26.01.2010
GM, die kaum jemand kennt
General Motors geht es schlecht. Trotzdem hat der einst größte Autobauer weltweit noch immer eine riesige Modell-Palette am Start. autobild.de hat sich bei GM umgesehen – von Amerika bis Thailand.
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Der US-Autobauer General Motors ist trotz einiger heftiger Tiefschläge weltweit noch immer breit aufgestellt. Die meisten Modelle sind in den USA unterwegs, doch auch in Südamerika und Asien ist GM äußerst präsent. Beginnen wollen wir unsere Reise durch die Modellpalette jedoch in Deutschland mit bekannten Modellen. Hier ist GM-Tochter Opel mit Agila ...
... und Antara vertreten. Der eine taugt zum flotten Stadtbummel, mit dem anderen kann man schon mal einen Ausritt ins holprige Gelände wagen. Dass es Opel schon bald wieder besser geht, ...
... dafür soll der neue Astra sorgen, der seit Kurzem beim Opel-Händler steht und Ende 2009 von AUTO BILD und BILD am SONNTAG das Goldene Lenkrad verliehen bekam.
Als Packesel – vor allem für Handwerker – taugt der Opel Combo, von dem es auch eine Erdgas-Variante gibt (siehe Foto).
Der Corsa war einer der großen Gewinner der Abwrackprämie. 106.980 verkaufte Autos bedeuteten 2009 in der Jahreshitliste Rang drei.
Der Opel GT wird zwar nicht mehr gebaut, dürfte aber durchaus noch bei einigen Händlern auf dem Hinterhof stehen. 2007 feierte der in den USA gebaute Roadster zusammen mit den baugleichen Saturn Sky und dem Pontiac Solstice seine Wiedergeburt.
Neben dem Astra ist der Opel Insignia einer der neuen Hoffnungsträger in Rüsselsheim. Die als Limousine und Kombi erhältliche Mittelklasse fährt in einer Liga mit Audi A4, VW Passat , BMW 3er und Mercedes C-Klasse und geht auch in den USA demnächst als Buick Regal an den Start.
Meriva-Fans dürfen sich freuen: Im Mai 2010 kommt die nächste Generation des praktischen Mini-Van auf den deutschen Markt.
Wie der GT wird auch der Opel Tigra Twin Top seit 2009 nicht mehr gebaut. Der kleine Sonnenanbeter war von 2005 bis 2009 vor allem bei der weiblichen Kundschaft beliebt.
In einer breit aufgestellten Modellpalette dürfen natürlich auch die Lademeister nicht fehlen. Bei Opel bedienen diese Sparte der Zafira, der auch in einer Erdgas-Variante zu haben ist, ...
... und für die richtig großen Transporte der Vivaro, der sich seine Plattform mit dem Renault Trafic und dem Nissan Primastar teilt.
Der Chevrolet Aveo ist bei uns als Dreitürer (Foto), Viertürer und Fünftürer zu haben. Der Kleinwagen ist auch in den USA und vielen anderen Ländern unterwegs.
Der Vollständigheit halber: Die Chevy-Modellpalette in Deutschland ergänzen die äußerst selten auf unseren Straßen anzutreffenden Cruze, ...
... Epica, ...
... Lacetti ...
.. und Nubira.
Jetzt wird es ein wenig exotischer! Wir blicken über den großen Teich und schauen, wie General Motors in den USA aufgestellt ist. Buick hat seine Modellpalette extrem eingedampft und ist aktuell mit drei Fahrzeugen am Start. In den 70ern waren es zeitweise neun Modelle. Das Crossover Enclave erinnert von hinten optisch ein wenig an den VW Touareg.
Außerdem sind noch zwei Limousinen erhältlich: Der LaCrosse (5,00 Meter Länge) ist mit 3,0- und 3,6-Liter-V6 bestellbar und optional mit Allradantrieb zu haben.
Beim etwas größeren Buick Lucerne (5,16 Meter) arbeiten unter der Haube wahlweise ein 3,9-Liter-V6 oder ein 4,6-Liter-V8.
