Er ist klein, er ist süß – und offenbar für jeden Spaß zu haben. Am Fiat 500 tobt sich längst schon nicht mehr nur Haus- und Hof-Tuner Abarth aus.
Karrosseriebauer Aznom hat den 500 – wie auch schon den Mini Clubman – in die Werkshalle gebeten und ihm einen wahrhaft edlen Look verliehen.
"Die Galanterie ist zurück", verkünden die Italiener vollmundig und präsentieren den Fiat in drei Versionen: Amabile ("charmant"), Intrigante ("faszinierend") und Seducente ("verführerisch") – mama mia!.
Intrigante und Seducente präsentieren sich in Bicolor-Lackierung in Ocker und Schwarz.
Hereinspaziert: Was die Hülle schon vollmundig verspricht, kann das Interieur locker halten.
Schönes Feature: Im Armaturenbrett sitzt ein silberner Knopf, ...
... der Charme und Chauvinismus gleichermaßen in sich vereint. Aznom nennt den kleinen Nupsie ...
... "gentleman button". Wird er – planmäßig vom Mann – gedrückt, öffnet sich die Beifahrertür und die Dame kann ungehindert im 500 Platz nehmen. Funktioniert natürlich auch andersrum.
Schauen Sie doch noch mal genau hin: Hier kommen weitere Details vom schicken Italiener, ...
... der nur einen klitzekleinen Tuner-Schriftzug am Heck trägt. Veredler Aznom übt sich zumindest in der Platzierung seines Namens in angenehmer Bescheidenheit. Der Rest des Wagens ...
... darf ruhig etwas spektakulärer aber keinesfalls übertrieben ausfallen. Bestes Beispiel für gekonnte Kosmetik sind die filigranen Aluräder oder ...
... das hinreißend schöne Edelholz im Innenraum, das nicht nur das Armaturenbrett gehörig aufwertet, sondern ...
... auch an der Klappmechanik der Vordersitze zu finden ist. Wer an diesem Hebel zieht, um sich den Weg nach hinten frei zu machen, ...
... darf sich schon mal auf die beiden Einzelsitze in edlem Leder freuen.
Sauber gemacht: Die Oberseite des Armaturenbrettes ist mit braunem Leder bezogen. Mehr von der hochwertigen Tierhaut ...
... gibt es am Schaltknauf – dem Bicolor-Gedanken folgend allerdings in Gelb.
Man möge es niemals brauchen, aber sicher ist sicher: das Bordwerkzeug in feiner Leder-Verpackung. Passend dazu gibt es eine kleine Tasche, in die ...
... ganz locker eine Flasche Campagner passt. Macht sich auf dem Beifahrersitz mindestens genauso gut, ...
... wie die zusammengerollte Werkzeugtasche im Kofferraum. Im Aznom-500er ist halt alles ein bisschen edler.
Etwas völlig anderes als Aznom hatte Novitec mit dem Retro-Floh im Sinn. Dem Stettener Tuner ging es bei seinem Tun eher um Leistungs- denn um Schönheitsoptimierung.
Ergebnis: Der 1.3 JTD wird mittels Chiptuning von 70 auf 83 PS aufgeblasen (399 Euro). Damit ist der 500 in 11,9 Sekunden auf Tempo 100 (Serie: 12,5 Sekunden) und schafft 165 km/h Spitze (Serie: 160 km/h).
Auch dem 1,4 Liter-Aggregat will Novitec auf die Sprünge helfen. Eine höhere Kompressoraufladung soll für eine Leistung von 131 PS, eine Beschleunigung auf 100 in 8,8 Sekunden und 198 km/h Spitze sorgen.
Der gesteigerten Leistung soll das Fahrwerk natürlich nicht nachstehen. Novitec bietet zwei Varianten an: Sportfedern für die Kombination mit den Serienstoßdämpfern und ein höhenverstellbares Gewindesportfahrwerk.
Für die Optik tut man bei Novitec vorerst wenig: Eine Frontspoilerlippe muss erst mal reichen. Der Innenraum kann mit Zubehör wie etwa Alu-Pedalen aufgehübscht werden.
