Ab nach oben. Zu Tuning, Design und den wildesten Kreationen der Veredeler-Zunft.
Nach dem Passieren der Rolltreppe wird man vom Bottroper Mercedes-Spezialist Brabus in Empfang genommen. Mit großer Klappe lacht einen eines der Highlights der Messe an: der Brabus Bullit.
Ein fahrbereiter Prototyp auf Basis der Mercedes C-Klasse.
Als Antrieb für den Bullit dient das V12-Aggregat aus dem Mercedes-Regal. Brabus lässt es sich selbstverständlich nicht nehmen, an Leistung nochmal drauf zu packen. Der Biturbo spuckt 730 PS aus.
Die Details des Wagens sind ein Mischung aus Hightech, ...
... Aggressivität, ...
... und schierer Kraft. Brabus setzt die C-Klasse gekonnt ins rechte Licht. Der Bullit wirkt weder hühnerbrüstig noch zu aufgeblasen.
Extrem bissig auch die Front des Dampfhammers. Die Optik erinnert stark an den großen Bruder Brabus Rocket.
Das Gimmick der Szene in 2007 – und 2008: beleuchtete Einstiegsleisten.
So sieht der Arbeitsplatz in einer Rakete mit vier Rädern aus: edelste Materialien, viel Alcantara, Carbon und Leder.
Die hinteren Passagiere genießen den Blick auf verschalte Sportsitze. Material der Wahl: Carbon. Ein Kunstwerk, das kostet: 414.120 Euro stehen für den Bullit auf der Rechnung.
Wenn die Familie auf die Messe fährt, darf der ältere Bruder nicht fehlen: Brabus Rocket in Schwarz. Die Alternative steht für mehr Platz und gediegeneres Reisen.
Antriebstechnisch gibt es keinen Unterschied zum jüngsten Sprössling: V12-Motor mit 6,3-Liter-Hubraum und 730 PS.
Ruhiger geht es bei dieser Brabus B-Klasse zu, ...
... und beim neuen Mercedes GL 500. Brabus nennt die eigene Linie "Widestar". Eine Leistungssteigerung auf 419 PS bringt den Bullen in Wallung.
Nebem dem Bullit der kleinste Auto-Star: Brabus Ultimate 112. Als Basis für den Renn-Floh dient das Smart fortwo Cabrio.
In diesem Kleinod schlägt der Brabus-Dreizylinder-Turbomotor mit 112 Pferdchen. Radlaufverbreiterungen, neue Seitenschweller, ...
... eine wunderschöne Frontstoßstange mit Nebelleuchten und Tagfahrlicht, das sind die äußerlichen Eyecatcher.
Hinten bekommt der Kleine einen Heckeinsatz und den obligatorischen Sportauspuff.
Innen sorgen schwarz und orange für satte Kontraste. Jeder Ultimate erhält eine Plakette mit einer laufenden Nummer. 112 Exemplare des fast 50.000 Euro teuren Kampfzwergs werden gebaut.
Bei A.R.T. Tuning aus Nürnberg steht das Schöne neben dem Schnellen. Der GTR374 entlockt nicht nur den netten Hostessen ein Zungenschnalzen.
374 PS treiben den Mercedes CLS (Basis) an.
Und auch hier wird das Firmenlogo beleuchtet und attraktiv in Szene gesetzt.
Gleich daneben stellt Felgenspezialist Oxigin das Projektfahrzeug Renault Clio Magnat vor.
Der extreme Breitbau soll optisch klare Zeichen setzen, und statt PS reissen hier 6500 Watt am Ohrläppchen.
Oxigin hat natürlich auch einiges für die schicke Achse im Gepäck: mal elegant und flächig in 20 Zoll, ...
... mal sportlich und luftig für Schuhgröße 19.
Auf dem Kuschelstand von Oxigin und A.R.T. hat es sich außerdem der Veredeler Lumma ...
... mit dem CLR X 530 (auf BMW-X-Basis) ...
... und heftig breitem Kreuz gemütlich gemacht.
Nothelle parkt unweit einen Audi Q7 ganz in Weiß.
In puncto Leistung vorerst noch serienmäßig, arbeitet Nothelle jedoch an einem Bi-Turbo-Kit für den 4.2 V8, der dem Direkteinspritzer bis zu 580 brachiale PS und 720 Nm bei 3.200 U/min. entlockt!
Kelleners Sport feiern mit dem KS 616 auf Basis des BMW 330d Weltpremiere. Das Dreiliter-Triebwerk leistet nun 285 PS.
Diverse Spoiler, Schweller und Applikationen im Innenraum sind ebenfalls neu im Programm.
Tuner CRD (eine weitere Brabus-Schwester) aus Bottrop zeigt eine Rarität aus Fernost.
Beim Toyota Rav 4 stehen die Leistungssteigerungen für die verschiedenen Dieselmotoren im Vordergrund.
