Mit 10.441 verkauften Autos gehört der BMW X3 zu den Bestsellern im SUV-Segment. Der neue X5 ist in seiner Klasse auch gut unterwegs: Genau 4616 Fans des großen SUV entschieden sich für ihn. Bei uns treten an: Der X3 3.0d mit 218 PS und der X5 3.0d mit 235 PS.
Alltagtauglichkeit: Schon die Tatsache, dass beim erweiterten Kofferraum kein ebener Ladeboden entsteht, wirft den X3 zurück. Auch nicht so toll: bescheidene Zuladung und geringe Anhängelast – ein Lastesel ist der X3 nicht. Immerhin ist er viel wendiger als der X5. (Wertung: 3 Sterne)
Der X5 überzeugt mit schierer Größe im Innen- und im Gepäckraum. Dazu gibt es den großen X auch als Siebensitzer. Der X5 überzeugt auch als echter Malocher – mit üppiger Zuladung und stolzen 3,5 Tonnen Anhängelast. (Wertung: 4 Sterne)
Dynamik: Sportliches Fahrverhalten ist die Spezialität des straff abgestimmten X3. Natürlich ist der leichtere Soft-Geländewagen auch der deutlich schnellere. Besonders aus dem Stand heraus beschleunigt der X3 spritziger als der dicke X5. (Wertung: 4 Sterne)
Für ein Dickschiff mit fast 2,5 Tonnen Leergewicht fährt der X5 beeindruckend agil. Allerdings nimmt das ESP den schweren Allradler rigoros an die Leine. Mit fast einem Meter kürzerem Bremsweg hält der X5 seinen kleinen Kollegen auf Distanz. (Wertung: 3,5 Sterne)
Komfort/Sicherheit: Die zugunsten der guten Handling-Eigenschaften straffe Abstimmung wirkt sich hier negativ aus: Der X3 federt zu hart. Unter dem Strich ist der X3 in diesem Kapitel dennoch kaum schlechter, bietet ähnlich viele Komfortextras wie der X5. (Wertung: 4 Sterne)
Komfortabel gefedert, setzt sich der X5 klar vom sportlich-hölzernen X3 ab. Zur ähnlich umfangreichen Komfortausstattung kommt allerdings ein höheres Niveau bei den Sicherheitsextras. (Wertung: 4 Sterne)
Kosten: Einstiegspreis und Versicherungstarife – alles ist beim X3 deutlich billiger. Mit über 5000 Euro Differenz beim Kaufpreis wird der X3 klar zur besseren Wahl. Und seine 8,5 Liter Verbrauch sind nicht nur im Verhältnis zum größeren SUV gut. (Wertung: 3 Sterne)
Beim X5 schlägt der Mehrverbrauch von über einem halben Liter Diesel auf 100 Kilometer zu Buche. Dazu kommen gegenüber dem X3 fast 700 Euro höhere Versicherungskosten. Unterm Strich ist der X5 im Monat also fast 20 Prozent teurer. (Wertung: 1 Stern)
Fazit: Naturgemäß bietet der X5 mehr Platz und eine höhere Zuladung. Bei den Betriebskosten schlägt er richtig zu: Die Gesamtkosten für einen X5 3.0d sind mit rund 1000 Euro pro Monat heftig hoch. Dazu kommt: Der X3 fährt deutlich agiler. Der X3 bekommt 3,5 Sterne, der X5 3.
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