So stellt sich Mercedes die C-Klasse der Zukunft vor: Der
F 800 Style bricht mit dem aktuellen Mercedes-Design und ...
... könnte entweder als Plug-in-Hybrid oder als reines Elektroauto mit Brennstoffzelle gebaut werden.
Wie sich das für ein Konzeptfahrzeug gehört, sitzen
F 800-Piloten auf futuristischem Gestühl und bedienen die Fahrzeugsysteme über ein innvativen Touchscreen.
Hingucker sind hinteren Türen des
Mercedes F 800 Style, die sich erst nach außen schieben und dann parallel zum Fahrzeug nach hinten gleiten.
In direkter Nachbarschaft zum Mercedes der Zukunft parkt der Elektrovan
E6 der chinesischen Marke BYD. Die Nähe ist durchaus gewollt: Mercedes hat direkt vorm Genfer Autosalon 2010 eine Elektroauto-Kooperation mit BYD unterzeichnet.
Die Konkurrenz aus München zeigt in Genf den
5er ActiveHybrid – trotz der dunkel abgeklebten Scheiben alles andere als eine Studie.
Angetrieben wird der
5er ActiveHybrid vom 3,0-Liter-Sechszylinder-Twinturbo-Benziner mit 306 PS in Kombination mit einem 55 PS starken Elektromotor.
Hach, wie knuffig: Der
Tata Nano EV zeigt, dass die Inder in Sachen Elektroauto längst verstanden haben, wie der Hase läuft. Die Studie soll 160 Kilometer weiter stromern. Seine Kraft ...
... bezieht der Elektromotor aus modernen Lithium-Ionen-Akkus. Ob und wann der Elektro-Knubbel gebaut werden soll, lässt Tata noch offen. Der große Bruder des Elektro-Nano, der Tata Indica Vista EV, soll allerdings bereits Ende 2010 in ausgewählten europäischen Märkten verkauft werden.
Das andere Ende der Elektro-Fahnenstange hat Porsche in Genf am Start. Der
Porsche 918 Spyder steht für die nächste Generation von Supersportlern, die die schwäbischen Ingenieure ausgetüftelt haben. Der 918 Spyder ist eine ...
... eine atemberaubende Studie mit Plug-in-Hybrid-Technik, die sich laut Hersteller mit drei Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer begnügen soll. Ein Wert, der kaum zu glauben ist, denn unter der rassigen Hülle des Mittelmotor-Sportlers sorgen ein 3,4-Liter-V8 mit 500 PS und Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse mit zusammen 218 PS für absolut standesgemäßen Vortrieb.
Auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings durfte der
918 Spyder bereits eine Duftmarke setzen und schlug dort in unter 7:30 Minuten sogar die Rundezeit des Carrera GT. Porsche Intelligen Performance (PIP) nennen die Schwaben ihre neue Technik, die Rundenrekorde mit einer weißen Öko-Weste kombinieren soll.
Dieser knuffige Glubschaugen-Van kommt von Automobil-Zulieferer Heuliez und hört auf den Namen mia. Sieht futuristisch aus, ist es aber nicht. Denn mia soll bereits in diesem Jahr starten – mit einer Auflage von 1500 Fahrzeugen.
mai ist 2,86 Meter lang, 1,65 Meter breit und 1,55 Meter hoch, bietet Platz für drei Passagiere, wobei der Fahrer vorne in der Mitte Platz nimmt.
Hinter dem mia-Projekt steckt nebem Heuliez Murat Günak – Ex-VW-Designer und Vater des Elektro-Coupés Mindset. Der Elektrobus wiegt 550 Kilogramm. Ohne Batterien. Die werden je nach Einsatzzweck individuell angepasst. Die kleinste Batterie liefert Saft für bis zu 100 Kilometer.
Citroën zeigt in Genf den
DS High Rider – eine Studie, die nicht nur den nächsten Schritt in Richtung Diesel-Hybrid macht, sondern auch den Look des nächsten C4 vorwegnimmt.
Vorn hat der DS High Rider im wahrsten Sinne des Wortes eine große Schnauze, der riesige Grill wird flankiert von weit nach hinten gezogenen Scheinwerfern und großen seitlichen Lufteinlässen, die wie beim DS3 durch LED-Tagfahrlicht hervorgehoben werden.
Netter Gag: Das Dach des DS High Rider ist mit Stoff bezogen.