Zwischen 30 und 40 PS Mehrleistung sind durch die CRD-Box zu gewinnen.
Weltpremiere auch bei Pirelli: das Ultra-High-Performance-Winterreifenmodell "Sottozero" mit Geschwindigkeitsindex W (bis 270 km/h). Der 2007er-Pirelli-Golf schmückt sich nicht nur mit neuen Reifen.
Einmal vor der Kamera, lässt sich die blonde Jenny nicht zweimal bitten. Deko-Objekt: ein Ferrari F430 "Tu Nero".
Die Haptik der Außenhaut gleicht Schmiergelpapier und lässt Rückschlüsse auf die inneren Werte ziehen: ein Rauhbein durch und durch.
Eine letzte Pose der kühlen Blonden im kleinen Schwarzen – am neuen Ferrari 599 GTB. Auf Basis des 599 GTB Fiorano F1 ...
... stellt Novitec Rosso eine gelungene Neuinterpretation mit 645 PS vor.
Können diese Augen lügen? Definitiv nicht. Technisches Schmankerl am 599 GTB: um 40 mm hydraulisch verstellbare Aufhängung an der Vorderachse.
Die Schweizer Firma BF Performance zeigt allerlei Feintuning für die Marke Lamborghini. Spoiler und Innenraum-Zierrat für Gallardo und Murciélago.
Supersportwagen-Hersteller Pagani zeigt den Zonda R.
Mit 602 PS Motorleistung und einem Gewicht von 1230 kg für 345 Km/h gut.
Auf dem Stand von Carlsson darf der CK60 (Basis Mercedes S-Klasse) bestaunt werden. 600 PS sind über jeden Zweifel erhaben.
Echtes Rennsportfeeling vermittelt der Carlsson CK35 auf Basis des SLK 350.
Sattes Blau und Rennbeklebung machen Laune auf den 350-PS-Kracher im Roadsterformat.
Das eigentliche Highlight am Carlsson-Stand: der CK65 "Eau Rouge". Erste Auffälligkeit ist der extravagante Lack.
Am Heck des Luxus-Sportlers wird nicht gekleckert, sondern geklotzt: Vierrohr-Endschalldämpfer, ...
... und integrierter Diffusor im unteren Stoßfängerbereich.
Die Front kommt mit Spoilerlippe und dynamischem Gesamtstyling. Unter der Haube sitzt ein V12-Zylinder von AMG mit 720 PS.
Für den Innenraum ist die Ledermarke Etienne Aigner verantwortlich. Viel rotes Leder und edle Hölzer bringen Luxusflair, wirken leicht verrucht. Eine echte Verführung.
In Reih und Glied präsentiert AC Schnitzer die weiß lackierten Premieren.
Der Tuner steigert sich in der Reihenfolge von klein nach groß und größer. Den Anfang macht die ACS12 RS, die auf der BMW K 1200 R Sport basiert.
Weiter geht es mit dem Mini Cooper S by AC Schnitzer. Vollverspoilert wirkt der Retroflitzer gleich ein Schippe sportlicher.
Die SAV-Fraktion bedient der Aachener Tuner mit dem ASC5. Auf dem BMW X5 (E70) basierend weckt der Dicke den Sportler im Forstaufseher.
Zu Schade für das Gelände ist der ACS5 Sport Touring. Deutlich zu erkennen wer den Grundstock liefert: BMW mit dem M5 Kombi.
Das Beste zum Schluss gibt es auch bei den Aachener Jungs. Der GP3.10 ist neben dem Brabus Bullit ein weiteres Sahnehäubchen. Unschuldig in sanftem Mintgrün lackiert, trübt der Ex-Bayer kein Wässerchen.
Dabei hat er es faustdick hinter den Ohren: 552 PS aus einem V10-Aggregat. Der Oberhammer: der GP3.10 fährt auch mit Autogas.
Umweltbewusstsein und Tuning sind sich nicht mehr fremd. AC Schnitzer zeigt, wie man richtig auf den Busch klopft.
Apropos klopfen. Bei Hamann werden die dicken Fische auch immer größer.
Der Traumwagen eines jeden Vertreters: weißer Lamborghini Muriélago LP640 in Hamann Spezialausführung.
In unmittelbarer Nähe der Lamborghini Gallardo Victory. Mit Extrem-Breitbau und Flügeltüren wie beim großen Bruder Murciélago.
Der nächste Trend: mattschwarz. Bei Hamann muss ein Ferrari F430 dafür den Klarlack lassen.
Ein gewlatiges Donnergrollen verursacht der Hamann Thunder. Der Wagen basiert auf dem aktuellen 3er-BMW-Coupé.
Hamann verpflanzt den großen V10-Zylinder-Motor aus dem M5/M6 in den Dreitürer.
560 PS und 574 Nm greifen über große 20-Zöller in den Asphalt.
Dickes Ding aus dem Schwabenländle: der Hamann Thunder auf Dreier-Basis.
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