Als Schuhwerk sieht Novitec für den 500 Reifen bis Format 215/35 und Leichtmetallfelgen in 16 oder 17 Zoll vor. Die Räder werden in Silber, Mattschwarz oder Chromlook geliefert.
Die Räder werden in Silber, Mattschwarz oder Chromlook geliefert. Für netten Sound ist ein Sportschalldämpfer aus Edelstahl im Programm, der wahlweise mit einem oder zwei Endrohren geordert werden kann.
Und was sagt Abarth zum Thema 500? Der kleine Rennfloh in der Tradition seiner Ahnen aus den 60ern hat auf dem 78. Genfer Salon Weltpremiere gefeiert.
Unterm Häubchen rödelt eifrig ein 1,4 Liter großer 16-Ventiler mit 135 PS.
Auf den ersten Blick ist der schnellste 500 am Skorpion im Kühlergrill zu erkennen. Der Haustuner der Italiener verewigt sich auch sonst recht deutlich: mit neuer Frontschürze, ...
... Seitenschwellern, Sportfahrwerk, großen, markanten Rädern, Dachkantenspoiler, roten Außenspiegeln und Sportsitzen.
Im Rahmen der Mille Miglia lässt Fiat den heißen Assetto Corse von der Leine. Der auf 49 Exemplare limitierte ...
... Italo-Knaller ist die bislang schärfste Art, Cinquecento zu fahren. 200 PS leistet der kleine Turbo-Vierzylinder, der ...
... Giftzwerg antreibt. Das sollte für beängstigende Fahrleistungen reichen, immerhin ist der Assetto Corse 180 Kilo leichter als ein Serien-Cinquecento.
Im Herbst 2008 setzt Abarth dann noch einen drauf und zeigt, ...
... dass es doch immer noch einen Tacken stärker geht: Der 500 SS tritt an die Öffentlichkeit.
Immerhin: Als Erlkönig ist er schon auf der Straße erwischt worden.
MS Design belässt es beim Fiat 500 Cup bei der Kosmetik. Im Bug des Italieners mit den breiten Backen ...
... sorgt eine unangetastete Serienmaschine für Vortrieb. Aus 1,4 Litern Hubraum holt der Vierzylinder 100 PS und 131 Nm Drehmoment, die für 10,5 Sekunden im Prestigesprint und 182 km/h Spitze reichen. Kenner wissen: Das sind exakt die Fahrleistungen des Serien-500er.
Verpackt sind die aber in einem Bodykit, der dem kleinen Fiat nicht nicht nur einen riesigen Kühlergrill beschert, sondern ...
... auch für weit ausgestellte Radhäuser und ordentlich breite Schweller sorgt. Zudem legt ein Sportfahrwerk die Karosserie um 30 Millimeter tiefer.
Tüpfelchen auf dem I: schicke, weiße 17-Zöller im filigranen Speichendesign.
Hübsche Blender: Sowohl die vergitterten Löcher in der Frontschürze als auch die im Heck sehen heftig nach Rennstrecke aus, eine echte Funktion haben sie aber nicht.
Wird mit den Fahrleistungen locker fertig: Der mächtige Heckspoiler drückt den runden Hintern des 500er auf die Straße.
Gute Laune garantiert: Das knuffige Interieur mit dem lackierten Armaturenträger sorgt auch im 500 Cup für fröhlich pfeifende Fahrer. Alles in allem ist der 21.000 Euro teure Wagen ein würdiger Nachfolger der bösen Abarth aus den 1960er-Jahren.
Tja, bei einem echten Italiener sollte einen die Liebe zu Pasta eigentlich nicht wundern. Dieses hübsche Modell soll für den Nudel-Magnaten Giovanni Rana Werbung machen. Mehl-Lackierung, drei aufgemalte Eigelb auf dem Dach, ...
... Tortellini als Kopfstützen, Pedale im Lasagne-Look und einen Riesen-Raviolo zum Schalten – Mahlzeit!
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