... ist der CTS-V. Die neue Generation des Supersportlers wurde auf der Detroit Auto Show 2010 vorgestellt und ist noch kräftiger (564 PS) und bulliger als das aktuelle Modell mit seinen 550 PS (Foto).
Abgerundet wird die CTS-Familie vom Kombi "Sport Wagon". Dessen Kofferaum schluckt 720 bis 1523 Liter Gepäck.
Cadillac bietet mit dem DTS (5,27 Meter / DTS-L 5,48 Meter), und dem ...
... STS (4,99 Meter) auch zwei große, mit jeder Menge Hightech ausgetatten Limousinen an. Der DTS ist ausschließlich mit einem dicken 4,6-Liter-V8 bestellbar, den STS gibt es wahlweise mit V6 oder V8.
Auch Cadillac hat sein Crossover: Der SRX bietet Platz für fünf Personen und wird wahlweise von einem Dreiliter-V6 mit Direkteinspritzung (269 PS) oder einem aufgeladenen 2,8-Liter-V6 (305 PS) befeuert.
Die dürfen bei keinem US-Hersteller fehlen: fette SUVs. Bei Cadillac füllt der riesige Escalade dieses Segment aus. Der bietet mit seinem 409 PS starken 6,2-Liter-V8 wahlweise sieben oder acht Personen Platz und schluckt 15 Liter Sprit auf 100 Kilometer.
Für einen gewissen Öko-Touch in dieser Fahrzeugklasse sorgt die Hybrid-Version des Escalade. Wer mit dem hybriden Caddy unterwegs sein will, muss mindestens 73.135 Dollar berappen. Dafür gibt es dann eine wuchtige 6,0-Liter-V8-Maschine mit 337 PS, die auch in den Schwesterschiffen Tahoe Hybrid und Yukon Hybrid wummert.
... hin zur bestialischen ZR1, bei der gierige 647 Pferde unter der langen Haube arbeiten.
Ganz neu im Corvette-Regal ist die auf der C6 basierende Grand Sport. Optisch hebt sich die Grand Sport vorne und hinten durch verbreiterte Kotflügel ab. Unter den geweiteten Radläufen finden breite 18- bzw. 19-Zoll-Räder Platz. Der "Grand Sport"-Schriftzug in den integrierten Kopfstützen dient als Hinweis auf das aktualisierte Modell.
Mit seinen 4,58 Metern Länge zählt der Chevy Cobalt in den USA eher zu den Kleinwagen und spricht mit seinen 2.0- und 2.2-Maschinen vor allem umweltbewusste Kundschaft an. Doch solange der Sprit in den USA so billig ist, halten sich die Verkaufszahlen für Modelle wie den Cobalt in Grenzen.
Dafür ist die Fahrzeugklasse der Crossover in den Staaten im Kommen. Das beweisen die Verkaufzahlen des Chevrolet Equinox. Der landete mit 12.711 Verkäufen im Dezember 2009 auf Rang 15 der Zulassungsstatistik.
Sein großer Bruder ist der 5,21 lange Traverse, der bis zu acht Personen Platz bietet.
Eher zu den Chevy-Exoten zählt der HHR. Mit seinen sparsamen, kleinen Motoren sollen Verbräuche unter acht Litern möglich sein. Ein Top-Seller ist auch er in den USA (noch) nicht.
Der Avalanche soll laut Chevrolet zwei Fahrzeuggattungen miteinander verknüpfen. Halb SUV, halb Pick-up ist er ein perfekter Lademeister. Die Ladefläche ist – je nach Konfiguration – 1,60 Meter bis 2,50 Meter lang. Bei kurzer Ladefläche finden im Avalanche bis zu sechs Personen Platz.
Selbstverständlich hat Chevrolet auch zwei reinrassige Pick-ups im Programm. Der "kleine" heißt Colorado und misst 4,87 bis 5,26 Meter. Im Motorenregal befinden sich ein Reihen-Vierzylinder (188 PS), ein Reihen-Fünfzylinder (245 PS) und ein V8 (305 PS). Noch mehr Leistung und Stauraum ...
... gibt es im Silverado, dem großen Chevy-Pick-up. In der Top-Ausführung ...
