und der faltbare Kindersitz brauchen viel Platz. Immerhin sind ...
... 775 Kilo Zuladung gestattet.
Alles ein bisschen größer als normal: Die Frontsessel sind nichts für schnelle Kurvenfahrten, ...
... der Automatik-Wählhebel könnte auch als Fitnessgerät durchgehen.
Das wird nicht reichen: Die Tachoanzeige macht bei rund 160 km/h Schluss. Der Geiger-Hummer erreicht aber Tempo 190.
Aus dem Stand schafft der Drei-Tonnen-Laster Tempo 100 in 8,8 Sekunden.
Geschützte Heckleuchten und Rammbügel vorne sind bereits ab Werk an Bord.
Der Hummer glänzt lieber auf dem Boulevard – obwohl er absolut geländetauglich ist.
Allein die 20 Zoll großen Räder schlucken rund 80 PS Leistung. Die 533 PS machen das aber mehr als wett. Doch Firma Geiger plant noch mehr: Mehr als 600 PS sollen künftig für 250 km/h sorgen.
Ungetunt bringt es der H2 auf 316 PS. Damit erreicht er 147 km/h.
Im Krieg getestet, fürs Gelände vorgesehen: Klettern kan der Hummer. 25,5 Zentimeter Bodenfreiheit ...
... machen sich im Gelände bezahlt. Optional wird eine Luftfederung für die Hinterachse angeboten, die dort zwölf Millimeter mehr Bodenfreiheit bietet.
Schluckspecht (auch ungetunt): Im Hummer arbeitet ein Sechsliter-V8-Motor, der fast 30 Liter Normal verbraucht.
Extrem kurze Überhänge vorn und hinten sowie die 315er-17-Zöller lassen den H2 fast überall durchkommen.
Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es kein Tabu, wenn es um "Car Customizing" geht. Der Kalifornier Allen Jerkins zauberte aus dem tristen Geländewagen ein echtes Funcar.
Kleiner Vergleich, nicht ernst gemeint: Der SLK wirkt schon ein wenig schmächtig gegenüber diesem Hummer.
Das Heck ist eine Steilwand, die erklommen werden will. Die Kofferraumabdeckung besteht aus verstärktem Polyester (PRFV).
Wer es braucht: Die Lautsprecherlandschaft im Heckabteil ist überwältigend.
Von Pioneer sind angetreten: CD-Sythesizer DEH-P840MP, DVD-Player mit herunterklappbarem Monitor AVX-P7300DVD, LCD-Bildschirm in Acht-Zoll hinten und vier Monitore in den Kopfstützen.
Deulich sichtbar thront der Radix-Turbolader mit Wechselstromgenerator (225A) auf dem Motor. Der Sechsliter-V8 verfügt über ca. 316 PS – und scheint das einzige Originalteil zu sein.
Ram-Bock aus Bottrop: Der Startech Dodge Ram 1500 ist mit 5,78 Metern Länge, 1,95 Metern Breite ...
... und 2,03 Metern Höhe schon ein kleiner Lkw.
Den Dodge-Motor mit 5,7 Litern Hubraum lässt Startech unbearbeitet. Er leistet 345 PS bei 5400 Touren, muss sich ...
... für das Fortkommen von 2,5 Tonnen Wagengewicht aber ganz schön ins Zeug legen.
Die geschmiedeten und verchromten 24-Zöller kosten 7700 Euro. Bedingung: Radlaufverbreiterungen (nochmal 570 Euro).
Vom hohen Ram-Standpunkt des Dodge-Lasters wirkt die Viper wie ein kleiner Roadster. Umso größer ist das Plastikgebirge im Cockpit.
Pausen kann man problemlos im Kofferraum verbringen.
Wirklich schön und obendrein wohlklingend: der Sportauspuff am Pick-up.
Die Hintermänner schlucken Staub: Wird nur die hintere Achse angetrieben, sind durchdrehende Räder problemlos möglich.
Big is beautiful: Den veredelten Ram gibt es für 66.890 Euro bei Tuner Startech in Bottrop (www.startech.de).
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