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Hyundai i20: Kaufberatung

Hyundai i20
Ende 2014 brachte Hyundai die zweite i20-Generation in den Handel. Im umkämpften Markt der Kleinwagen soll er VW, Skoda und Opel möglichst viele Kunden abgjagen. Unsere Kaufberatung stellt den i20 vor und sagt, welche Variante sich wirklich lohnt.
Bild: Werk
Hyundai i20 (2012-2014)
Der i20 sieht deutlich erwachsener aus als sein kindlich wirkender Vorgänger (Foto). Der Hexagonalgrill ...
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
Hyundai i20
... rückte etwas nach oben und ging mit der Karosserie in die Breite, die nun 24 Millimeter mehr misst. Zugleich schrumpfte sie um 16 Millimeter in der Höhe, wodurch der neue i20 stämmiger dasteht als sein Vorgänger. Schmale Nebelleuchten und Scheinwerfer – letztere münden ähnlich wie beim Polo in einen feinen Lufteinlass – unterstreichen die breite Front.
Bild: Werk
Hyundai i20
Die schlanken A-Säulen stehen steiler im Wind als bisher und garantieren eine gute Übersicht im Kreuzungsbereich. Dagegen fallen ...
Bild: Werk
Hyundai i20
... die schwarz glänzenden C-Säulen massiv aus und beeinträchtigen die Sicht beim Schulterblick.
Bild: Uli Sonntag
Hyundai i20
Neben einer markanten Sicke in der Flanke bekam der i20 auch bumerangförmige Rückleuchten verpasst. In der Top-Version strahlen sie in LED.
Bild: Uli Sonntag
Hyundai i20 Coupé
Wer es gerne sportlich hat: Mit dem i20 Coupé bietet Hyundai erstmals einen dreitürigen Kleinwagen an, der sich durch eigenständige Design-Elemente vom Fünftürer unterscheidet. Von vorn wirkt es bulliger als der Fünftürer. Grund: Der Hexagonalgrill fällt deutlich größer aus und wird von vertikalen statt horizontal angeordneten Nebelscheinwerfern umrahmt. Die A-, B- und C-Säulen sind stärker geneigt, ...
Bild: Werk
Hyundai i20 Coupé
... die Dachlinie um 25 Millimeter abgesenkt. Durch einen schwarzen Streifen an der C-Säule, markantere Seitenschweller und den kessen Hüftknick, der sich von den Rückleuchten abwärts zum Radlauf streckt, erscheint das Coupé optisch länger. Dazu spendiert Hyundai dem Coupé einen Heckspoiler und ein dynamischer gestaltetes Heck.
Bild: Werk
Hyundai i20
Zurück auf die Rückbank des Fünftürers: Der neue i20 trumpft auch mit einem um 45 Millimeter längeren Radstand auf – Platz ohne Ende. Eine üppigere Kopf- und Beinfreiheit findet man in kaum einem anderen vergleichbaren Modell; das Raumangebot im Fond ist sogar der neue Maßstab dieser Klasse. So finden hier zwei Erwachsene manierlich Platz. Einzig wegen der hart gepolsterten Sitzfläche könnte es Genörgel aus der hinteren Reihe geben.
Bild: Uli Sonntag
Hyundai i20
Der Kofferraum gilt mit 326 Litern als einer der größten seiner Klasse. Die Heckklappe öffnet hoch und breit und erleichtert das Bepacken, wäre da nicht die hohe äußere Ladekante von 74,5 Zentimetern, die beim Kistenwuchten das Kreuz beansprucht – zumal die innere Bordkante noch mal 22,5 Zentimeter misst. Doch Hyundai stattet den i20 schon ab Werk ...
Bild: Uli Sonntag
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... mit einem doppelten Gepäckraumboden aus. Auf oberer Ebene fixiert, reduziert sich die Ladekante nach innen so auf verträgliche elf Zentimeter. Wer sperriges Gut zu transportieren hat, klappt die serienmäßig asymmetrisch geteilte Lehne um und darf sich über 1042 Liter Fassungsvermögen freuen, muss dann jedoch mit einer Stufe in der Ladefläche leben. Justiert man den Kofferraumboden wieder rückenfreundlich oben, ist diese weg und die Fracht fast eben verstaut.