... 3500 HD (steht für Heavy Duty) arbeiten ein 6,0-V8-Benziner mit 365 PS oder ein 6,6-V8-Diesel mit 370 PS und sagenhaften 895 Newtonmetern. Maße (L/B/H): 6,57 Meter/2,44 Meter/1,94 Meter).
Den Chevrolet Silverado gibt es auch in einer Hybrid-Version. So soll er rund 30 Prozent Sprit sparen. Der fette 6.0 V8 bleibt an Bord.
Auch im SUV-Segment trumpft Chevrolet groß auf – vor allem mit dem massigen Suburban. Der wiegt 2,9 Tonnen und schöpft aus 5,3- und 6,0-Liter-V8-Aggregaten 314 bis 357 PS. Auf 5,65/2,01/1,95 Metern (L/B/H) bietet er bis zu neun Personen Platz. Der Suburban verträgt bis zu 3891 Liter Ladevolumen und knapp über eine Tonne maximale Zuladung.
Chevrolet hat noch ein zweites Mega-SUV im Rennen: den Tahoe. Sein 5,3-Liter-V8 mit 324 PS ist auch als E85-Variante (dann 330 PS) zu haben. L/B/H: 5,13/2,01/1,95 Meter. Gewicht: max. 2,5 Tonnen.
Vom Tahoe ist auch eine Hybrid-Variante unterwegs. Die kostet mindestens 50.720 Dollar und wird von dem 6,0-Liter-V8 mit 337 PS befeuert. Chevrolet verspricht einen Durchschnittsverbrauch von 11,7 Litern auf 100 Kilometer.
Das Parade-Auto in Hollywood-Gangsterfilmen ist der Chevrolet Express. Wann immer es etwas zu rauben, kidnappen oder verbergen gibt, kommt der Transporter am Filmset zum Einsatz. Besonders flott vorwärts geht es im Top-Benziner mit 6,0-Liter-V8 und 328 PS.
Die vierte GM-Tochter, GMC, hat ausschließlich dicke Kisten im Gepäck. Hier gibt es keine Kleinwagen oder Mittelklassen. Das 4,70 Meter lange Kompakt-SUV Terrain ist der Mini der GMC-Flotte. Ein 2,4-Liter-Vierzlyinder und ein 3,0-Liter-V6 übernehmen die Arbeit. Kein V8 – das grenzt schon fast an ein Wunder!
Der nächstgrößte im GMC-Stall ist der Acadia. Auch hier sucht man vergeblich nach einem Achtzylinder. Der Acadia wird von einem 3,6-Liter-V6 befeuert, der 292 PS leistet. In Detroit wurde dem Messepublikum gerade die Edel-Variante Acadia Denali vorgestellt, der als Sieben- oder Achtsitzer im dritten Quartal 2010 auf den Markt kommt.
Der kleinere von zwei offenen GMC-Lademeistern ist der Pick-up Canyon. Er ist der Zwillingsbruder vom Chevrolet Colorado. Der Laderaum ist maximal immerhin noch stattliche 1,84 Meter lang, die Anhängelast beträgt 2,7 Tonnen. Das Basismodell kostet 16.985 Dollar.
Das Pick-up-Flagschiff von GMC ist der Sierra. Der ist in der Basis mit einem "braven" 4,3-Liter-V6 mit 198 PS zu haben. Wem das nicht reicht, hat die Wahl zwischen drei FlexFuel-Aggregaten (4.8 V8, 5.3 V8 und 6.2 V8) mit 299 bis 409 PS. Auf maximalen 6,33 Meter Länge, 2,03 Meter Breite, 1,88 Meter Höhe und einem zwei Meter langen Laderaum ist genügend Platz für ordentlich Zuladung.
Auch vom Sierra gibt es eine Hybrid-Version. Die Benzineinsparungen betragen ebenfalls rund 20 bis 30 Prozent gegenüber den reinen Benzinern.
Wie beim Schwester-Pick-up Silverado von Chevrolet gibt es auch für den Sierra die Heavy-Duty-Ausführung für besondere Kraftakte.