Nachdem auf der IAA 2009 der REVOLTe bereits für Aufsehen sorgte, setzt Citroën jetzt auf dem Genfer Autosalon 2010 mit dem
Survolt noch einen drauf. Denn das Concept Car nimmt den REVOLTe als Basis, mutiert aber zum optisch monströsen Kompaktsportler.
Mit seinen kompakten Abmessungen (3,85 Meter lang, 1,87 Meter breit und 1,20 Meter hoch) übernimmt er optisch die Attribute von Sportwagen, vorn hat Citroën das DS-Logo drauf geklebt und aus dem Grinse-Näschen des REVOLTe einen bösen Blick gezaubert.
Wie im REVOLTe soll ein Plug-in-Hybrid den Vortrieb besorgen, spätestens hier wird der Kompakt-Sportler zum Kompakt-Sparer.
Wie Peugeot morgen aussehen will, zeigt die Studie
SR1 , die in Genf vor einem schicken Wasserfall ihre Bahnen zieht.
Auf imposanten 4,83 Meter Länge schuf Peugeots Design-Crew eine Kreuzung aus Yacht und Batmobil. In der betont breiten Motorhaube verschwinden die Scheinwerfer beinahe, die Flanken tragen markante Einkerbungen und die Heckleuchten symbolisieren mit vorstehenden Glasstreben die Krallen eines Löwen.
Unter der Haube steckt der Hybrid-Antrieb, der ab 2011 im 3008 angeboten werden soll. Die Kombination eines vorn eingebauten 218 PS starken 1,6 Liter-Turbobenziners mit einem 95 PS starken E-Motor an der Hinterachse soll 313 PS leisten.
Peugeots Weg zurück in die Mittelklasse heißt "
Concept 5 by Peugeot" und zeigt, wie sich die Franzosen den Nachfolger von 407 und 607 vorstellen.
Unter der schicken, 4,86 langen und nur 1,42 Meter hohen Hülle steckt die HYbrid4-Technologie von Peugeot, die 200 PS mit einem Allradantrieb und nur 99 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer kombiniert.
Nissan-Ableger Infiniti ist auf deutschen Straßen noch so selten wie Sechser im Lotto – das heißt alerdings nicht, dass die Japaner nicht umtriebig wären. In Genf debütiert der
Infiniti M35 Hybrid .
Ab 2011 soll der
M35 Hybrid zunächst in den USA auf den Markt kommen. Ein Verkauf in Europa ist zumindest nicht ausgeschlossen. Der Antrieb im neuen M35 Hybrid wurde vom Infiniti-Mutterkonzern in Eigenregie entwickelt und besteht aus einem 3,5-Liter-V6 und einem Elektroaggregat. Als Stromspeicher kommen moderne Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz.
Vier Türen, Elektromotor mit Range Extender und ein dynamisches Design – so stellt Opel sich die Elektro-Limousine der Zukunft vor. Ihr Name:
Opel Flextreme GT/E.
Die Technik liefert der Opel Ampera, das Design ist neu. E-REV nennt Opel den Antrieb, der den 4,70 Meter langen Flextreme in Bewegung setzt.
Genau wie beim Ampera treibt ein Elektromotor (120 kW) die Vorderräder an, ein T-förmig angeordneter Lithium-Ionen-Akku liefert die Energie. Bis 200 Km/h sind möglich, aus dem Stand surrt der
Opel Flextreme GT/E in neun Sekunden auf Tempo 100.
Hybrid-Primus Toyota legt nach: Mit dem
Auris HSD wollen die Japaner jetzt auch das Kompakthybrid-Segment erobern.
Der
Auris HSD nutzt den gleichen Zwei-Motoren-Antrieb wie der Prius. Sein 98 PS starker Benziner und der 60 kW starke Elektromotor leisten 136 PS, rein elektrisch kommt der Auris Hybrid bis zu zwei Kilometer weit. Der Normverbrauch beträgt 4,2 Liter/100 km. Zum Preis von rund 22.000 Euro will Toyota in Deutschland rund 2000 Autos pro Jahr verkaufen.
Beim Thema Kompakthybrid ist auch Toyota-Tochter Lexus nicht weit. Mit dem
CT 200h elektrisieren die Japaner Anfang 2011 die feine Kompaktklasse um A3 und 1er.
Auch wenn der Pressetext intensiv die "völlig neu entwickelte Plattform" preist, steckt unter dem sehr ansehnlichen Blech die Technik von Auris Hybrid und Prius.
