Weltpremiere für den neuen Insight: Honda enthüllt die zweite Generation des Hybrid-Vehikels auf der Detroit Auto Show 2009.
In Deutschland wird der "Volks-Hybrid" ab April 2009 in den Verkaufshallen stehen. Zum Preis verrät Honda zwar noch nichts Konkretes, ein Einstieg um und bei 20.000 Euro dürfte aber durchaus realistisch sein.
Als Antrieb im neuen Insight dient eine Kombination aus Benzin- und Elektromotor. Der kleine 1,3-Liter-Vierzylinder ...
... verfügt über Zylinderabschaltung, erfüllt die Euro-5-Norm und leistet 88 PS. Unterstützung bekommt er von einem 14 PS starken Elektromotor.
Die Hybrideinheit mit Motor, Batteriepack und Bremsenergie-Rückgewinnung trägt bei Honda den Namen "IMA" (Integrated Motor Assist) und kann den Insight bei langsamer Fahrt auch ausschließlich elektrisch antreiben.
Eine Start-Stopp-Automatik und der elektronische Spritspar-Assistent "Eco Assist" sollen ...
... den Benzindurst auf 4,4 Liter pro 100 Kilometer senken. Markstart des neuen Insight ist im April 2009.
Im Rampenlicht: So präsentiert Honda den fertigen Insight Hybrid auf der Detroit Auto Show 2009.
Besonders sexy wirkt der Insight nicht, eher wie ein Prius-Klon, aber praktisch und sparsam ist er allemal. Ab April 2009 kann der "Volks-Hybrid" bei uns bestellt werden.
Während die 2008 vorgestellte Insight-Studie im Innenraum noch deutlich hochwertiger und futuristischer gestaltet war, empfängt uns im Serienmodell viel graues Plastik. Dennoch stellt der neue Insight ...
... eine ernstzunehmende Konkurrenz für den Hybrid-Chef Toyota Prius dar. Einen ersten Eindruck lieferte uns Honda ...
... bereits auf der Paris Motor Show 2008 mit der Studie "Insight Concept". Auf den folgenden Fotos gibt's alles Wissenswerte zur Studie.
Der Insight (r.) soll neben dem Wasserstoff-Versuchsträger FCX Clarity (m.) und dem Hybridsportler CR-Z die sauberen Ambitionen von Honda unterstreichen.
Bereits im ersten Halbjahr 2009 soll das Konzept Realität werden und zu den Händlern rollen – als sogenannter "Mild-Hybrid" zum Mehrpreis eines Dieselfahrzeugs mit vergleichbarer Leistung.
Der neue Saubermann steht auf einer eigens entwickelten Plattform und soll als Fließheck fünf Erwachsenen Platz bieten.
Die Rücksitzlehnen lassen sich umklappen. Optisch wirkt er wie eine Mischung aus dem aktuellen Civic und dem FCX Clarity.
Weniger gestreckt als das Wasserstoff-Fahrzeug setzt das Insight Concept auf ein Kuppeldach für reichlich Kopffreiheit.
Ob es die Frontscheinwerfer samt Tagfahrlicht mit LED-Technik in die Serie schaffen, bleibt abzuwarten.
Die Batterieeinheit mit Nickel-Metallhydrid-Herz wird platzsparend im Unterboden integriert, sodass mehr Raum für Insassen und Gepäck bleibt.
Der Schwerpunkt des Autos wurde weit nach unten versetzt – das kennen wir bereits vom FCX Clarity und verbessert das Handling.
Der Insight Concept profitiert auch von der bewährten Technik des Civic Hybrid: Der Integrated Motor Assist (IMA) als Verbindungselement zwischen Benzin- und Elektromotor wird dort seit Jahren eingesetzt.
Vorbild für das Insight Concept ist der Insight I, der im Jahr 2000 als erstes Hybridmodell in Deutschland noch vor dem Toyota Prius auf den Markt kam – mit seiner schrägen Optik und wegen Lieferschwierigkeiten aber kaum Käufer fand.
Gebaut wird der deutlich dynamischere Insight II neben dem Civic Hybrid im japanischen Suzuka.
Die LED-Leuchten in Blau sehen extrem schick aus ...
... und korrespondieren mit dem blauen Einsätzen des Kühlergrills, in dem das Honda-Logo Platz findet.
Die Heckleuchten nehmen das Design wieder auf, eingerahmt von einem Winkel in Rot für die Bremsleuchten.
Innen geht es durchaus nobel zu: Helle Materialien bis hin zum Armaturenträger, ...
... blaues Licht setzt geheimnisvolle Akzente.
Willkommen im Raumschiff Enterprise. Ein Hightech-Traum in blau ist das Cockpit mit digitaler Geschwindigkeitsanzeige.
Darunter informieren ein großer Drehzahlmesser sowie Anzeigen für Tankfüllung und Akkuzustand über alles, was sonst noch zum Fahrer nötig ist.
Nagelneu ist der "ECON"-Knopf. Er wird vom Fahrer auf Wunsch aktiviert und schaltet Motor sowie stufenloses CVT-Getriebe in den Spritspar-Modus. Zusätzlich wird die Leistung der Klimaanlage reduziert.
Eine spezielle Hintergrundbeleuchtung im Tacho-Display informiert über die jeweilige Fahr-Effizienz. Grüner Balken bedeutet: Alles bestens, mehr Sprit lässt sich momentan nicht sparen.
Blau und grün kombiniert: Der Insight-Fahrer ist auf dem richtigen Weg, die Fahrweise bietet aber noch Einspar-Potenzial.
Blaue Anzeige: Runter vom Gas – hier wird zu abrupt beschleunigt und gebremst. Überflüssiger Verbrauch ist die Folge.
Der "Eco Guide" funktioniert wie ein Tagebuch, speichert die Energieffizienz der letzten drei Fahrten und "belohnt" sie anhand von Bewertungs-Bäumen. Das hier angezeigte Ergebnis kann sich schon sehen lassen.
Bäumchen, wechsel dich: Hier fehlt schon die Baumkrone, es wurde offensichtlich des öfteren zu stark aufs Gas getreten.
Bei Dauer-Bleifuß sind vom ehemals kräftigem Gehölz nur noch ein paar zarte Pflänzchen übrig. Soll heißen: Sparsamer fahren!
Selbst das Navigationssystem scheint direkt aus der Zukunft importiert, Bedienung via Touchscreen.
Die Studie erhält Unterstützung von einer Automatik. Wie die Becherhalter funktionieren sollen, weiß bis jetzt wohl nur Honda.
Die Tenster öffnen und schließen über Tasten, die an ein Computer-Touchpad erinnern.
Ähnlich funktioniert die Bedienung des Radios über die Bedientasten des Lenkrads.
Das Heck hält einen ordentlichen Schuss FCX Clarity bereit, der Auspuff ist hinterm Stoßfäger versteckt.
Die Coupéform ist wichtig für einen möglichst geringen Luftwiderstand – siehe Toyota Prius.
Die geteilte Heckscheibe siehr schick aus, könnte aber die Sicht nach hinten behindern.
Extrem schmale Spiegel mit integrierten Blinkern. Schön – aber was sagt der Tote Winkel?
Fast jede Studie peppt die Optik mit LED-Scheinwerfern auf, für den Serieneinsatz ist die Technik aber oft (noch) zu teuer.
Dieser Insight ist noch ein Konzept mit vielen Spielereien. Die nächsten Bild zigen das in Detroit vorgestellte Serienmodell.
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