Die GM-Tochter GMC geht neue Wege: Nicht groß und kräftig, sondern klein und sparsam fährt die Studie Granite auf der Detroit Auto Show 2010 vor.
Ein Grill wie in Stein gemeißelt: Der 4,01 Meter kurze Granite wandelt irgendwo zwischen Minivan und Crossover, ...
... ... aufgepeppt mit Details wie gegenläufig angeschlagenen Türen. Dazu kommen weit nach hinten gezogene Scheinwerfer ...
... und viereckige Hechleuchten mit LED-Technik, die mit der senkrecht abfallenden Heckklappe samt Dachkantenspoiler einen dynamischen Abschluss für die Studie bilden.
Im Gegensatz zum Opel Meriva verzichtet GMC auf eine B-Säule und setzt zusätzlich auf die ganz krasse Kante. Das Prinzip kennen wir unter anderem von der Toyota-Tochter Scion, die mit dem xB bereits seit Jahren auf eine jugendliche Klientel zielt.
Innen setzt der Granite auf Flexibilität, die schlank geschnittenen hinteren Sitze lassen sich umklappen und sollen zum Beispiel Platz für zwei Fahrräder schaffen. Der Laderaum ist mit vielen zusätzlichen verschließbaren Staufächern ausgestattet.
Der Materialmix aus Alu, hellem Kuststoff und nubuklederartigen Bezügen wirkt sehr edel. Zwischen den Vorder- und Hintersitzen verläuft eine durchgehende Mittelkonsole, die mit Anschlüssen für die gängige Elektronikgeräte sowie Stauräumen ausgestattet ist, die sogar Platz für einen Laptop bieten.
Die Anzeigen der Instrumente sind rot illuminiert, während die Anzeige für das Navi oder die Klimaanlage auf Lichtdioden-Bildschirmen angezeigt werden.
Den Antrieb übernimmt ein 1,4-Liter-Motor mit Turbopower, der an ein Doppelkupplungs-Getriebe mit sechs Gängen gekoppelt ist. Einen klassischen Schalthebel gibt es nicht, stattdessen kommt ein "Drehmomentschlüssel" zum Einsatz, der via LEDs den gewählten Gang anzeigt.
Der Armaturenträger soll an ein Flugzeug-Cockpit erinnern. Mutig ist der Granite auf jeden Fall, bleibt die Frage, ob Truck-Spezialist GMC auch den Mut aufbringt, die Studie zur Serienreife zu entwickeln.
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