Bei den Super-SUV gibt bei GMC der fette Yukon den Ton an. Ab 37.705 Dollar rollt der vom Händlerhof, unter seiner Haube arbeiten 5,3- 6,0- und 6,2-Liter-V8-Motoren mit 314 bis 409 PS. Der Neunsitzer ist stolze 5,65 Meter lang und vertilgt maximal 3891 Liter Gepäck.
Im Yukon Hybrid (ab 50.920 Dollar) arbeitet der aus Escalade H und Tahoe H bekannte 6,0-Liter-V8 mit 337 PS, der sich im Yukon mit 10,9 Litern Sprit auf 100 Kilometer zufrieden geben soll.
Was für Chevrolet der Express ist für GMC der Savana. Der baugleiche Transporter kommt mit langem Radstand auf eine imposante Länge von 6,20 Meter! Schwenken wir nun weiter nach Süden und schauen uns in Süd- und Mittelamerika um. In Argentinien ...
... ist der in Brasilien gebaute Kleinwagen Chevrolet Agile unterwegs. Der ist für die Gauchos so etwas wie der Polo für uns. Argentinien verkauft Chevrolet-Modelle über ein äußerst ausgedehntes Händler-Netz.
Richtig - das hier ist ein Chevrolet Blazer. Die SUV-Ikone, die in den USA längst nicht mehr gebaut wird, fährt in Argentinien immer noch quietschfidel durch die Gegend. Auch er wird in Brasilien produziert.
Nächster Klopper: Das hier ist ein Corsa. Der "Corsa Classic" ist in Argentinien ein Chevrolet und hat mit unserem aktuellen Opel Corsa rein gar nichts am Hut. Er basiert noch auf dem Corsa B. Mit 22.433 verkauften Fahrzeugen war der Corsa Classic die meistverkaufte Limousine ihrer Klasse.
Der Minivan von Chevrolet in Argentinien heißt – Sie ahnen es schon – Meriva. Unter der Haube arbeiten wahlweise ein 1.8 Benziner oder ein 1.7 Diesel. Ausstattungsdetails: Klimaanlage, Servolenkung, CD-Player und MP3, Zentralverriegelung und Fahrerairbag. Respekt!
Als perfekten motorisierten Begleiter für den Landarbeiter propagiert Chevrolet Argentinien den Pick-up S-10. Der sollte mit seinem 2,8-Liter-Turbodiesel (132 PS) das ein oder andere Lama transportieren können. Der S-10 ist auch in Brasilien unterwegs.
Noch ein bekannter Name: Das hier ist der Chevrolet Vectra, der als Vier- und Fünftürer zu haben ist. Die Garantie beträgt drei Jahre oder 100.000 Kilometer. Basis ist der Opel Astra H.
Auch in Brasilien ist vor allem Chevrolet stark vertreten. Der Kleinwagen Celta mit seinem 1.0-Flexpower-Motor ist mit über einer Million produzierter Einheiten das meistverkaufte Modell im Land und basiert ebenfalls auf dem Corsa B.
Die meistverkaufte Limousine in Brasilien ist der Chevrolet Classic. 103.828 Einheiten des kleinen Viertürers wurden 2008 zugelassen. Der Classic wird bereits seit 14 Jahren gebaut.
Hier steht Corsa drauf und ist Corsa drin: Vorhang auf für die kleine Wuchtbrumme Chevrolet Corsa SS. Sein 1,8-Liter großer Flexpower-Motor leistet 114 PS. Der kleine Südamerika-Corsa ist 190 km/h schnell und soll in 10,1 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 spurten.
Vergleichen Sie dieses Pick-upchen mal mit einem Chevrolet Silverado oder einem GMC Sierra. Süß, nicht war. Der Chevrolet Montana kann auf seiner Pritsche (Länge 1,68 Meter/Breite 1,32 Meter) immerhin 1143 Liter Ladevolumen aufnehmen. Hier stand übrigens der Corsa C Pate.
Der Omega lebt! In Brasilien. Als Chevrolet. Mit ESP! Die Limousine basiert auf dem Holden Commodore (Bild 124), der in Australien produziert wird. Angetrieben wird er von einem 250 PS starken 3,6-Liter-V6. Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Chevrolet bei 229 km/h. Potzblitz!