Bild: Werk
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Zurück in die Kommandozentrale, wo große Sitze einen gelungenen Kompromiss aus Straffheit und Komfort bieten. Ledersitze gibt es allerdings nur für Style. Aufpreis: 750 Euro. In allen anderen i20 muss man mit Stoffpolstern vorliebnehmen.
Bild: Werk
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Die aufgeräumte Mittelkonsole ermöglicht mit klaren Instrumenten und großen Tasten eine einfache Bedienung. Insgesamt wirkt der i20 äußerst wertig. Das hat er unter anderem dem Armaturenträger und Türverkleidungen aus unterschäumtem Kunststoff zu verdanken sowie Klavierlack- und Chromoptik im zweifarbigen Interieur, was keinen Cent extra kostet.
Bild: Werk
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Vier Ausstattunslinien stehen zur Wahl. Die Basis ist recht karg bestückt, weshalb es mindestens die 1600 Euro teurere Classic-Linie sein sollte. Dann tönt Musik alternativ auch vom USB-Stick oder iPod. Ebenfalls ab Classic dabei sind beheizbare Spiegel mit Blinkern und elektrischer Verstellung. Typisch Hyundai: Einzelextras gibt es nicht, sondern nur Pakete und diese auch erst ab Trend. So muss man Classic akzeptieren, wie es ist – mit dem Wichtigsten ausgestattet, aber ohne jeglichen Komfort. Genau aus diesem Grund ...
Bild: Uli Sonntag
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... raten wir zur Trend-Linie, die überdies mit allen Motoren (außer Basisbenziner) kombinierbar ist. Nebelscheinwerfer, Parkpiepser hinten, elektrische Fensterheber im Fond, Gepäcknetz, Tempomat sowie das aufgestockte Audiosystem mit Hochtöner vorn, CD-Player, ein interner Speicher (ein Gigabyte), Bluetooth-Freisprecheinrichtung inklusive Sprachsteuerung und Lenkradtasten gehören hier zum Serienumfang. Noch dazu ...
Bild: Uli Sonntag
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... gibt es einen Spurhaltewarner, der sensibel reagiert und bei Gefahr optisch wie auch per Piepton warnt, Lenkrad- und Sitzheizung sowie Lederlenkrad und -schaltknauf – Extras, die man teils nur aus höheren Klassen kennt und den Aufpreis von 1200 Euro gegenüber Classic locker rechtfertigen. Wem jetzt noch ...
Bild: Werk
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... ein Navigationssystem fehlt, kann für ebenfalls 1200 Euro den Sieben-Zoll-Farbtouchscreen samt Rückfahrkamera ordern. Das System ersetzt die günstige Alternative der Smartphone-Docking-Station, die bisher für 140 Euro zu haben war und eine Routenführung per App ermöglichte.
Bild: Werk
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Lohnen sich da die 1950 Euro mehr für Style noch? Sicher machen Klimaautomatik, Mittelarmlehne vorn, Einparksensoren an der Front, Aluräder, elektrisch anklappbare Außenspiegel sowie Regen- und Lichtsensor das Leben noch einen Tick leichter, aber als notwendig erachten wir sie nicht.
Bild: Uli Sonntag
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Optional sorgt ein elektrisches Panoramadach für Sommerfeeling. Aufpreis bei Style: 1200 Euro. Für Trend ist es nur im Paket zu haben.
Bild: Werk
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Und welcher Motor sollte es sein? Der Basismotor mit 75 PS hat uns nicht wirklich überzeugt. Zwar mischt der i20 im Stadtverkehr noch munter mit, doch schon auf der Landstraße wirkt er zäh, erst recht auf der Autobahn. Schuld hat das niedrige Drehmoment von 122 Newtonmetern, das erst bei 4000 Umdrehungen anliegt. So ist man häufig zum Runterschalten im präzise geführten und leichtgängigen Fünfganggetriebe gezwungen.
