Dieser flache Renner ist tatsächlich ein Hispano Suiza – hat aber außer dem Namen nichts gemein mit den chromglänzenden Klassikern der spanisch-schweizerischen Traditionsmarke. Die versucht sich nach langer Abstinenz jetzt im Supersportler-Segement und zeigt auf dem
Genfer Autosalon 2010 die Studie V10 Supercharged.
Das Konzept läuft momentan noch unter der schlichten Bezeichnung Hispano Suiza V10 Supercharged, bereits im Sommer 2010 sollen die ersten Serienexemplare ausgeliefert werden – zum Preis von mindestens 700.000 Euro. Dafür bekommt die solvente Kundschaft zehn Zylinder, 750 PS und Fahrleistungen auf höchstem Niveau.
Herzstück des neuen Supersportlers ist ein 5,2 Liter großer V10, der von zwei Kompressoren unter Druck gesetzt wird. Ein permanenter Allradantrieb bringt die Power auf die Straße. Aus dem Stand prescht der teure Exot in 3,4 Sekunden auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit ist mit über 330 km/h angegeben.
Das Design der Studie wirkt eigenständig, die Scheinwerfer wie von einem anderen Stern. Der aggressiv gestylte Zweitürer misst knapp fünf Meter in der Länge, ist zwei Meter breit und nur 1,25 Meter hoch. Die Karosserie ist ein Mix aus einem Alu-Spaceframe mit Carbonteilen. Auch ein Hybridantrieb ist geplant.
Zu den bekanntesten Fahrzeugen der Marke Hispano-Suiza zählt der 1919 vorgestellte H.6 mit Reihen-Sechszylinder, 6,6 Liter Hubraum und 135 PS.
Der H.6 wurde bis 1928 gebaut. Nach dem Krieg produzierte Hispano Suiza vor allem Flugzeugmotoren und -Teile. Heute gehört die Firma zur französischen SAFRAN-Gruppe.
Weitere Bildergalerien und Videos zum Thema finden Sie in den Empfehlungen auf der linken Seite.