Diese kleinen, knubbeligen Limousinen sind in Südamerka der Renner. In Brasilien besetzt der Chevrolet Prisma neben dem Klassik dieses Segment. Seit März 2009 ist er mit einem sparsamen 1,0-Liter-Benziner unterwegs.
Bereits seit März 2007 pflügt der Chevrolet Tracker durch die brasilianischen Regenwälder. Produziert wird der Allradler in Argentinien. Laut GM verfügen aktuell über fünf Prozent der verkauften SUVs in Brasilien über einen Allradantrieb.
Neben der Vectra-Limousine, den wir Ihnen in der Argentinien-Strecke gezeigt haben, ist in Brasilien und Argentinien auch das Steilheck Chevrolet Vectra GT erhältlich. Aus seinem 1,8-Liter-Benziner holt er 140 PS.
Die Reise geht weiter nach Chile. Auch hier ist eine Corsa-Limousine sehr beliebt, die auf den Namen "Swing" hört. Für einen gemütlichen Stadtbummel durch Santiago ist der Kleine der perfekte Begleiter, einen Ritt über die Anden ...
... sollte man mit dem Corsa Swing jedoch lieber nicht wagen. Hierfür eignen sich der Chevrolet D-Max mit seinem kraftvollen Dreiliter-Diesel (basiert auf dem Isuzu D-Max) ...
... oder der Chevrolet Montana, die Pick-up-Version des Opel Corsa, eindeutig besser. Den haben wir Ihnen bereits in der Brasilien-Strecke vorgestellt.
Der Chevrolet Optra teilt sich die Plattform mit dem Daewoo Lacetti und dem Chevrolet Cruze.
Der Minivan Uplander war von 2005 bis 2008 in den USA am Start, setzte sich aber nie richtig durch. In Chile ist der Siebensitzer allerdings nach wie vor anzutreffen.
Diese Mischung aus kompaktem Van, Mini-SUV und Kombi ist ein Kandidat für eines der hässlichsten Autos der Welt. Der Chevrolet Vivant basiert auf dem Daewoo Rezzo. Designt haben den Wagen – Überraschung – die Zeichner von Pininfarina.
Wir setzen unsere Weltreise fort und machen einen großen Sprung nach Indien. Hier ist GM neben den bekannten Aveo, Cruze, Spark, Beat, Captiva und Optra mit zwei Sonderlingen vertreten. Der eine ist die Fließheck-Limousine Chevrolet SRV, ...
... der andere ist der Chevrolet Tavera auf Basis des Isuzu Panther.
Wir bleiben in Asien und schauen auf den chinesischen Markt. Hier ist der Buick Excelle ein Bestseller unter den Mittelklasse-Limousinen. Er wurde in den letzten sechs Jahren über eine Million Mal verkauft.
Vom Excelle gibt es in China auch eine Steilheck-Variante, genannt XT.
Dieser Buick hört auf den wundervollen Namen GL8 First Land und ist der meistverkaufte Van in China. Der 5,21 Meter lange Wagen mit seinem 178 PS starken Dreiliter-V6 bietet sieben Personen Platz.
Im Segement der Luxus-Limousinen macht sich der Buick Park Avenue breit. 220 km/h Spitze sind mit dem Viersitzer drin, geschaltet wird über eine Sechsgang-Automatik.
Einen Vorstoß ins emissionsfreie Fahren testet Chevrolet im Reich der Mitte mit dem Equinox Fuellcell. Der hat eine Brennstoffzelle von GM mit 440 Zellen und einer Leistung von 93 kW an Bord.
Die kleine Limousine Chevrolet Lova erfüllt mit ihren sparsamen Vierzylinder-Aggregaten mit 1,4 bzw. 1,6 Litern Hubraum die Euro-4-Norm.
Der Chevrolet New Sail wurde komplett in China gefertig und erinnert stark an den Chevrolet Aveo. Er soll aber ein absolut eigenständiges neues Modell sein. Umgerechnet kostet der kleine Stadtflitzer knapp über 10.000 Dollar.