Bild: Werk
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Das Gleiche gilt für die neun PS stärkere Version des aus dem Vorgänger bekannten, aber optimierten 1,2-Liter-Motors, der für 300 Euro Aufpreis auch mit Start-Stopp-Automatik zu haben ist. Wir empfehlen jedoch 600 Euro auf die 84-PS-Maschine draufzulegen, denn dann bekommt man einen neu entwickelten 1,4-Liter-Benziner. Zwar ist die Charakteristik ähnlich ...
Bild: Werk
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... und seine 100 PS sind gut verborgen, doch der Motor packt einen Tick entschlossener zu. Schaltarbeit im sauber geführten Sechsganggetriebe ist an Steigungen dennoch unabdinglich, denn dem Sauger fehlt es schlichtweg noch an Power.
Bild: Werk
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Besser meistern solche Herausforderungen die beiden Dieselmotoren, wobei der kleine 1.1 CRDi ebenfalls als blue-Variante verfügbar ist. Zwar nagelt der Selbstzünder nach dem Kaltstart, überzeugt danach aber mit kraftvollem Durchzug und lässt die Saugbenziner wie koffeinarmen Kaffee wirken. Getoppt wird das Ganze ...
Bild: carscoops
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... noch vom 90 PS starken 1.4 CRDi, den wir bereits aus dem i30 kennen und der im 1,2 Tonnen leichten i20 die Butter vom Brot zieht. Er wurde neu für den Kleinwagen ins Programm genommen, was uns über einen Kombi spekulieren lässt. Doch auch als serienmäßiger Fünftürer hat er schon gezeigt, was in ihm steckt. Jüngst verwies der i20 ...
Bild: Werk
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... in einem Vergleichstest Polo, Corsa, Mazda und Clio auf die Plätze – und das trotz schwächelndem Benziner. Und dieses Manko wird zum Jahresende 2015 ausgemerzt: Dann ergänzt ein Dreizylinder-Turbo mit 100 und 120 PS die Palette.
Bild: Werk
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Fazit von Redakteurin Julia Winkler: Ein Schnäppchen ist der i20 nicht, dafür aber ein ausgereifter Hyundai. Mit einfacher Bedienung, harmonischem Fahrwerk und viel Ausstattung in der Trend-Linie bietet er immensen Komfort. Und nicht zu vergessen fünf Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung. Einziges Manko bleiben aktuell die müden Benziner, was sich Ende 2015 mit dem Turbo-Dreizylinder ändern wird. Ein bisschen Geduld noch.
Bild: Uli Sonntag
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Das Heer an Alternativen zum i20 ist groß, hier sind einige Vertreter: Mazda2 (seit 2/15) • Preis: ab 12.790 Euro • 5-Türer • drei Benziner (75 bis 115 PS), ein Diesel (105 PS) • Vorderradantrieb • 5-/6-Gang man., 6-Stufen-AT • vier Ausstattungslinien.
Bild: Werk
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Karosserie: Stets fünf Türen, viel Komfort, sehr wendig – top. Nicht so schön: kleines Ladeabteil, hohe äußere und innere Ladekante.
Bild: Toni Bader
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Antrieb: Der 90-PS-Benziner als Handschalter ist unser Tipp, denn mit ihm ist der Mazda angemessen flott und sparsam unterwegs. Richtig spaßig wird es mit der 115-PS-Version des 1,5-Liter-Motors.
Bild: Toni Bader
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Ausstattung: Nur 1000 Euro mehr als Center-Line kostet Exclusive. Zusätzlich zu Audiosystem, Klima, Tempomat und Bluetooth gibt es hier u.a. Alus, Nebelscheinwerfer und Spurhalteassistent. Extras: Touring-Paket mit Einparkhilfe hinten, Sitzheizung vorn, Licht- und Regensensor: 650 Euro. Metalliclackierung: 490 Euro.
