Hier geht's ans Eingemachte: Auf dem Betriebshof des Gebrauchtteile-Centers von Mercedes in Neuhausen bei Stuttgart werden nicht straßentaugliche Fahrzeuge ...
... auseinander genommen. Brauchbare Teile wie hier Blinker, Scheinwerfer, Rückleuchten und Kühlergrill eines W 123, werden günstig verkauft. Bei markenübergreifenden Gebrauchtteilhändlern ...
... können auch Fahrer anderer Marken beim Kauf von Ersatzteilen bis zu 50 Prozent sparen.
Zwei Wochen dauert im Mercedes-Center die Demontage der Autos. Zuerst wird das Fahrzeug auf dem Prüfstand ...
... auf seinen Zustand untersucht. Der Techniker muß entscheiden, welche Teile am Waagen auszubauen sind und welche Qualitätsstufe (A, B oder C) sie erfüllen.
Ablassen: Motor- und Getriebeöl, Kältemittel, Kühlflüssigkeit und Benzin müssen raus, bevor das Auto zerlegt werden kann.
Gerade fürs Fahrwerk gilt: genau hinsehen. Denn nur wenn es okay ist, darf es verkauft werden.
Herzamputiert: Auch komplette Motoren werden ausgebaut. Um Qualitätsstufe A zu erfüllen, muß das Aggregat 100 Prozent seiner Nennleistung bringen, Nebengeräusche sind genau wie Tropfenbildung an den Dichtungen tabu. Auch das Kompressionsbild muß stimmen.
Plätten: Ist alles Brauchbare demontiert, macht eine Presse den Rest handlich.
Warten auf ein neues Leben: In Gitterboxen harren Neu- und Gebrauchtteile ihrer neuen Besitzer. Manche Teile ...
... gehen auch gleich auf die Reise – so wie diese Tür, die an der Packstraße im Karton verschwindet.
Vorsicht vor Fälschungen! Bei minderwertigen Teilen (rechts im Bild) wird häufig das Herstellerlogo kopiert. Allerdings unterscheidet sich die Fälschung häufig vom Original, zum Beispiel durch Schreibfehler. Bei Verdacht beim Händler vergleichen!
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