Der chinesische Chevrolet Spark hat nichts mit der in Europa gezeigten Studie Spark zu tun. Er basiert auf dem Daewoo Matiz und ist mit 1.0- und 1.2-Benziner erhältlich.
Haben Sie schon einmal von der GM-Tochter "Wuling" gehört? Nein? Dann klicken Sie unbedingt weiter. Der Autobauer "SAIC GM Wuling Automobile" ist ein Gemeinschaftsprojekt von SAIC, General Motors und Liuzhou Wuling Motors. Aus der Kooperation heraus entstanden die putzigen Vehikel Hong Tu, ...
... Rongguang, ...
... Sunshine, ...
... und Yanqquang. Was lernen wir daraus? Der Chinese scheint auf Minibusse abzufahren!
Zurück nach Südamerika: Auch in Ecuador hat GM einen Fuß in der Tür. Dort fährt neben dem "normalen" Aveo auch der sportliche Aveo Emotion. Der leistet mit seinem 1.6-Benziner unter der Haube ordentliche 106 PS.
Den kennen wir schon aus Chile (vgl. Bild 75): Auch in Ecuador scheinen sie Gefallen am Chevrolet Vivant gefunden zu haben. Kurios!
Neben dem bekannten Opel-Ableger Vauxhall, der in Großbritannien Corsa, Astra, Insignia und Co verkauft, ist Chevrolet im Vereinten Königreich mit einem Kleinwagen namens Tacuma vertreten. Und jetzt raten Sie mal, wer hierfür die Plattform ist? Richtig – der Vivant!
Zurück nach Südamerika: In Kolumbien ist der C2 der Star unter den Kleinwagen. Vorbild auch hier: der Opel Corsa B.
Auch nicht mehr so ganz taufrisch sieht der Chevrolet Grand Vitara aus. Grand Vitara – klingt stark nach Suzuki. Korrekt! Das Auto entstand aus einem Joint Venture zwischen GM und Suzuki. Mit 170 PS starkem V6 und Allradantrieb gehört der Grand Vitara auf dem südamerikanischen Markt eindeutig zu den besser motorisierten Vehikeln.
Ein echtes Arbeitstier ist der Chevrolet Kodiak. Der Midsize-Truck wird in den USA, Mexiko und Kolumbien produziert und ist bereits in der dritten Generation unterwegs. Angetrieben wird der Laster wahlweise von einem 6,6-Liter-V8-Diesel oder einem 7,8-Liter-Sechzylinder-Diesel. Jetzt wissen wir, womit die Rinder transportiert werden, die im benachbarten Steakhaus auf unseren Tellern landen.
Den Chevrolet Optra kennen wir bereits aus Chile und Indien. Auch in Kolumbien ist die kleine Limousine bei Kleinfamilien sehr beliebt.
Der Chevrolet D-Max ist wie in Chile auch in Kolumbien gern genommen, wenn es um derbe Ausritte ins Hinterland geht.
Auch in Sachen Personenbeförderung im großen Stil setzen die Kolumbianer auf Produkte von GM. Dieser kleine Bus ("Buseta") der Serie N ist in den engen Gassen von Bogota oder Medellin das perfekt Transportmittel.
Das Chevrolet Taxi 724 basiert auf dem Daewoo Matiz, ...
... das "Taxi Diesel" auf der kleinen viertürigen Corsa-Limousine. Die Südamerika-Taxe soll mit ihrem Dieselmotor ohne Reparaturen bis zu 800.000 Kilometer weit kommen. Verspricht Chevrolet.
Erneuter Abstecher nach Asien: In Sükorea ist eine große Daewoo-Flotte unterwegs. Nachdem Daewoo 1999 Konkurs ging, stieg GM beim koreanischen Autobauer ein. Im Segment der kompakten Limousinen tummelt sich der Gentra, ...
... hier in der Ausführung GentraX, ...
... der Tosca ist mit seinen 4,60 Metern in der Mittelklasse einzuordnen und basiert auf dem Chevrolet Epica.
Die Speerspitze der Daewoo-Limousinen in Südkorea ist der über fünf Meter lange Veritas: Der ist baugleich mit dem Holden Statesman (Australien) und dem Buick Park Avenue (China).
