Szene-Kenner asoziieren mit der Marke Gemballa eine sich ballende Faust. Mit eben dieser poltert der Porsche-Veredeler aus dem oberschwäbischen Leonberg in der Nähe von Stuttgart auf den Tisch. Ganz nach der Devise: "Zeigen, wo der Hammer hängt".
In dem Fall stellt einer von 1380 Porsche Carrera GT die Basis für einen exklusiven Umbau. Gemballa macht aus dem Supersportler den Mirage GT.
Mit 652 PS, also 40 PS mehr als die Serie, sprintet der Schwabe in 3,8 Sekunden auf 100 km/h.
Der Veredler legt am kompletten Wagen Hand an. Sei es an den Linsenfassungen im Inneren der Scheinwerfer, ...
... oder beim Anbau einer Lufthutze auf dem Dach. Sämtliche technische Änderungen sind weit mehr als unnütze Spielerei.
Gefräste Felgensterne und Dimensionen von 19 und 20 Zoll. Der Mirage GT rollt auf großem Fuß.
Das Gemballa Aero-Concept erinnert starkt an die typischen Le-Mans-Rennwagen.
Sämtliche Teile der neuen Außenhaut sind aus hochfestem und superleichtem Carbon, das auch im Innenraum des Mirage zum Einsatz kommt: Mittelkonsole und Türverkleidungen sind ebenfalls aus der exkusiven Faser.
Blickfang mit High-Tech-Gimmick: Im Heckspoiler sitzt eine kleine Lippe, die ab 120 km/h elektronisch ausfährt.
25 Gemballa Mirage GT werden die Leonberger Tuner-Hallen verlassen. Ein mindestens so seltenes Vergnügen wie eine Fata Morgana in Stuttgart.
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