Bild: Werk
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Opel Corsa (seit 12/14) • Preis: ab 11.980 Euro • 3-/5-Türer • sieben Benziner (70 bis 207 PS), zwei Diesel (75/95 PS), ein LPG (90 PS) • Vorderradantrieb • 5-/6-Gang man., 5-Gang automat., 6-Stufen-AT • fünf Ausstattungslinien.
Bild: Werk
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Karosserie: Mit reichlich Platz vorn und vielen Extras punktet der Corsa als Drei- (auch als OPC) und Fünftürer (plus 750 Euro).
Bild: Harald Almonat
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Antrieb: Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der 1.4er-Turbo mit 100 PS, der entspannt und leise arbeitet. Wer lieber schalten lässt, muss mit 90 PS und ohne Turboschub auskommen.
Bild: Harald Almonat
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Ausstattung: CD/Bluetooth-Radio, Klimaanlage und Bordcomputer sind ab Edition serienmäßig. Ab Color Edition (plus 1090 Euro) gibt es zudem Alus, Nebelscheinwerfer, Tempomat, Lederlenkrad. Extras: Komfort-Paket 1 mit Einparkhilfe hinten, Lenkrad- und Sitzheizung vorn sowie beheizbaren Außenspiegeln (ab 490 Euro).
Bild: Harald Almonat
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Renault Clio (seit 11/12) • Preis: ab 11.890 Euro • 5-Türer, Kombi • fünf Benziner (65 bis 200 PS), zwei Diesel (75 und 90 PS) • Vorderradantrieb • 5-Gang man., 6-Gang-Doppelkuppler • sechs Ausstattungslinien.
Bild: Werk
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Karosserie: Schaut aus wie ein Dreitürer, ist aber ein Fünftürer. Sportlich wird's mit dem R.S., der Grandtour kostet 900 Euro mehr.
Bild: Ronald Sassen
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Antrieb: Zwischen 2500 und 4000 Touren gibt sich der dreizylindrige 0,9-Liter-Turbo namens TCe 90 als sparsamer Spaßvogel. Aufpreis für Start-Stopp: 400 Euro. Kraftstoffersparnis: 0,4 Liter.
Bild: Ronald Sassen
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Ausstattung: Weitgehend freie Motorenwahl sowie serienmäßig Radio, Bluetooth und Klimaanlage an Bord hat nur, wer mindestens Dynamique nimmt. Standard ab der Basis: Tempomat. Extras: Aluräder für Dynamique: 150 Euro. Einparkhilfe hinten und Nebelscheinwerfer: je 200 Euro. Sitzheizung vorn: 250 Euro.
Bild: Ronald Sassen
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Skoda Fabia (seit 11/14) • Preis: ab 11.790 Euro • 5-Türer, Kombi • vier Benziner (60 bis 110 PS), zwei Diesel (90 und 105 PS) • Vorderradantrieb • 5-/6-Gang man., 7-Gang-DSG • drei Ausstattungslinien.
Bild: Werk
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Karosserie: Der Fabia überzeugt mit viel Raum für Passagiere und Gepäck bei kurzen Abmessungen. Kombi-Aufpreis: 1300 Euro.
Bild: Werk
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Antrieb: 1950 teurer als die Basismaschine, lohnt der Aufpreis für den 1.2 TSI mit Turbopower und 90 PS. Das 7-Gang-DSG (1400 Euro) gibt es nur für den großen Benziner und den 1.4 TDI mit 90 PS.
Bild: Werk
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Ausstattung: Tempomat, Radio (USB, SD, MP3), Klimaanlage, höhenverstellbarer Fahrersitz und E-Fensterheber vorn gehören bei Ambition (2080 Euro Aufpreis) zum Serienumfang. Extras: E-Fensterheber hinten, Parkpiepser am Heck, Licht- und Regensensor, DAB+ und Klimaautomatik für 490 Euro im Paket.
Bild: Werk