In Deutschland heißt das GM-SUV Opel Antara bwz. Chevrolet Captiva, in Südkorea Daewoo Winstorm (im Bild der Winstorm Maxx).
Die zweite Generation des Chevrolet Matiz basiert auf der Studie des Chevrolet Beat und rollt seit September 2009 in Südkorea als Daewoo Matiz Creative vom Band.
Wir hüpfen erneut frech von Kontinent zu Kontinent. In Venezuela spielen Lkw, Kipplader und andere Transportfahrzeuge von Chevrolet eine große Rolle. Die Modelle EXR, ...
... EXZ, ...
... FSR, ...
... FVR, ...
... der bereits aus Kolumbien bekannte Kodiak, ...
... der NHR ...
... und der NPR zeugen davon, dass der gemeine Venezuelaner offenkundig oftmals gar großvolumiges Gut zu transportieren hat.
Wir wechseln erneut den Kontinent und landen im Süden von Afrika. Diese flippige Corsa-Pritsche ist das perfekte Gefährt für den südafrikanischen Weinbauer. Den Opel Corsa Utility kennen wir schon aus Brasilien und Chile – dort heißt er Chevrolet Montana.
Noch ein Altbekannter: Der in Südafrika unter dem Namen Isuzu KB Diesel fahrende Pick-up heißt in Kolumbien, Chile und Ecuador D-Max.
Die Mittelklasse-Limousine von Chevy hört im Gastgeberland der Fußball-WM 2010 auf den Namen Lumina. Von dem ...
... gibt es auch einen sportlichen Pick-up mit dem Beinamen Ute. Der basiert auf dem in Australien angebotenen Holden Ute (vgl. Bild 128).
Wie in Kolumbien ist der Chevrolet C2 auf Basis des Opel Corsa B auch in Mexiko ein beiliebter Kleinwagen. Doch wenn die mexikanische Durchschnittsfamilie mit ihren mindestens drei Kindern, unzähligen Onkeln Tanten, Opas und Omas verreisen will, ...
... dann müssen größere Kaliber wie beispielsweise der Chevrolet Express her. In Mexiko finden sich unzählige der aktuell in den USA produzierten Chevrolets, Cadillacs, Buicks und GMCs wieder, die auch dieselben Namen wie in den Staaten haben.
Einzig der aus den USA bekannte Chevrolet Silverado mit Doppelkabine heißt in Mexiko anders – nämlich "Cheyenne".
Was der Corsa in Europa, ist der Holden Barina in Australien. Allerdings steht er seit geraumer Zeit nicht mehr auf der Plattform des Corsa, sondern auf der des Chevrolet Kalos. Den Barina gibt es in gleich drei Ausführungen: als drei- und fünftüriges Steilheck sowie als viertüriges Stufenheck. Den Antrieb übernimmt ein 1,6-Liter-Benziner.
Den Calais bietet Holden als Limousine und Kombi an. Er ist der Nobel-Ableger des Holden Commodore (Bild 124). Unter seiner Haube schlummern gar feine Motörchen. Zur Wahl stehen ein 3.6 V6 oder ein 6.0 V8 mit 265 bzw. 354 PS. Die knapp fünf Meter lange Limo der oberen Mittelklasse ist der perfekte Untersatz für die endlosen Highways in Down Under.
Natürlich hat GM auch in Australien einen Pick-up am Start. Der Holden Colorado teilt sich die Plattform mit dem GMC Canyon und dem Isuzu D-Max.
Der Commodore (Motoren von 245 bis 367 PS) ist die Mutter der Holden-Limousinen in Australien. Neben der Edel-Variante Calais ...
... basiert auf ihm auch die Langversion Statesman (5,16 Meter).
Heiß begehrt bei den australischen Tunern ist der stylishe Pick-up Ute, der ebenfalls auf der Plattform des Commodore steht. In ihm arbeiten die gleichen Aggregate wie in Commodore, Calais und Statesman. Halt findet der bullige Pritschen-Zweitürer auf fetten 245-Zoll-Rädern.
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