Eine der großen Überraschungen des Genfer Autosalon 2010 steht bei Audi. Der
A1 e-tron zeigt, dass sich auch bei VWs Premium-Ableger in Sachen alternative Antriebe viel tut.
"Mega City Vehicle" nennt Audi den A1 e-tron. , Zu deutsch: ein kompaktes Elektro-Auto mit Premium-Charakter.
Im
A1 e-tron surrt ein 45 kW starker Elektromotor (kurzzeitige Spitzenleistung: 75 kW), der vorn quer eingebaut ist und die Vorderräder antreibt. Auf den ersten 50 Kilometern fährt der A1 komplett elektrisch, danach springt ein Verbrenner als Range Extender hinzu.
Das Besondere beim
A1 e-tron: Hier kommt kein gewöhnlicher Hubkolben-Motor zum Einsatz, sondern ein Einscheiben-Wankel mit 254 cm³ Kammervolumen, der mit konstant 5000 Touren dreht und dem man durch eine Scheibe im Kofferraum bei der Arbeit zuschaun kann.
Ein paar Meter weiter steht der
Audi A8 hybrid. Wie der A1 e-tron eine Studie – aber deutlich näher dran an der Serienfertigung.
Der große Hybrid liefert uns gleichzeitig einen spannenden Ausblick auf die Technik des Q5 hybrid, der noch 2010 auf den Markt kommen soll. Im A8 hybrid kombiniert Audi den 211 PS starken Zweiliter-TFSI mit einem 33-kW-Elektromotor. Gemeinsam bringen sie es auf 245 PS und ein strammes Drehmoment von bis zu 480 Newtonmetern.
Renault hat die schicke Elektro-Studie Fluence Z.E. in Genf mit dabei. Der kompakte Elektro-Gleiter ist zwar nicht mehr ganz neu – aber nach wie vor ein Hinkucker.
Der Mégane mit Stufenheck geht bereits 2010 mit konventioneller Antriebstechnologie in Serie. In der Elektro-Studie, die 2011 als Serienmodell erhältlich sein soll, stecken ...
... der gleiche Antrieb und Batteriesystem wie im Zoe Z.E. Concept. Solarzellen im Dach, auf dem Armaturenbrett und der Hutablage sammeln zusätzliche Energie.
Gestatten: das ist EVA. Automobilzulieferer Valmet hat EVA mit nach Genf gebracht, um die eigene Kompetenz in Sachen Elektromobilbau zu zeigen.
Den Antrieb übernimmt ein E-Motor, der pro Batterieladung bis zu 160 Kilometer weit kommen soll. EVA parkt in Genf direkt neben ...
... dieser Hybrid-Studie von Proton und Designpapst Giugiaro. Der
Giugiaro Proton Emas 3 soll trotz superkompakter Abmessungen Platz bieten wie eine Mittelklasse-Limousine, obwohl er mit 3,55 Metern Länge so kurz ist wie ein Fiat Panda.
Und weil es so schön ist, gibt's den Emas auch gleich noch als Micro-SUV im Allroad-Look.
Bereit für den Serienstart ist der
VW Touareg Hybrid. Er wird den V8 FSI ersetzen und geht deshalb entsprechend üppig motorisiert an den Start: 380 PS, 580 Nm Drehmoment. Das System besteht aus dem kompressorgeladenen V6 TSI mit 333 PS, einer Achtstufenautomatik und dem zwischen ...
... Motor und Automatik liegenden Hybridmodul samt Trennkupplung und E-Motor mit 47 PS. Damit kann der Touareg bis Tempo 50 rein elektrisch fahren.
Einziger Haken: der Preis. Der Hybrid kostet happige 73.500 Euro. Zum Vergleich: Ein Lexus RX 450h ist mit einem Basispreis von 59.600 Euro deutlich günstiger.
Seat tüftelt aktuell intensiv an alternativen Antrieben – sowohl am Plug-In-Hybrid- als auch am reinen Elektroantrieb. Erstes sichtbares Ergebnis ist die
Elektro-Studie IBE.
Mit einer Leistung von maximal 102 PS und dem Drehmoment von 200 Newtometer soll der IBE in nur 3,4 Sekunden Tempo 50, binnen 6,3 Sekunden Tempo 80 ...
.... und nach 9,4 Sekunden 100 km/h erreichen. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 160 km/h begrenzt.
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