In den Abruzzen hilft der Fiat 500 dem Bauern Silvio Sarra seit 38 Jahren bei der Safran-Ernte. Eine Werkstatt hat der wackere Wagen noch nie von innen gesehen.
So einfach, so schön: Silvio Sarra in seinem Fiat 500 vor der idyllischen Kulisse seiner Heimat. Im Hintergrund der Nachbarort Navelli.
Alles original: Die Fahrzeugpapiere haben noch nie den Besitzer gewechselt – der Fiat ist aus erster Hand.
Piccolo grande Cinquino: Der "kleine große" Fiat 500 in den Gassen von Naveli. Einst ernährte der Safran hier ganze Familien – und wurde "Gold von Navelli" genannt.
Einfach gut: Das aufgeräumte Cockpit hilft bei der Konzentration auf das Wesentliche.
In die Garage fährt Sarra immer rückwärts – damit er notfalls losrollen kann.
So wie Fiat und Autobianchi ihn schufen: Der ...
... 500 Kubikzentimeter kleine Viertakt-Zweizylinder-Motor sitzt im Heck.
Details einer Legende: Halte- und Türgriffe sind ...
... Minimallösungen für Pragmatiker.
Nie gewechselt: Der Schlüsselbund stammt noch von 1969.
Stammvater: Der "Topolino" kam zuerst mit 13-PS-Motor.
Volksheld: "La Nuova 500" wurde 3,7 Mio. Mal verkauft.
Genau genommen ist der Fiat 500 Giardiniera gar kein Fiat, sondern ...
... ein Autobianchi. Weil die Giardiniera (auf deutsch: Gärtnerin) ab 1968 ...
... ausschließlich unter dem Namen der ein Jahr zuvor ...
... von Fiat übernommenen Marke produziert wurde.
Seit 38 Jahren alles im Blick. Selbst zur Hochzeit seiner Cousine ins 260 Kilometer entfernte Pompei hat Silvio es mit seinem Fiat geschafft.
Santa Rita, die heilige Schutzpatronin, wacht über Silvio Sarra.
Einzige Pflege in all den Jahren: eine Politur vor acht Jahren. Für mehr wäre auch keine Zeit gewesen, vor allem ...
... nicht während der Safransaison.
Auf dem Armaturenbrett bekommt man alle Vibrationen ungefiltert ab, die der luftgekühlte Zweizylinder-Motor im Heck erzeugt.
Das karge Armaturenbrett mit den drei Kippschaltern: Tachobeleuchtung, Abblendlicht und Scheibenwischer.
Nacktes Blech, fröhliche Farben: der spartanische Innenraum.
Der 500 Kubikzentimeter kleine Viertakt-Zweizylinder-Motor sitzt im Heck.
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