Am 23. März 2012 startet der nächste i30 auf dem deutschen Markt. Jetzt steht der Basispreis fest: Für den 100 PS starken Hyundai i30 1.4 Classic (Benziner, manuelles Sechsganggetriebe) werden 15.850 Euro fällig.
Zunächst kommt der i30 nur als Fünftürer, später als Kombi (Sommer 2012) und schließlich als Dreitürer (Herbst 2012).
Wie bereits beim
i40 hat Hyundai erneut in Details investiert, die nicht direkt Profit abwerfen – das hätten sie früher nie gemacht.
Die Sitze sind von Wohlfühlqualität mit aufwendigen Doppelnähten. Das Leder sieht aus wie von einer echten Kuh und riecht jetzt auch nach Leder.
Das Cockpit hat kein Hartplastik mehr, die modernen Instrumente tragen eine dezente Lederkappe, die Bedienung funktioniert tadellos. Vom Starterknopf über E-Parkbremse, ...
.. Xenon und Rückfahrkamera bis zum Spurhalteassistenten ist alles an Bord oder bestellbar. Die von VW-Boss Winterkorn höchstpersönlich gelobte
Lenkradverstellung gehört natürlich zur Serienausstattung.
Zu lang sollten die Mitfahrer nicht sein. Wird der i30 mit großem Schiebedach bestellt, bleibt über dem Scheitel nicht viel Platz.
Die genaue Größe des Kofferraums wird noch gemessen. Zur Orientierung: Der aktuelle i30 schluckt zwischen 340 und 1250 Liter.
Als CO2-Zwerg (unter 100 g/km) geht der neue 1,6-Liter-Diesel ins Rennen. 128 PS kommen nicht wirklich explosiv in die Gänge, ...
... dafür aber schön laufruhig. Die Lenkung, bislang nicht wirklich Hyundais stärkste Waffe, ...
... schlägt nun mit Gefühl die Richtung ein. Noch zu hakelig schaltet sich das in allen Versionen serienmäßige Sechsganggetriebe.
Die erste Testfahrt mit einem Prototyp zeigt bereits, wie ernst die Konkurrenz diesen Korea-Golf nehmen sollte – vor allem Japaner und Franzosen. Mit anständigem Komfort, ...
... wenngleich noch nicht mit der Reife des Wolfsburger Originals, fährt der i30 schon jetzt auf hohem Niveau. Das Fazit von AUTO BILD-Redakteur Tomas Hirschberger: "Die erste Fahrt im i30 zeigt, dass Hyundai längst vom Aufsteiger ...
... zum Angreifer gereift ist. Vor allem bei der Innenraumqualität haben die Koreaner mächtig zugelegt. Hoffentlich bleiben sie dabei preislich am Boden."
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